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Milcheiweißallergie


Autor Nachricht
Verfasst am: 13.12.2010 [20:51]
ori2302
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 10.09.2009
Beiträge: 3
Hallo,
ich habe mal eine Frage, vielleicht weiß hier jemand Bescheid.
Mein Hautarzt hat mir heute erklärt, dass mein Sohn (4 Jahre) ein Milcheiweiß, Fisch und Gräser Allergie hat. Der Grund warum wir einen Allergietest gemacht haben war folgender. Seit ca. 4 Monaten, schählen sich seine Fingerkuppen. Anfangs dachte ich das kommt von seiner hefitigen Halsentzündung, man ließt oft im Internet das man von Scharlach sowas bekommen kann aber als das ganze nicht weg ging bin ich zum Hautarzt gegangen. Jetzt das Ergebnis. Zu Hause mußte ich dann feststellen, dass ja fast in jedem Lebensmittel Milch drin ist. Nun meine Frage, kann es vielleicht sein, dass er nicht gegen alles allergisch ist was mit Milch zu tun hat. Außer das pellen an den Finger hat er ja nichts, gibt es da eine Allergieskale in die er eingestuft werden kann. Was sollte ich eurer Meinung nach mal unbedingt weg lassen. Mein Arzt meine alles mit Milch, das wäre ganz schön heftig. Es kommt leider dazu, dass unser Sohn nicht gerade der beste Esser ist, Obst und Gemüse sehr wenig, er ist leider sehr wählerisch. Danke!
Antworten Profil
Verfasst am: 13.12.2010 [23:11]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe ori2302,
wenn Ihr Sohn tatsächlich nur mit einer Abschuppung der Haut an den Fingerkuppen reagiert, ist es wirklich die Frage, ob der Aufwand mit einer Kuhmilch-freien Diät lohnt. Zudem muss nicht jede im Allergietest gefundene Sensibilisierung auch tatsächlich mit Krankheitssymptomen einhergehen. Bei einem sehr stark positiven Allergietest kann man meist davon ausgehen, dass die gefundene Allergie tatsächlich Beschwerden verursacht. Bei nur leicht positiven Ergebnissen ist das hingegen nicht immer der Fall.

Um herauszufinden, ob die gefundene Allergie gegen Milcheiweiß und Fisch wirklich relevant ist für Ihren Sohn, können Sie für 2 bis 3 Wochen eine strenge Weglassdiät ohne Milch und Milchprodukte sowie Fisch machen (so, wie es Ihr Hautarzt empfiehlt, zunächst jedoch zeitlich begrenzt!). Das würde allerdings bedeuten, dass Sie wirklich ganz streng sein müssen (keine Fertignahrung, keine Aufschnitt- oder Streichwurst - hier ist oft Milcheiweiß drin, Hinweise zur Kuhmilch-freien Ernährung siehe auch hier: 85.10.201.198/internet/ldw/de/kliniken-zentren/kinder-und-jugendmedizin/gastroenterologie/Kuhmilchfreie_Kost.pdf). Sie können nach 2 bis 3 Wochen sehen, ob das Schälen der Haut weniger geworden oder sogar ganz abgeklungen ist. Wenn ja, spielen Kuhmilch und Fisch eine Rolle. Wenn nicht, bringt eine Fortführung der Diät auch nichts. Das sollten Sie dann noch einmal mit Ihrem Hautarzt besprechen.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 27.12.2010 [20:52]
artna
Junior
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 9
Hallo!
Meine Erfahrung ist, dass die Schulmedizin in Sachen Essensunverträglichkeiten überhaupt nicht weit kommt. Ich würde hier nur kinesiologisch oder bio-energetisch vorgehen. Damit läßt sich die Unverträglichkeit sehr schnell und genau feststellen. Inzwischen haben sehr viele Kinder eine Kuhmilchunverträglichkeit (sei es auf Milchzucker oder auf Milcheiweiß). Es hat auf jeden Fall mit der Qualität der Milch zu tun. Es gibt eine sehr grosse Menge an Alternativen (Ziegen-, Stutenmilch, Reis-, Hafer-, Gerste-... milch). Wenn einem die Gesundheit des Kindes wichtig ist, fällt die Umstellung sehr leicht. Und natürlich ausschliesslich Bio-Produkte.Viel Glück!
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