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Kleinkind lässt sich nicht abstillen!
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Verfasst am: 14.08.2009 [12:43]
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daniiiz
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2009
Beiträge: 5
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Liebe Fr. Dr. Schmelz, mein Sohn Elias ist 20 Monate alt und trinkt noch stündlich, manchmal ale 2 Stunden an meiner Brust! Auch Nachts will er mal mehr, mal weniger sein "Nummina". Bis heute hat er ca. ein Monat durchgeschlafen, weil ich damals am Rande meiner Kräfte war und ihm die Brust Nachts einfach verweigerte. Dies gelang anfangs mit viel Geweine, und als Erstatz musste ich ihn tragen bis er wieder schlief. Doch dann bekam er Zahnungsfieber, und seit dem sind wir wieder im alten Muster. Er schläft auch nur an der Brust ein. Wir wollen sehr gerne so bald als möglich noch ein Baby, und mein FA meint das das nicht so leicht gehen würde solange ich noch in so kurzen Abständen stille. Ich versuchte auch schon mit sämtlichen Tricks Elias hinzuhalten, um einen längeren Zeitabstand zu gewinnen. Ohne Erfolg. Umso mehr ich versuche ihm sein "Nummina" zu verweigern, umso dringender und öfter will er es dann haben. Mir kommt es auch so vor, das umso älter er wird, es immer schwieriger wird hier Nein zu sagen. Für ihn ist es wie eine Art Liebesentzug wenn er nicht an meine Brust darf. Ich stille wirklich gerne, doch etwas weniger wäre mir lieber, wo wir doch so gerne bald ein Geschwisterechen für Elias hätten. Vielleicht können sie mir ein paar Tips geben wie ich hier am geschicktesten rangehe. Und vielleicht gibt es hier ja Mütter die in ähnlichen Situationen sind oder waren... Ich danke herzlichst schon im Vorraus, Daniela |
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Verfasst am: 14.08.2009 [22:07]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Daniela, Ihre Vermutung, dass das Abstillen mit zunehmendem Alter schwieriger zu werden scheint, deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Am einfachsten lassen sich viele Kinder um den ersten Geburtstag herum abstillen. Ihr Sohn trinkt stündlich bis zweistündlich an der Brust, obwohl er im Alter von 20 Monaten keine Muttermilch mehr bräuchte und ganz normal am Familientisch mitessen könnte. Wie viel isst er denn zu den Mahlzeiten? Ich vermute, dass ihm da der Appetit fehlt, da er seinen Nahrungsbedarf immer noch hauptsächlich über die Brust deckt. Abgesehen davon braucht ein Kleinkind keine stündlichen Mahlzeiten mehr, sondern kann auch mal 4 Stunden auf die nächste Mahlzeit warten. Das ständige Trinken ist also keine Notwendigkeit, sondern einfach eine lieb gewonnenen Gewohnheit, die Sie ihm natürlich jetzt nur unter großen Schwierigkeiten abgewöhnen können. Er nuckelt sicher nicht nur um zu trinken, sondern auch als Schnullerersatz (ich vermute, er nimmt keinen Schnuller?!). Und Sie schätzen es schon richtig ein, wenn Sie vermuten, dass er das Vorenthalten der Brust in diesem Alter als Liebesentzug empfindet. Wenn Ihr Sohn prinzipiell schon am Tisch mitisst und nicht seinen ganzen Bedarf über die Muttermilch deckt, können Sie versuchen, ihm die Brust zu verweigern (ich geben Ihnen gleich noch zwei Tipps dazu). Ansonsten wäre der erste Schritt, ihn erst mal langsam an das Essen bei Tisch zu gewöhnen. Ich befürchte, dass Sie mit dem Versuch, die Stillabstände zu erhöhen, nicht weiterkommen, da Sie dies bisher schon ohne Erfolg versucht haben. In solch schwierigen Fällen ist es oft einfacher, ganz abzustillen - was natürlich nicht ohne Protest gehen wird. Was passiert, wenn Sie einmal nicht da sind? Lässt er sich vom Papa oder der Oma trösten? Nimmt er dann auch notfalls die Flasche? Natürlich wird Ihr Kleiner von einer Weigerung, ihm die Brust zu geben wir bisher, gar nicht begeistert sein. In einigen Fällen hat es schon geholfen, wenn die Mutter ein bis zwei Tage zum Abstillen gar nicht zuhause war. Denn der Papa oder die Oma müssen ihm die Brust nicht verweigern, weil sie ja keine Milch anzubieten haben. Wenn Sie selbst felsenfest davon überzeugt sind, dass es so nicht weitergehen kann und soll und entschlossen sind, jetzt etwas an der Situation zu ändern, werden Sie es vermutlich auch schaffen, Ihrem Sohn die Brust zu verweigern und seinen Gefühle auszuhalten. Bieten Sie viel Körperkontakt und Kuschelzeiten an, aber ohne die Brust zu geben (das ist extrem schwer!). Vielleicht wollen Sie in Ihrer Verzweiflung auch eine List anwenden, zu der Indiofrauen häufig gegriffen haben. Sie haben zum Abstillen eine Paste aus Senf und ein wenig Pfeffer verrührt und auf die Brustwarzen gestrichen. Die Kleinen wurden vorgewarnt, dass die Milch jetzt nicht mehr gut schmeckt. Da sie das natürlich nicht glauben können, kann das Probieren sie davon überzeugen. So wollen sie von selbst nicht mehr an die Brust und man muss ihnen als Mutter die Brust nicht verweigern. Vielleicht wollen Sie es auch mit der Heftpflaster-Methode probieren. Sicher kennt Ihr Kind das schon, dass es auf ein "Aua" ein Pflaster draufgeklebt bekommt. Das können Sie nutzen und sich auf beide Brustwarzen ein Pflaster kleben, weil die Brustwarzen auch ein "Aua" haben. Deswegen kann Ihr Kleiner nicht mehr aus der Brust trinken. Wenn Sie Ihr "Brust-Aua" einige Tage lang konsequent durchhalten, werden Sie das Abstillen geschafft haben. Unterstützend sollten Sie zur Reduzierung der Milchmenge täglich drei Tassen Salbeitee trinken. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 15.08.2009 [09:41]
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daniiiz
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2009
Beiträge: 5
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Hallo! Danke für die rasche Antwort! Mein Sohn isst seit er ca. 1 Jahr alt ist am Familientisch mit. Und nein, er ist kein sehr üppiger Esser, ausser es schmeckt ihm was besonders gut, doch weigstens ist er nicht wählerisch und isst fast Alles. Stimmt, ich bin sein Schnullerersatz, und er braucht meine Brust sehr häufig auch nur als Trost oder zur Entspannung. Er tut mir wirklich leid wenn ich versuche es ihm zu nehmen, wo er es doch nicht anders kennt, und überhaupt nicht versteht warum es jetzt auf einmal ein Problem ist sein "Nummina" zu bekommen. Wenn ich mal nicht da bin, lässt er sich schon auch von seinem Vater trösten, er fragt zwar nach "Nummina", versteht dann aber das Papa nix hat. Flasche hat er noch nie getrunken, Milch mag er nicht, und diese Gute Nacht Breie hat er auch nie gegessen, doch mit normalem Essen Abends gehts in diesem Alter ja auch. Mal für 2 Tage weg zu fahren, wär glaub ich eine gute Möglichkeit abzustillen, doch als erstes werd ich es gleich mal mit Pflasterln an der Brust versuchen! Ich danke sehr für die rasche Antwort und den Tips, ich hoffe ich bekomme es damit hin, bin sehr zuversichtlich! Danke und liebe Grüße, Daniela |
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Verfasst am: 19.05.2010 [21:29]
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Xandra
Newbie
Dabei seit: 19.05.2010
Beiträge: 1
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![]() Also bitte....!!! Liebe Frau Schmelz, sicherlich haben Sie ihr "SuperNanny" Diplom nicht umsonst, aber ich hätte es an dieser Stelle versierter gefunden, auf die wirklichen Fachfrauen, z.B. bei der La Leche Liga hinzuweisen! Ansonsten ist das Forum bei "Stillen und Trage" z.B. ein wirklich guter Ort sich mit erfahrenen Langzeit- Stillmüttern zu verständigen, die einem wirklich hilfreiche Tips geben können. Auch das Buch "Wir stillen noch" sei an Langzeitstillmütter an dieser Stelle noch empfohlen. Wie lange eine Mutter stillen möchte sei wirklich nur ihr überlassen, das schicke ich schonmal voraus. Und wenn sie gar nicht stillen möchte ist auch in Ordnung. Erschreckend finde ich, dass die Fehlinfos anscheinend schon beim Frauennarzt anfingen. Ohne eine immer wiederkehrende Hormonanalyse läßt sich ünerhaupt keine Aussage darüber machen, wie schnell man schwanger werden kann, auch wenn das Kind stündlich stillt! Wie käme es sonst zu all den ungeplanten Schwangerschaften kurz nach der Geburt des letzen Kindes? Selbst mit noch ausbleibender Regel kann man kurz nach der Geburt schwanger werden, fragen Sie doch einfach mal bei einer Schwangerschaftsberatungsstelle nach. Meine Tochter hat auch bis 2,5 Jahren gestillt, bis sie 2 Jahre alt war min. 2 stündlich, in Zeiten von Krankheit, Zahnen, Streß noch öfter. Ich kenne das Gefühl völlig ausgelaugt oder bloßer "Nuckelersatz" zu sein also gut. Aber: Man muß deswegen NICHT komplett abstillen! Natürlich kann man das, wenn man das Gefühl hat überfordert zu sein und einfach nicht mehr möchte! Aber das habe ich im Beitrag beim besten Willen nicht herauslesen können! Und völlig unverständlich: Daniela schreibt dass Sie es schon mal geschafft hatte die Stillzeiten herauszuziehen, weshalb nicht da einhaken und bestätigen, dass das Kind ein erstmal angewendetes Muster sehr wohl noch einmal umsetzen kann! Aber wirklich schlimm finde ich den "Tipp" mit Senf und Pfeffer, das ist doch wohl nicht wirklich ihr Ernst?!?! Da fehlt mir nun wirklich jedes Verständnis, denn wenn sie den Vorschlag so abwegig fänden hätten Sie ihn sicherlich nicht zitiert. Tut mir leid, aber unter "SuperNanny" fällt das sicherlich nicht, eher unter Kindesmisshandlung! Mit Liebe und Geduld kann man auch einem größeren Kind längere Stillabstände beibringen, es bedarf dafür allerdings Fingerspitzengefüh, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich habe es immer wieder versucht, wenn sie geweint hat habe ich wieder abgebrochen und gestillt und mit etwas über 2 Jahren hat sie es- ohne weinen!- akzeptiert, als ich ihr immer wieder gesagt habe ich möchte jetzt nicht stillen, sie kann aber mit mir schmusen und weiter neben mir schlafen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber Elias hatte es ja bereits einmal geschafft! Also, liebe Mamas, die den Beitrag noch lesen, lasst bitte die Finger von Pfeffer und Co und sucht euch den Beistand einer erfahrenen Stillberaterin! |
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Verfasst am: 02.06.2010 [14:16]
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Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
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Liebe Daniiiz, also, ob du schwanger werden kannst oder nicht, lässt sich relativ leicht beantworten. Falls du deine Regelblutung wieder hast, steht einer weiteren Schwangerschaft nichts im Wege, egal wie oft du stillst. Falls nicht, ist es eher schwieriger, aber: der erste Eisprung kommt vor der ersten Regel... Der Tipp mit Senf und Pfeffer, liebe Xandra, stammt übrigens von der Still-Ikone Hannah Lotrop. Die ist sicher unverdächtig, was gegen Landzeitstiller zu haben. Und letztlich entscheiden, muss ja immer noch die Mutter selbst, was sie macht. Aber Daniiiz hatte ja um Rat gebeten. Ich kenne das Problem mit dem "Dauerstillen" auch. Meine Große fiel mit 15 Monaten quasi in jeder Kuschelsituation über mich her, was mich irgendwann ziemlich genervt hat. Eine Stillberaterin gab mir damals den Tipp klare Regeln aufzustellen, wann und wo gestillt wird. Also, z.B. morgens und abends im Bett, vor dem Mittagschlaf und danach auf dem Sofa. Das fand ich sehr hilfreich, weil der Entzug auf sie nicht so willkürlich wirkte und ich ohne schlechtes Gewissen auf die nächste "Veranstaltung" verweisen konnte. Vielleicht wäre das auch etwas für euch. Mein Mädchen habe ich dann mit knapp drei Jahren abgstillt, weil ich wieder schwanger war(!) und dann doch einfach ein paar Monate Pause haben wollte. Es hatte sich in dieser Zeit ohnehin auf ein, zwei Stillmahlzeiten am Tag reduziert, die auch mal wegfielen, wenn ich abends nicht da war. Da war es für mich stimmig und ich war überzeugnd genug in meiner Ablehnung. Mein Jüngerer, gerade 20 Monate, möchte mittags gern was trinken. Da scheint es Hunger zu sein, denn wenn er schnell genug sein Essen bekommt, ist die Mumi auch wieder vergessen. Überleg dir einfach gut, was du möchtest und nicht was irgendjemand in deiner Umgebung darüber denkt (das kenne ich auch zur Genüge), dann wirst du das für Euch Richtige tun. Viel Glück, Kris @ Xandra: Dass wir im Forum nicht immer einer Meinung sein müssen, ist ja Sinn der Sache, aber bisher zeichnete sich das Elternwissen-Forum durch seinen freundlichen Umgangston aus. Ich finde es schön, wenn das so bleibt! |
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Verfasst am: 04.06.2010 [21:02]
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doris
Alter Hase
Dabei seit: 04.04.2008
Beiträge: 37
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Hallo, ich gestehe, das ich dauernd an Deinen Beitrag denke und ich möchte noch einen Gedanken äußern. Ich versuche mit meinem Sohn (und anderen Mimenschen) bei Konflikten eine 50:50 lösung zu erreichen. WEnn Dein Sohn etwas "verliert" wäre meine Idee zu forschen, was ihn gewinnen und stolz sein läßt. Vielleicht ist ein kleiner Essenstische in Kinderhöhe mit kleinen Leckereien eine Idee? Das wäre eine Möglichkeit das Essen zu unterstützen und er kann auch gleich lernen, eigenständig zu essen. Oder besondere Unternehmungen oder einen Sing-/Tanzkurs? Soielzeug fände ich nicht so gut, da mir das zu materiell orientiert ist. Die Brust und die Beziehung dazu sollte vielleicht nicht zu einen schnöden Bagger in Konkurrenz gesetzt werden??!! Aber das ist sicher Geschmacksache. Ich kann nachvollziehen, das Du eine Änderung anstrebst. Lege Dein Ziel für Dich innerlich fest und begleite Deinen sohn liebevoll aber beharrlich. (Ich weiß, es klingt so einfach) LG Doris |
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Verfasst am: 04.06.2010 [22:16]
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daniiiz
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2009
Beiträge: 5
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Hallo Xandra, Hallo Kris, Hallo Doris! Danke erst mal für eure Beiträge, ich finde an jedem Beitrag von euch etwas Wahres und Hilfreiches. Doch zu meiner Situation: Es ist nun fast ein Jahr vergangen als ich den ersten "Hilferuf" an dieser Stelle startete. Ich wurde ca. im Oktober letzten Jahres noch schwanger, und erwarte nun ca. in 1 Monat mein Baby, trotz stillen! Abstillen hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht funktioniert, Elias war umso mehr an meiner Brust umso hartnäckiger ich es versuchte. Abzustillen indem ich für 3 Nächte zu einer Freundin fuhr hab ich versucht als ich im 2. Monat meiner SS war, weil ich es körperlich einfach nicht mehr konnte. Mein Blutdruch viel immer tiefer, ich hatte keine Kraft mehr. Elias war hier 25 Monate alt. Die drei Nächte ohne mich klappten hervorragend, Papa machte sein Ding super und es gab weder Geschrei noch sonst welche Probleme. Bis ich wieder da war. Mit mir waren seine Numina wieder da und ich hatte Tag für Tag wirklich zu kämpfen, hart zu bleiben, nein zu sagen Elias weinte so viel wie NOCH NIE zuvor. Sein Mittagsschläfchen lies er ganz aus, er wollte sich ohne Brust nicht entspannen. Abends schlief er verheult neben mir oder in meinen Armen ein. Es war sooo schlimm für mich! Nun setzte ich mir selbst eine Frist von einem Monat, in einem Monat sollte er sich daran gewöhnt haben und damit leben können. Doch dem war nicht so, ich weiss nicht wie lange ich mein Kind noch hätte bitteln und bätteln lassen sollen bis er es eingesehen hätte das es für ihn keine Brust mehr gibt. Dieser Monat war anstrengender und schlimmer für mich als all die Zeit davor. In dem Moment als wir dann den "Rückfall" hatten (ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen meines Umfeldes wegen Ich glaube ich werde auch mein nächstes Baby so lange stillen, so lange es selber möchte, in die Zukunft schauen kann ich ja nicht, doch wie gesagt ich stille wirklich gerne, und sehe mitlerweile eigendlich nur Vorteile darin. Ich danke euch noch mal für eure Anteilnahme, Alles Liebe für Euch und eure Familien, Daniela |
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Verfasst am: 05.06.2010 [07:12]
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Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
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Sorry, das habe ich gar nicht gesehen, dass dein ursprünglicher Beitrag "uralt" war. Jetzt scheint ihr ja eine gute Lösung gefunden zu haben. Für die Zukunft vo.a mit dem neuen Familienmitglied alles Gute. Wenn du Zeit und Muße hast, kannst du ja mal berichten, wie das mit dem Tandemstillen klappt oder was du für eine Lösung für dein kleines und dein großes Stillkind gefunden hast. Das wäre sicher spannend! |
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Verfasst am: 06.06.2010 [13:25]
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doris
Alter Hase
Dabei seit: 04.04.2008
Beiträge: 37
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Hallo Daniela, auch ich habe nicht auf das Datum geachtet - sorry. Ich weiß nciht in welchem Bundesland du wohnst, aber in jedem Bundesland gibt es einen Hebammenverband, der widerum eine stillbeauftragte hat. Vielelicht kann sie Dir hilfreiche Tipps zum Thema Tandemstillen geben? Alles Gute für die bevorstehende Geburt!Doris |
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