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Kuhmilchallergie...wer kann mir helfen


Autor Nachricht
Verfasst am: 21.10.2011 [10:15]
2fachmama2011
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2011
Beiträge: 3
Hallo,

mein Sohn hat eine Kuhmilchallergie und wir müssen nun die Ernährung voll umsetzen. Aufpassen wo keine Kuhmilch drin ist. Da diese Situation total neu für mich ist, kenne ich mich da nicht aus. Kenn das jemand und kann mir da viele Tipps geben auf was ich alles achten muss? Oder was er alles so essen darf? Ich denke das ich noch viel falsch mache.

LG Natalia
Antworten Profil
Verfasst am: 21.10.2011 [11:05]
Ansgar
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 10.10.2011
Beiträge: 19
Eine Kuhmilchallergie - meinst du damit eine Laktoseintoleranz? Wenn das der Fall ist, musst Du darauf achten, L-Minus Produkte zu kaufen, die heute glücklicherweise schon recht verbreitet sind. Oftmals steht sonst auch schon auf den produkten drauf, dass sie Laktose enthalten könnten, auch wenn man das vielleicht gar nicht denkt.
Antworten Profil
Verfasst am: 21.10.2011 [11:56]
2fachmama2011
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2011
Beiträge: 3
Nein, er ist direkt gegen Kuhmilch allergisch.
Antworten Profil
Verfasst am: 24.10.2011 [17:31]
Ansgar
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 10.10.2011
Beiträge: 19
Ja bei direkter Kuhmilch-Allergie ist es das Beste, auf andere Art von Milchprodukten umzusteigen. Bei Ziegenmilch muss man schauen, ob Dein Sohn sie mag, weil sie halt etwas anders schmeckt.
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Verfasst am: 26.10.2011 [22:27]
ankitanki
Junior
Dabei seit: 03.10.2009
Beiträge: 7
Hallo 2fachmama2011,
willkommen im Club! Auch ich hab' einen Sohn mit Kuhmilchunverträglichkeit. Und zwar geht es um das Eiweiß, das er nicht verträgt. Laktose ist ja der Milchzucker, also ein ganz anderer Bestandteil.
Auch wir sind auf Ziegenkäse, -frischkäse umgestiegen, da gibt's ja mittlerweile einiges. Was ich bei Jungs allerdings für bedenklich halte, ist Sojamilch, vor allem, wenn sie recht viel davonbekommen - wegen der pflanzlichen Hormone darin, die eher "weiblich" wirken. Da würde ich mich an Deiner Stelle vielleicht noch mal schlauer machen oder beim Kinderarzt erkundigen. Wir haben das ganz mit HaferDrink gelöst, den gibt's sogar mit CalciumZusatz (z.B. Alnatura bei Budni, bzw. dm).
Ansonsten bleibt Dir tatsächlich nur, die Zutatenliste der Produkte genau zu studieren, aber sicherlich hast Du bald auch "Deine" gut verträglichen Produkte gefunden. Achte nur darauf, dass kein KuhmilchEIWEISS enthalten sein darf!

Viel Glück,

ToiToiToi
ankitanki
Antworten Profil
Verfasst am: 10.11.2011 [10:37]
artna
Junior
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 9
Leider in der heutigen Zeit haben immer mehr Kinder eine Kuhmilchunverträglichkeit gegenüber Milcheiweiß. Es gibt aber mehrere Alternativen, die viel gesunder sind als die Kuhmilch: Stutenmilch, Ziegenmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch. Ich würde aber auf jeden Fall kinesiologisch testen lassen, was Deinem Sohn passt und was er nicht verträgt (sehr einfach und hat die höchste Aussagekraft). Mein Sohn hat bis zu dem Alter von 2,5 Jahren auch die Ziegenmilch nicht vertragen, dafür aber die Stutenmilch sehr gut. Die Stutenmilch ist überhaupt die beste für ein Kind, da sie der Muttermilch am ähnlichsten ist. Mit der Kokosmilch kann man sehr gut kochen, die ist sehr nahrhaft und sehr reich an wichtigen Inhaltstoffen. Die Sojamilch wird sehr oft nicht vertragen, sie ist auch schwer verdaulich. Ich würde nur Bio-Produkte kaufen, für mich gibt es da keine Alternative. Ein der vielen Vorteilen bei den Bio-Produkten sind die wenigen Inhaltsstoffe gegenüber den konventionellen, was ganz wichtig ist, damit das Kind es verträgt. Und immer aufpassen, dass kein Magermilchpulver (wird sehr oft eingesetzt) dabei ist (z.B. nur Zartbitterschokolade, reines Kakao, ...). Viel Glück dabei! Wenn man rechtzeitig aufpasst und die Kuhmilch und alle Produkte, die das Kind nicht verträgt, auslässt, kann das Kind aus der Unverträglichkeit auswachsen.
Antworten Profil
Verfasst am: 11.11.2011 [23:32]
Cristina
Alter Hase
Dabei seit: 28.07.2008
Beiträge: 27
Hallo,

Milchprodukte stehen auf dem Ernährungsplan für Kinder als Lieferant von bestimmten Nährstoffen, Vor allem Calcium und Eiweiss, aber auch Vitamin D, Folsäure etc. Was viele nicht wissen: auch für die Jodversorgung sind sie wichtig. Wenn Du in der Ernährung Deines Sohnes die Kuhmilchprodukte weglassen musst, ist es also wichtig, darauf zu achten, diese Nährstoffe mit anderen Lebensmitteln abzudecken. Dabei kann Dir zum Beispiel eine Nährwerttabelle aus dem Buchhandel helfen. Du kannst auch in einer Apotheke, die in Ernährungsberatung ausgebildete Apotheker hat, nachfragen oder vielleicht kannst Du über die Krankenkasse oder den Kinderarzt eine richtige Ernährungsberatung machen? Ziegenmilch und Stutenmilch sind wahrscheinlich ähnlich zusammengesetzt, können sich aber vielleicht auch im Calcium und Jodgehalt unterscheiden, bei Mandelmilch, Kokosmilch, Sojamilch würde ich auf jeden Fall nachschauen. Auch ich würde wegen der Sojamilch den KiA fragen. Calciumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Brokkoli, Sesam, Nüsse, calciumreiches Wasser; Vitamin D ist z.B. in Lachs oder Eiern; Folsäure in Obst und Gemüse, für genug Jod 1 bis 2 x pro Woche Fisch.
Bei Fertigprodukten würde ich auch auf Molke achten. Du wirst es bestimmt gut hinbekommen, wichtig ist ja, dass Du Dich über das Thema informierst und dann wird das schon laufen!
Alles Gute, Cristina
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