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Verfasst am: 25.01.2011 [08:44]
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Kathi80
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2008
Beiträge: 6
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Ich hoffe hier vielleicht ein paar meinungen zu bekommen oder einen Anstupser für einen anderen Blickwinkel... denn meine Mann und ich, wir drehen uns im Kreis.... Unser Sohn Marc ist 7 Jahre alt und besucht die 2. Klasse. Das Problem, er stört den Unterricht, ist immer zappelig und schafft nie seine Hausaufgaben. Er ist in der Ganztagsbetreuung und soll dort die HA machen, aber nie sind sie fertig. Die Betreuung sagt, er ist mit allem anderen beschäftigt, außer mit den Aufgaben. Zu Hause merken wir auch wenn er sie macht, er lässt sich ablenken, steht auf und holt dies und das und hat oft keine Lust. Auf der anderen seite aber hält er sich dran dass sie fertig werden. Es kam schon vor dass er abends halb 9 noch saß weil er sie unbedingt fertig kriegen wollte. Er ist kein dummer, im gegenteil er scheint sehr schlau zu sein, Lehrerin sprach es im 1. Schuljahr an.... da fiel Marc auch schon auf, denn er war der Junge der öfter vom Stuhl kippte und scheinbar total abwesend war, aber dennoch alles mitbekam und fragen beantworten konnte. Bei einem Intelligenztest beim Psychologen als er 5 war befand er sich im oberen bereich. Nicht hochbegabt aber schon intelligent. Wir wollten ihn damals nicht einschulen lassen, er war jung, noch 5, ist 3 Tage vor dem stichtag geboren und wir wollten ihn rückstufen lassen. Er war damals noch bei der Logopädie und meine Sorge war einfach, dass er die phsychische Reife noch nicht hat für Schule... Aber wir sind damit nicht durchgekommen Am schlimmsten war damals die Rektorin in der Schule, die hat nichtmal im Ansatz unsere Sorgen verstanden.... Nun gut, er wurde eingeschult aber unsere bedenken blieben, hat er überhaupt die Reife???? Tja... und jetzt... Jetzt hatten wir Elternsprechtag und was sagt uns seine Lehrerin... Sie findet er ist unreif. Mir ist fast die Luft weggeblieben... das was wir immer befürchteten und der einzige Grund unserer Bedenken betreff der Einschulung war ist nun doch eingetreten. Keiner hatte sich überhaupt angehört warum wir so denken aber plötzlich ist es so.... Das war hart. Wir überlegen nun wie wir Marc helfen können... Sollen wir es nutzen dass er auf einer Schule ist mit der Schuleingansphase zw. 1-3 Jahren???? 1. und 2. Klasse lernen zusammen und er kann ein Schuljahr wiederholen ohne dass es als Sitzenbleiben zählt... Theoretisch, aber ich denke Kinder können untereinander sehr grausam sein, und Marc ist sehr sensibel und das typische Opferkind. Ich denke vielleicht tut es ihm gut, wenn er den Stoff noch ein weiteres Jahr festigt, denn gerade in Mathe hat er Probleme, und er hat Problem sich zu organisieren... Wie ist es für ihn noch ein Jahr in der klasse zu bleiben... Wir wissen nicht, was ist richtig, was ist falsch??? Ist das überhaupt der richtige Ansatz??? Oder gibt es ganz andere Wege???
Wir wissen einfach nicht wo wir anfangen sollen....
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Verfasst am: 25.01.2011 [20:21]
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xeni21
Newbie
Dabei seit: 24.01.2011
Beiträge: 2
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hallo kathi...
ob ich dir nun tips geben kann die diese Situation ändert weiß ich nicht....  
wichtig ist zu wissen das dein Sohn erst 7 ist und evtl. noch ganz andere sachen im Kopf hat...Braucht er eventuell einen Ausgleich???
seine Lehrerin hat gesagt er ist unreif???ich nehme an euer Sohn wurde mit sechs eingeschult??? ich würde die ganze situation beobachten...(leichter gesagt als getan)...weiß ja nicht wie lang das schon so geht!!!!vielleicht ist das nur eine phase...wenn mein sohn zu wenig schlaf hat, merke ich das er in der Schule unkonzentriert ist. seine HA nicht "den anforderungen entsprochen" haben laut seiner Horterzieherin...was meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung war (seine HA)...die Lehrer haben eine ganz andere sichtweise was Schulreife betrifft...hauptsache sie können inren Lehrplan ohne probleme durchführen...Gibt es denn keinen Vernünftigen Ansprechpartner für euch????dort auf dieser Schule????
mein sohn wurde mit 5 eingeschult....in eine Klasse wo 1. und 2. klasse gemeinsam lernen...Bei der EV wurde mir gesagt er sei desöfteren unkonzentriert und träumt vorsich hin....HALLO??????er ist verdammtnochmal erst sechs geworden.....spielen ist im Kopf.... 
vielleicht sollte man in dieser Hinsicht etwas rücksicht nehmen auf die kids....wenn ihr fest der Überzeugung seid das er dieses Jahr wiederholen sollte, warum nicht???
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Verfasst am: 26.01.2011 [11:20]
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Kathi80
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2008
Beiträge: 6
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Hallo Xeni. Vielen Dank erstmal für deine Antwort. Mein sohn war auch erst 5 als er eingeschult worden ist, und geht auch in eine Klasse wo 1. und 2. Klasse gemeinsam lernen.
Ich denke, der Druck auf die Kids ausgeübt wird ist viel zu groß, es wird viel erwartet und wenn die Kids nicht funktionieren, dann kommen sie in eine Schublade, und da kommen se auch nicht mehr raus.
Unsere Ersatzgroßmutter der Kids war selber mal Grundchullehrerin und ich werde sie am Freitag treffen und mit ihr reden.
Ich dachte auch es ist nur ne Phase... aber die Phase geht schon seit er eingeschult wurde, also 1,5 Jahre.... er hat andere sachen im Kopf, spielen, klar, es ist ein Kind. Er hat seine Stärken, er ist eher ein praktischer Mensch, er muß anfassen, arbeiten... stillsitzen und rechnen ist öde.
Letztens wollte er unbedingt ein Plakat für den Unterricht machen über den franz. Schnellzug und hat es auch und hat einen Vortrag gehalten darüber. Das war sein ding. Aber was nützt ihn dass wenn er noch nicht soweit ist, sich auch auf für ihn uninteressante Dinge zu konzentrieren, weil sie trotzdem irgendwie wichtig sind.
Er kann dass alles, gestern erst bei den HA - Rechnen... alles plusaufgaben im 100er bereich.... 24 Aufgaben... Erst direkt ne Antihaltung.... "Ich kann das nicht" "ich schaff das nicht" "das ist zu schwer".... und dann saß er da ganz alleine und ratz fatz hatte er die aufgaben fertig und auch richtig....
Ich weiß wirklich nicht woran es liegt, warum er sich im unterricht so schwer tut... er meint er müßte immer die 1klässlern helfen, vergißt dabei dass er eigene aufgaben hat die er zu lösen hat.
Er hat schon ne gelbe und ne gelb-rote karte von der lehrerin weil er den unterricht stört.... bei einer roten karte gibt es gespräch mit eltern.... und ganz ehrlich, eigentlich hoffe ich darauf dass er die bald kriegt, damit ich mit der lehrerin sprechen kann.... denn leider hat man immer das gefühl, man stört wenn man um ein gespräch bittet... man kriegt die lehrerin auch kaum zu greifen, sieht man sie ist sie im streß und kurz angebunden und überhaupt finde ich die kommunikation in der schule schlecht. es ist sehr anonym, man ist nur einer von vielen...
Ich würde es marc nur so gerne einfacher machen.... aber das kann ich nicht.
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Verfasst am: 26.01.2011 [15:14]
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Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
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Liebe Kathi,
habe mal einen sehr guten Vortrag über Jungen gehört, aus dem ich immer wieder gern zitiere. Kann dir als Lektüre auch noch ein Buch empfehlen - Steve Biddulphe: Jungen (heyne-Verlag). Fakt ist: Jungen hinken von ihrer Reife bei der Einschulung gleichaltrigen Mädchen um ein Jahr hinterher. Das spricht eher für eine späte Einschulung (hilft euch jetzt natürlich nicht mehr, ich weiß). Und Jungen sind Bewegungsmenschen, d.h. Lernen und Bewegen gehören bei denen untrennbar zusammen. Wie sagte die Referentin damals: "Auch wenn es sie als Mutter wahnsinnig macht, lassen sie es zu, dass ihr Sohn beim Vokalbellernen wie ein Tiger hin- und herläuft." Wahrscheinlich fällt auch den Lehrerinnen das schwer. Vielleicht könnt ihr, wenn er HA zu Hause macht, ihm einfach mehr Freiraum zugestehen, damit sich die Sache entspannt. Was ich nicht verstehe, einerseits schreibst du er sei intelligent und seine Leistungen okay, andererseits hat er Probleme in Mathe. Wenn er tatsächlich Schulprobleme hätte (und das würdet ihr ja am Zeugnis merken), macht ein weiteres Jahr in 1-2 Sinn. Falls es mehr Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme sind, kann das die Lösung wohl nicht sein. Dann könnte eine Idee ADS sein - das solltet ihr mit dem Kinderarzt besprechen, der dann eine weitere Diagnostik veranlassen kann. Oder ihr solltet über eine andere Schule nachdenken mit anderen pädagogischen Angeboten, z.B. Waldorf oder Montessori. Da kann man auch als Quereinsteiger rein, sofern Platz frei ist.
Viel Erfolg und alles Gute! Kris
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Verfasst am: 27.01.2011 [19:34]
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xeni21
Newbie
Dabei seit: 24.01.2011
Beiträge: 2
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es gibt gelbe und rote karten in der schule????
Ist ja verrückt!!!! wo kommt ihr her...???
und wenn ihr einen kompletten schulwechsel vornehmt???? bitte denke nicht das du störst...wenn du um ein Gespräch bittest...es geht immerhin um deinen kleinen...außerdem ist das ihre aufgabe!!!!!!!!!!!!!!!!!! um auf diesen punkt zurück zu kommen....er müsse den kleineren helfen...kann ich mir gut vorstellen!!!!da bleibt das eigene auf der strecke.......aber die schulen sind ja davon so dermaßen überzeugt!!!!! 
habe mich heut auch wieder sehr über luca seine erzieherin aufregen müssen.....ich möchte ihn abholen,luca steht bei ihr um die HA kontrollieren zu lassen....ich jedoch habe mir ihn gleich geschnappt und habe selber einen blick drauf geworfen!!!!auf den ersten blick ok....dann kam diese Frau und meinte es sei alles falsch...er habe es nicht verstanden!!!!dann flippte ich aus und meinte das ich von ihr immer nur höre Luca kann das nicht, Luca kann dies nicht etc....!!!!!er fingt natürlich an zu weinen  später meinte luci zu mir...sie hilft ihm nie...!!!!oh mein gott... später haben wir die HA nochmal von vorn gemacht und es klappte ohne probleme!!!!
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Verfasst am: 03.02.2011 [09:21]
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tamilana
Newbie
Dabei seit: 03.02.2011
Beiträge: 1
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Liebe Kathi, ich finde es gesund und gut, Kinder erst einzuschulen, wenn sie auch sozial und psychisch schulreif sind.. du hast damals das richtige gefühl gehabt, wie sich jetzt herausstellt.. solche unsensiblen lehrer bzw. direktoren machen mich richtig wütend..
aber wer weiß, wofür diese erfahrung gut ist, vielleicht war sie gerade notwendig, um für euer gemeinsames weiteres leben wichtige impulse zu geben? also besinne dich auf dein Bauchgefühl: so, wie es damals richtig war, wird es dir auch heute den richtigen weg zeigen.. lass dir zeit, den für dich und dein kind richtigen weg zu finden und dann, lass dich nicht davon abbringen, vertraue dir und deiner Stärke als Mutter! ich wünsch dir viel kraft dabei und ein bisschen glück und ein stützendes Umfeld (und das kann man sich ja eigentlich selbst aussuchen) du wirst das richtige tun, da bin ich mir sicher! Viele Grüße!
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Verfasst am: 04.02.2011 [09:06]
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Christine09
Newbie
Dabei seit: 04.02.2011
Beiträge: 1
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Hallo Kathi,
auch mein Sohn hatte Probleme mit der Konzentration, er hatte damals eine sehr verständnisvolle Lehrerin, die ihm über seine Stärken geholfen hat. Er durfte seinen Mickimaus-Wecker in die Schule mitnehmen und bei den Übungen die Zeit so besser einschätzen lernen. Das hat auch bei den Hausübungen (meistens) funktioniert.
Vielleicht gelingt es dir, die Interessen von Marc mit den notwendigen Dingen der Schule zu verknüpfen (wie es damals die Lehrerin gemacht hat)? Es scheint sehr schwierig zu sein, mit der Lehrerin von Marc in Kontakt zu treten ...und du schreibst, du wartest auf die Rote Karte, damit sie sich Zeit nimmt. Gemeinsam überlegen, wie ihr Marc unterstützen könnt...Es wäre schön, wenn das Angebot von ihrer Seite kommt, aber danach schaut es nicht aus, oder?
Hast du dich schon einmal mit den Lerntypen beschäftigt? Marc ist ein praktischer Mensch - eventuell kann hier ein Zugang gefunden werden. (www.lernpyramide.de)
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Verfasst am: 06.02.2011 [15:35]
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Stefanie...
Newbie
Dabei seit: 06.02.2011
Beiträge: 1
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Liebe Kathi,
ich möchte dich ermutigen, mehr auf dich selbst zu hören, statt auf sogenannte Autoritäten, denn du und dein Mann ihr kennt euren Sohn am besten.
Steht zu ihm, das ist das Wichtigste meiner Meinung nach, das ihr ihm mitgeben könnt. Lasst ihm kein Etikett verpassen, ob es nun ADS oder ADHS oder sonstwie heißt, nur weil er ein ganz normales lebendiges Kind ist und keine Maschine mit Knopf zum Ruhigstellen und Funktionieren.
Schaut euch doch mal auf dieser Website um: http://www.mit-kindern-wachsen.de/
Auszug daraus: "... Immer mehr Eltern, Erzieherinnen und Lehrer spüren die Notwendigkeit, mit Kindern neue Wege zu gehen. Vielleicht stellen auch Sie sich manchmal die Frage, wie es möglich ist, Kinder auf eine Zukunft vorzubereiten, die heute in keiner Weise vorhersehbar ist die von ihnen aber sicherlich ein hohes Maß von Flexibilität und Kreativität erfordern wird?
Unser Ansatz Wir glauben nicht, dass es unsere Aufgabe ist, Kinder zu "erziehen", sie nach unseren Vorstellungen zu lehren, zu bilden, zu formen ihre Aktivitäten und Entwicklung von außen zu bestimmen, so dass sie einem Bild entsprechen, das wir uns von ihnen machen. Der Kern unseres Ansatzes ist vielmehr die Überzeugung, dass Kinder ihr volles Potential in sich tragen. ......... Indem wir sie auf diese Weise begleiten, können sie ihr inneres Wesen entwickeln und ihre Integrität bewahren und sie können zu selbstsicheren und lebendigen Menschen werden, die die ... Kraft besitzen, sich den Herausforderungen, die das Leben ihnen bringt, auf kreative Weise zu stellen. ..." Zitatende
Alles Nützliche, Schöne, Mut- und Glücklichmachende, was es für das Leben und Wachsen mit Kindern gibt, kann man auf dieser Seite finden. Und vor allem auch wieder das Vertrauen in das eigene Sehen, Wissen und Fühlen und in das seines Kindes.
Ich wünsche euch alles Gute und dass ihr euren ganz eigenen Weg findet.
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Verfasst am: 10.02.2011 [22:10]
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binou502
Newbie
Dabei seit: 10.02.2011
Beiträge: 1
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Hallo, ich verstehe gut was euch bewegt, wir haben ähnliches auch durchgemacht. Unser Sohn hat nach einem schulwechsel die 1. Klasse wiederholt und ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Nach langen Recherchen habe ich heraus gefunden dass unser Sohn hochsensibel ist. Auch er scheint viel zu träumen, bekommt dabei aber alles mit, ist ein Spätentwickler, sehr intelligent und emphatisch. Diese Kinder sind ständig damit beschäftigt Eindrücke zu verarbeiten, sie bekommen viel mehr mit als normal sensible Kinder. Nach deinem Bericht scheint Marc auch ein solch wunderbares Kind zu sein. Du findest viel darüber, wenn du "hochsensible Kinder" suchst, ich wünsche euch viel Glück. Ansonsten vertraue deinem Gefühl und schaue dein Kind an, du wirst es richtig machen.
Herzliche Grüße Sabine
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Verfasst am: 29.07.2011 [08:17]
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bulldogfahrer
Newbie
Dabei seit: 29.07.2011
Beiträge: 1
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Hallo Kathi, als ich deinen Beitrag gelesen habe, hatte ich den Eindruck, dass du m e i n e n Sohn beschreibst.Die 2 gleichen sich fast wie Zwillinge. Mein Sohn ist jetzt 11Jahre alt und besucht mittlerweile die Realschule.Es war ein zermürbender und schwerer Weg dorthin.Die ganze Grundschulzeit (Regelschule) war für ihn und uns der reine Horror.Ewig saß ich mit ihm bei den Hausaufgaben, sein Selbstwertgefühl sank immer weiter, Noten wurden sehr schlecht und er kam täglich weinend nach hause (Opferkind!)etc., Schließlich habe ich mich entschlossen, dass es so nicht weitergehen kann und habe ihn zum Psychiater "geschleppt", weil ich den Verdacht auf ADS hatte.Dort wurde dann auch ADS diagnostiziert, ein IQ- Test ergab beste Ergebnisse, er ist also keinesfalls dumm- im Gegenteil.Das alles- vom Verdacht bis zur Diagnose- dauerte ca 3/4 Jahr.Ich habe mich zeitgleich dafür eingesetzt, dass er in die Körperbehinderten-Schule (Realschule der Pfennigparade) kommt.Dort gibt es nur 15 Schüler in der Klasse und er gilt als Integrationskind.Und?-- Seine Noten entsprechen seiner Intelligenz.Kurz: Er geht wieder sehr gerne zur Schule und meistert die Aufgaben mit links. Es war ein langer, anstrengender Weg mit vielen Hürden auch von der Seite des Schulamtes, die ihn in die Förderschule stecken wollten. Ich habe nicht aufgegeben und es hat sich gelohnt.
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