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Verstopfung, Blähungen und Bauchweh
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Verfasst am: 02.08.2009 [12:39]
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matrix8888
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 02.08.2009
Beiträge: 3
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Hallo, mein 8 jähriger Sohn hat regelmäßig Blähungen, Verstopfung und oft auch Bauchschmerzen. Er bekam mit 7 Jahren auch mal wegen chronischer Verstopfung einen Einlauf in der Kinderchirugie. Da hieß es er trinkt zu wenig, ich habe dann sehr darauf geachtet dass der 1,4 l täglich trinkt, was für ihn eine echte Quälerei war. Er will einfach nie einen Becher Wasser o.ä. trinken und wenn dann bekommt er Bauchschmerzen sagt er. Am liebsten trinkt er den ganzen Tag auch zur Durstlöschung Milch, ich vermute aber, dass er dardurch seine Blähungen bekommt, da er zusätzlich viele Milchprodukte ißt und kaum was anderes. Da meine Tochter unter einer Milcheiweißallergie leidet denke ich dass er Milch vielleicht ebensowenig verträgt, nur warum ist er so verrückt darauf? Gemüse und Vollkornprodukte lehnt er ab. Ab und zu ißt er Apfelstückchen oder mal einen Maiskolben. Er ist sehr dünn 21 kg bei 1,26m und hat oft einen aufgetriebenen Bauch. Gegen seine Verstopfung gebe ich ihm manchmal Lactulose, da er auch zu Afterfissuren durch das Pressen neigt. Ein Blutallergietest möchte ich noch nicht machen da er panische Angst davor hat. Hat jemand Tipps oder ähnliche Probleme? Viel Grüße |
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Verfasst am: 03.08.2009 [01:57]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe matrix8888, bitte zögern Sie nicht länger, Ihren Sohn gründlich vom Kinderarzt untersuchen zu lassen. Hinter seinen Beschwerden kann einerseits eine Nahrungsmittelallergie stecken (z.B. wie von Ihnen vermutet auf Milch), andrerseits aber auch eine Unverträglichkeit z.B. von Milchzucker (Lactose), Fruchtzucker (Fructose) oder Gluten (Klebereiweiß im Getreide). Die drei letztgenannten Möglichkeiten gehen mit Blähungen, Bauchschmerzen und oft auch Untergewicht einher, die meisten Patienten leiden dabei jedoch unter Durchfällen. Trotzdem gibt es gar nicht so selten Fälle, bei denen es zu Verstopfung statt Durchfall kommt - wie bei Ihrem Sohn. Sie fragen, warum Ihr Sohn so verrückt nach Milch und Milchprodukten ist, obwohl eventuell eine Milchallergie besteht. Das ist kein Ausschlusskriterium - im Gegenteil, ich habe schon häufig Nahrungsmittelallergiker gesehen, die sich bevorzugt von ihrem Allergen ernährt haben! Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 03.08.2009 [12:51]
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matrix8888
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 02.08.2009
Beiträge: 3
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Vielen Dank für ihre schnelle Antwort, Fructose ist bei ihm schon getestet worden, was jedoch nichts ergeben hat, Lactose glaub ich auch nicht, da ist meine Tochter schon getestet worden, ohne Befund, Bricktests bei beiden Kinder ohne Befund, erst der Bluttest meiner Tochter hat die Milcheiweisallergie (Karotten, Sellerie, Käse) ergeben. Da muss er wohl in den sauren Apfel beißen und sich Blut nehmen lassen oder gibts noch andere Möglichkeiten (Bioresonanztest ?) und sind diese Alternativen zuverlässig? Viele Grüße |
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Verfasst am: 03.08.2009 [19:46]
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Trafalgar
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 11.05.2009
Beiträge: 12
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Hallo, ich habe ein ähnliches Problem mit meiner Tochter. Sie ist 3 Jahre alt und quält sich auch immer wieder mit Verstopfung. Bin mir auch nicht ganz sicher woran es liegt, eine Allergie konnte bisher nicht festgestellt werden. Sie isst relativ ausgewogen, mag zwar nicht jedes Gemüse, aber das "mogel" ich meist erfolgreich unters Essen. Mir ist aufgefallen dass sie zu viel Fleisch nicht verträgt und davon ebenfalls Verstopfung bekommt. Bei Milchprodukten hab ich die Bremse gezogen, weil sie sehr gern Joghurt ißt. Da sie aber morgens schon eine große Tasse Kakao trinkt, gebe ich ihr im laufe des Tages dann kaum noch Milchprodukte. Mit dem trinken ist das auch so eine Sache...ich muss sie ständig erinnern, aber da ich nicht den ganzen Tag mit dem Trinkbecher hinter ihr her laufen kann, kommt sie maximal auf einen halben Liter pro Tag und ich hab keine Ahnung wie das mehr werden soll! LG Trafalgar |
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Verfasst am: 05.08.2009 [22:18]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe matrix8888, leider kann ich Ihnen keine diagnostische Alternative zur Blutuntersuchung empfehlen, denn alternative Verfahren wie Bioresonanz oder Kinesiologie bringen keine allergologisch zuverlässigen Ergebnisse. Sie könnten nur als erste Orientierung (aber das ersetzt nicht auf Dauer den Arztbesuch!!!) Ihrem Sohn eine milcheinweißfreie Ernährung für 14 Tage geben. Wenn sich seine Beschwerden dann bessern oder sogar ganz weg sind, liegt es wohl an der Milch. Aber Sie dürfen diese "Testdiät" keinesfalls länger als 14 Tage ohne ärztliche Aufsicht machen, denn die Auswahl der Speisen ist natürlich eingeschränkt und auf die Dauer muss z.B. dafür gesorgt werden, dass Ihr Sohn genügend Kalzium bekommt. So eine Diät wird aber ohnehin schwierig werden, da Ihr Sohn von Haus aus kaum etwas anderes isst und trinkt als Milch und Milchprodukte. Probieren Sie als Milchersatz schon einmal Reis- oder Haferdrink aus dem Reformhaus aus - vielleicht nimmt Ihr Sohn das. Das wäre auch ein Tipp an Trafalgar für Ihre Tochter. Geben Sie lieber einen Kakao mit Reisdrink und als Milchprodukt einen probiotischen Joghurt(drink). Tipps zur Behandlung einer Verstopfung finden Sie übrigens hier: www.elternwissen.com/gesundheit/kinderkrankheiten/art/tipp/das-hilft-ihrem-baby-und-kind-bei-verstopfung.html Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 18.01.2012 [13:50]
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Ela05
Newbie
Dabei seit: 18.01.2012
Beiträge: 2
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Hallo, meine Tochter 6 Jahre leidet an einer chronischen Verstopfung. Sie hat schon einiges hinter sich,letztes Jahr war sie im Krankenhaus zur einer rectalen Ausräumung. Sie hat ständige Bauchschmerzen,kann sehr wenig essen Manchmal frage ich mich,was kann da noch helfen? Habe ein Ernährungsplan bekommen,aber auch wenn ich ihn einhalte,kommt es kaum zur eine Besserung. Sie bekommt Movicol Junior für ihre chronische Verstopfung. Lg Ela05 |
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Verfasst am: 13.03.2012 [12:42]
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piratgirly
Alter Hase
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 24
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hallo matrix8888, das ist schon ein alter beitrag, aber wir haben auch imemr wieder mit verdauungs-geschichten zu tun... wie ist der stand der dinge? gehts schon besser? mir sagte mal ein arzt, wenn man selebr austesten will, was jemand verträgt, soll man ein paar tage (auch wenns schwer fällt) nur bestimmte dinge essen bze weglassen. zB kein weißes mehl, keinen zucker, keine milchprodukte etc etc oder wahlweise diät mit schonkost, schauen ob es da besser wird. haferflockensuppe geht da ganz gut. bei blähungen sieht man ja schon nach 1 tage ergebnisse. alles gute!! Elias (12) und Emily (9) singen auf www.rockme1x1.at mit!
Wer nicht rechnen will, soll singen! |
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