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ernährung ohne flaschenmilch
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Verfasst am: 07.01.2009 [13:32]
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lina
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 07.01.2009
Beiträge: 1
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hallo hab da mal ne frage.... mein sohn (7 Monate) isst seit etwa einem Monat Mittags Gemüsebrei (varriert mit oder ohne fleisch) und am Nachmittag seit 2 wochen auch Obst. Ich würde gerne so langsam abstillen. Hab ihn eben bis 6 Monate voll gestillt und jetzt langsam angefangen, halbfeste Nahrung zu geben. Allerdings verweigert er strikt Folgemilch. Er trinkt Tee ausm Fläschen, aber die Milch will er nicht. Jetzt wollte ich mal fragen, ob ich so überhaupt schon abstillen kann komplett...!? Die Kleinen BRauchen doch noch Milchmahlzeiten. Kann ich ihm statt dem Fläschchen auch Milchbrei geben (die mit Getreide, Früchte und so!?) Und wieviel sollte er denn essen? Bis jetzt isst er nämlich immer so ein halbes Gläschen nur! heute hat er von halb 9 in der früh bis 15.30 nicht an der Brust getrunken. also gut 7 stunden *selberstaun* da hat er ein halbes gemüsefleischgläschen und ein halbes obstglas gegessen...!?is das genug? Nachts wacht er häufig auf und lässt sich nur mit der Brust wieder beruhigen...! also bis wir die nächtlichen brustmahlzeiten los werden, dass wird ohnehin noch dauern. aber es wäre schonmal ein anfang wenn er unter tags nicht die brust braucht...! aber ich befürchte dass er zuwenig davon isst, um eine ganze mahlzeit auszulassen...!? kann das sein!? lg nadine [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.2009 um 15:41.] |
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Verfasst am: 07.01.2009 [22:42]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Nadine, Ihr Sohn ist offenbar noch nicht bereit für das Abstillen, wenn er das Fläschchen mit der Folgemilch so strikt verweigert. Allerdings gibt es solche Probleme sehr häufig und viele Babys akzeptieren bei Mama, sozusagen mit der "Brust vor der Nase", die Milchflasche überhaupt nicht, aber bei Papa oder Oma geht es dann doch. Vielleicht bitten Sie Ihren Mann, das Füttern aus dem Fläschchen zu übernehmen. Wenn Säuglingsmilch aus dem Fläschchen trotz aller Versuche nicht klappt, ist es erst mal besser, weiter zu stillen. Komplett Abstillen ist dann eher ungünstig. Wenn Sie sich den Beikostplan des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de/content.php?seite=seiten/inhalt.php&details=60) ansehen, können Sie erkennen, dass jeden Monat eine weitere Mahlzeit eingefürt wird und zusätzlich bis zum Ende des 1. Lebensjahres Muttermilch oder Säuglingsnahrung gegeben wird. Erst kommt der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, dann der Milch-Getreide-Brei, dann der Getreide-Obst-Brei und an diesen verschiedenen Breisorten sollte man sich auch wirklich orientieren, damit alle erforderlichen Nährstoffe in der richtigen Menge vorhanden sind. Das heißt aber auch, dass man nicht mehrmals täglich Milchbrei als Milchersatz geben sollte. Wenn Sie den Milchbrei mit Kuhmilch zubereiten wollen, ist eine Portion davon pro Tag auch schon die Höchstmenge, denn mehr als ca. 200 ml Kuhmilch sollte ein Baby im 1. Lebensjahr gar nicht bekommen. Die Brust (bzw. Flasche) wäre aber sicherlich noch häufiger nötig. Wie viel ein Kind essen "sollte", kann man nicht so direkt sagen, denn wenn Ihr Kleiner nur ein halbes und kein ganzes Gläschen verspeist, müssen Sie das so akzeptieren - Sie können (und sollen!) ihn nicht zu mehr zwingen. Und ein halbes Gläschen kann derzeit noch keine volle Stillmahlzeit ersetzen. Das ist erst der Fall, wenn er zwischen 160 und 200 Gramm Beikost (Gemüse mit Kartoffel und evtl. Fleisch plus 1 Teelöffel Öl auf 100 Gramm Gemüsemischung) isst. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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