

Elternwissen-Forum
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Brei
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Verfasst am: 15.05.2010 [18:32]
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Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
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Hallo! Ich habe mal einige Fragen bzgl. der Breimenge am Tag. Unsere Tochter ist knapp 8 Monate alt und isst mittlerweile fünf kompl. Breimahlzeiten am Tag - morgens: Obst-Getreidebrei - vormittags: Zwischenmahlzeit Obst - mittags: Gemüse (-Fleisch)brei - nachmittags: Zwischenmahlzeit Obst - abends: Milch-Getreidebrei und trinkt zusätzlich im Durchschnitt noch 100 ml Wasser über den Tag verteilt. Sie scheint dies auch gut zu vertragen...hat keine Bauchschmerzen, die Verdauung funktioniert einwandfrei, die motorische Entwicklung ist prima (sie geht schon in den Vierfüßlerstand und robbt sich überall hin) und auch vom Gewicht her ist sie vollkommen im Durchschnitt laut Kinderärztin. Ich frage mich aus folgendem Grund, ob die Menge zu viel ist, da ich in der Ernährungsempfehlung für Säuglinge gelesen habe, dass zw. dem siebten und zwölften Monat nur drei Breimahlzeiten gegeben werden sollen und ansonsten morgens und vormittags jeweils gestillt od. Säuglingsmilch gegeben werden soll. Ich stille unsere Tochter aber seit zwei Monaten nur noch nachts und mittlerweile auch nur noch zweimal. Und das klappt auch ganz gut. Braucht sie am Tag eigentlich zusätzlich Milch od. reicht ein Milchbrei am Abend? Kann ich so weitermachen wie bisher od. gibt es irgendwelche Vorschläge, Bedenken etc.? Ich freue mich auf Rückmeldungen! Danke. Linnad [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.2010 um 18:40.] |
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Verfasst am: 16.05.2010 [00:00]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Linnad, bis zum Alter von 8 Monaten sehen die Beikostempfehlungen vor, dass Babys 3 Breimahlzeiten bekommen und die restlichen beiden Mahlzeiten Milch (Stillmahlzeit oder Flasche, siehe www.fke-do.de/content.php?seite=seiten/inhalt.php&details=60) - ausgehend von insgesamt 5 Mahlzeiten, wobei nächtliche Mahlzeiten nicht mehr vorgesehen sind. Ab 9 Monaten können Babys dann schon langsam an die Familienkost herangeführt werden und die Milchmahlzeiten reduziert werden. Da Ihre Tochter sich prima entwickelt und zudem nachts noch zwei Stillmahlzeiten zu sich nimmt, sehe ich kein Problem darin, ihr 3 Breimahlzeiten und 2 Obst-Zwischenmahlzeiten zu geben. Somit hat sie ja pro 24 Std. noch zwei Milchmahlzeiten. Sollte sie nachts keine Milch mehr trinken, könnten Sie vorerst nach den Mahlzeiten noch die Brust anbieten oder Säuglingsnahrung aus der Flasche anbieten und dafür die Obst-Zwischenmahlzeiten etwas reduzieren. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 16.05.2010 [09:13]
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Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
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Herzlichen Dank, Frau Dr. Schmelz, für Ihre Antwort! Sie konnten mir schon bei vielen meiner Fragen weiterhelfen! Dafür auch ein Dankeschön! Was kann ich tun, wenn meine Tochter die Säuglingsmilch aus der Flasche verweigert? Ich stille gerade ab und möchte ihr deshalb tagsüber nicht mehr die Brust anbieten...bin froh, dass sich die Stillmahlzeiten auf die Nacht beschränken. Da sie ja aber Milch benötigt (wie Sie schreiben...wenn ich sie nachts nicht mehr stille, soll ich ihr tagsüber Milch anbieten), was kann ich da machen? Viele Grüße, Linnad |
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Verfasst am: 16.05.2010 [21:16]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Linnad, so lange Ihre Tochter noch an die Brust darf und ein bis zwei Stillmahlzeiten erhält, müssen Sie ihr nicht die Flasche geben. Es ist ganz häufig so, dass Stillkinder die Flasche vehement ablehnen, so lange es als Alternative noch die Brust gibt. Machen Sie sich und Ihrer Tochter deswegen nicht zu großen Stress! Da Ihre Tochter schon fast 8 Monate alt ist, müssen Sie auch nicht unbedingt die Flasche für die Säuglingsnahrung anbieten, wenn sie diese ablehnt. Kann sie schon aus dem Becher trinken oder wie nimmt sie ihr Wasser? Sie könnten alternativ zur Flasche gleich mit dem Trinklernset von Avent anfangen (das hat sich bei vielen Brustkindern bewährt - meine Kinder haben das damals auch gut akzeptiert), das hat eine weiche Trinkschnute. Oder Sie versuchen es mit dem Doidy Cup, einem speziellen Trinklernbecher, aus dem oft schon Babys ab etwa einem halben Jahr trinken können. Sie müssen Ihrer Tochter jetzt nicht zwanghaft die Milchmenge von 2 Flaschen täglich "eintrichtern", doch bis etwa zum ersten Geburtstag sind (zusätzlich zum Milchbrei) mindestens 200 bis 250 ml Milch (Säuglingsnahrung, keine Kuhmilch) zu empfehlen. Es genügt meist 1er-Nahrung, Sie brauchen nicht unbedingt 2er- oder gar 3er-Milch. Von letzterer rate ich eher ab, da diese meist aromatisiert ist (z.B. mit Vanillegeschmack) und die Kleinen danach oft keine normale Kuhmilch mehr trinken wollen. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 17.05.2010 [12:59]
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Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
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Nochmals herzlichen Dank für Ihre Antwort! Linnea trinkt ihr Wasser aus der Flasche mit einem eckigen Sauger (ich weiß nicht, wie dafür die richtige Bezeichnung ist)...einen runden Sauger lehnt sie ab. Ich werde auch gerne versuchen, ihr die Trinklerntasse anzubieten, die Sie empfehlen. Doch was die Säuglingsmilch generell angeht, glaube ich, dass sie ihr einfach nicht schmeckt. Es liegt weniger am Behältnis. Linnea trinkt ein paar Schlucke und verweigert dann jeden weiteren Schluck. Da sie das Wasser aus der Flasche gerne trinkt, denke ich, es liegt am Geschmack der Milch... daher frage ich mich, ob es denn sehr schlimm ist, wenn sie, nachdem ich sie irgendwann gar nicht mehr stille, keine Milch am Tag bekommt. Sie kann doch z. B. Joghurt, Quark, Milchbrei essen. Oder reicht das nicht bzw. ist das zu wenig? Viele Grüße, Linnad |
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Verfasst am: 17.05.2010 [16:24]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Linnad, Säuglingsmilch ist speziell auf den Bedarf von Babys zugeschnitten, ist mit Eisen und anderen Mineralstoffen angereichert, die in der Kuhmilch (und damit auch z.B. in Joghurt) nicht in ausreichender Menge vorhanden sind. Kuhmilch enthält im Gegenzug mehr Eiweiß als Säuglingsnahrung, was einerseits die Nieren belastet und andrerseits bei einem Zuviel, wie man inzwischen weiß, das Risiko für Übergewicht erhöht. Deswegen sollten Babys im ersten Lebensjahr weder Kuhmilch ins Fläschchen bekommen (200 ml im Milchbrei sind okay) noch Milchprodukte wie Joghurt oder Quark erhalten. Ich vermute, dass Ihre Tochter sich wahrscheinlich mit Säuglingsnahrung abfinden wird, wenn sie keine Muttermilch mehr bekommt. Bitte füttern Sie keine H.A.-Nahrung, denn die schmeckt wirklich gewöhnungsbedürftig und wird deshalb von Babys, die diese Nahrung nicht von Anfang an gewöhnt sind, häufig abgelehnt. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 17.05.2010 [18:37]
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Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
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Danke für Ihre hilfreichen Antworten und Infos. Ich muss dann wohl noch etwas Geduld haben, was die Säuglingsmilch betrifft... Solange ich meine Tochter noch nachts stille, bekommt sie ja ausreichend Milch (+zusätzl. Milchbrei am Abend), wie Sie ja auch bestätigten. Ich hoffe, dass es so sein wird, wie Sie vermuten und Linnea wird nach dem Abstillen die Säuglingsmilch trinken. Liebe Grüße, Linnad |
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