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Gewöhnung an den Löffel

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Verfasst am: 05.08.2011 [19:45]
leonie2704
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2011
Beiträge: 7
Hallo,

meine Tochter ist jetzt 14 Wochen alt. Seit der 12 Woche sollen wir ihr, da sie ein extremes Spuckproblem hat, bereits Brei füttern (von der KÄ empfohlen, da Nestragel nicht hilft).
Jetzt habe ich aber das Problem, dass sie den Löffel nicht mag. Ich kann sie im Liegen auf ihrer Spieldecke füttern. Aber im Arm (in der selben Stellung wie ich ihr die Flasche gebe), flippt sie total aus. Sie schreit und lässt sich nur beruhigen, wenn man ihr die Flasche gibt. Auch Spielchen wie der Flieger helfen absolut nicht... Was kann ich machen? Habe auch schon andre Löffel ausprobiert (Flexilöffel, Löffel von Babylove, etc.)
Bin echt verzweifelt, weil sie durch das extreme Spucken schon einen wunden Hals hat und im Gewicht wie auch im Wachstum stackniert ( 2 cm zu klein, in sechs Wochen 50 g an Gewicht zugelegt)...
Kann es sein, das der Löffel zu groß ist? Ist sie noch nicht soweit für Brei?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.2011 um 19:46.]
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Verfasst am: 05.08.2011 [21:15]
hk080578
Alter Hase
Dabei seit: 05.11.2010
Beiträge: 21
Hallo,

das hört sich nicht so gut an - mein Kleiner hat auch total gespuckt. Allerdings ist er gut gewachsen und war auch nicht wund.

Wenn es auf der Spieledecke klappt, dann mach das doch weiter. Ansonsten versuch doch Brei aus der Flasche. Eigentlich sollte man das nicht (oder nicht regelmäßig?) machen, aber deine Süße ist ja noch so klein und muss ja was essen....

Ansonsten versuch doch mal eine andere Milch.... soll manchmal auch wirken (bei uns nicht - wurd eher schlimmer, deshalb denk ich wir hatten von Anfang an die beste für uns).

Viel Glück
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Verfasst am: 06.08.2011 [20:52]
doris
Alter Hase
Dabei seit: 04.04.2008
Beiträge: 39
Hallo, ich bin Hebamme und arbeite ausschließlcih freiberuflich. Würdest Du mich als Hebamme mit dem Problem konsultieren, würde ich raten, die Beikostversuche aufzugeben. Zum einen das Wichtigste: das Kind lehnt es ab und Beikost soll Spaß machen. Schließlich ist es der Start in ein Neues und da die Bahnen schief starten....
Zum zweiten ist Beikost weder zum zunehmen noch zu Speibehandlung gedacht. Bei so geringer Gewichtszunahme sehe ich handlungsbedarf. Entweder noch ein kurzer Versuch mit einer sog. "AR" -Nahrung zum BeispielAptamil AR oder (fände ich besser) eine Vorstellung in der Kinderklinik zur Speidiagnostik. Reizungen des Rachens oder Speiseröhre dürfen nicht sein (Vielleicht schmerzt sie der Brei auch). Auch ein Besuch beim ostheopathen wäre sicher gut, allerdings dräng meiner Meinung nach das GEwicht zum handeln. Sucht nochmal das GEspräch bei KiA oder holt Euch eine Zweitmeinung.Viel Erfolg, D.
Antworten Profil
Verfasst am: 06.08.2011 [21:38]
leonie2704
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2011
Beiträge: 7
Ok, dann werd ich Beikostversuche wieder aufgeben. Nur die Aptamil AR haben wir bereits ausprobiert und auch Nestragel ( 60 ml auf 120 ml Nahrung), es passte schon nicht mehr durch den Nuckel, so dick war das Zeug. Wegen der Gewichtszunahme war ich ebenfalls sehr besorgt, da ich das auch als wenig betrachte. Doch meine Ärtzin meinte, die Kleine wäre noch in der Kurve (sie war zuerst etwas zu schwer)und es würde eine Umstellung auf Brei ausreichen, aber ich mach mir ehr Sorgen wegen ihrer Größe. Ich finde es bedenklich, dass sie bereits 2 cm zu klein ist und das mit 14 Wochen...
Ich danke Ihnen auf jeden Fall... Ich werde mir auch eine zweite Meinung einholen. Leonie ist unser erstes Kind und da hört man eben auf die KiA, da man selbst ja noch keine Erfahrung hat

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.2011 um 21:40.]
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Verfasst am: 20.08.2011 [22:15]
Tiffy77
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 23.09.2008
Beiträge: 16
Hallo leonie2704,

meine erste Tochter hat auch viel gespuckt und ich kann deine Sorgen gut verstehen. Uns konnte damals (vor fast 4 Jahren) zum Glück eine Osteopathin, die auf Säuglinge spezialisiert und zusätzlich noch eine Heilpraktikerin ist, helfen.
Die Kombi Osteopathie und Homöopathie (sollte jemand sein, der sich damit auskennt - evtl. Hebamme fragen oder googeln) hatte uns damals schnell und gut geholfen. Allerdings hatte sie keinen wunden Hals...
Als die Spuckerei ein Ende hatte, könnten wir unsere Stillbeziehung noch lange Zeit genießen icon_smile.gif

Wir haben mittlerweile sogar einen Schulmediziner gefunden, der homöopatisch behandelt (und das auch noch über die Krankenkasse abrechnet, allerdings ist er kein Kinderarzt, so dass wir zu den U-Untersuchungen immer noch zum "normalen" Kinderarzt gehen).

Ich wünsche euch und speziell der Kleinen alles Gute sowie schnelle vorallem wirkungsvolle Hilfe!


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Verfasst am: 02.09.2011 [11:42]
Habiby
Junior
Dabei seit: 02.09.2011
Beiträge: 8
Hallo,

mein 2. Kind war auch ein Spuckkind - allerdings halte ich es viel zu früh, mit 12 Wochen schon Brei zu beginnen! Bei uns hatte der Kinderarzt mit ca. 4,5 Monaten gesagt, ich solle mit der Flasche aufhören und Breikost geben. Das hat dann auch wunderbar geklappt, allerdings hatte die Spuckerei deswegen auch kein Ende!!!! Diese Illusion möchte ich also gleich mal nehmen! Wir hatten Lactana als Milch und ich muss sagen, er hat trotz dem Gespucke normal zugenommen und ist normal gewachsen. Lactana ist empfohlen für sehr empfindliche Kinder, vielleicht solltest du das mal probieren, es kann problemlos über's Internet bezogen werden und ist dann billiger als über die Apotheke! Sonst im Geschäft leider nicht erhältlich. Ich würde das mal probieren. Desweiteren hat mein Sohn dann schon ab ca. 6./7. Monat als Milchersatz den Trinkbrei von Bebevita oder Babydream (Roßmann Hausmarke) getrunken u gut vertragen. Den trinkt er übrigens heute noch mit 3,5 Jahren zum Frühstück!!!!
Wenn dein Kind so extreme Spuckprobleme hat, würde ich das von Spezialisten mal abklären lassen, weil ich hatte das als Baby auch, da hat der Mageneingangsmuskel gar nicht geschlossen und musste dann operiert werden! Es kann sein, dass dein Würmchen vielleicht ja auch so eine OP bräuchte, das ist kein tragischer Eingriff, aber ich würde mal einen anderen Arzt aufsuchen und ansonsten die Löffelversuche unterlassen, denn wie gesagt, auch der Brei verhindert sie Spuckerei nicht! Mein Sohn hat erst mit gut 11 Monaten aufgehört zu spucken! Es heißt, innerhalb EINES Jahres gibt sich das, wenn sonst organisch nichts vorliegt - wie eben, dass der Muskel gar nicht schließt und DAS solltest du abklären lassen.
Alles Liebe und Gute für euch
LG
Habiby
Antworten Profil
Verfasst am: 02.09.2011 [11:45]
Habiby
Junior
Dabei seit: 02.09.2011
Beiträge: 8
ach ja, weil ich das grad mit der Osteopatin lese, das hatte ich vergessen, DAS haben wir auch gemacht und ich muss sagen, es wurde zumindest DEUTLICH besser mit dem Gespucke, aber weg war es nicht. Aber sie erklärte mir, dass mein Sohn eine extreme Längsverspannung hatte, die u.a. auch für Spuckerei zuständig ist. U.a. war er ja auch ein extremes Schreikind - 17 Wochen keine Nacht mehr geschlafen, weil er jede halbe Std. nur am brüllen war - nach der Osteopatin hatten wir endlich ruhige Nächte!
Also diese Möglichkeit solltest du in der Tat auch in Erwägung ziehen!!
LG
Habiby
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