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Wann braucht ein Baby Beikost?
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Verfasst am: 18.02.2009 [10:59]
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Karnevalsjeck
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 18.02.2009
Beiträge: 1
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Hallo, mein neun Monate alter Sohn wird noch voll gestillt. Ich möchte die erste Impfung abwarten und in etwa einem Monat mit dem Zufüttern beginnen. Ich nehme täglich ein Vitaminpräparat für stillende Mütter sowie ein Eisenpräparat. Fehlt meinem Kleinen etwas, wenn ich ihn noch weiter stille? Vielen Dank für eure Mühe und viele Grüße |
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Verfasst am: 18.02.2009 [16:54]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Karnvelsjeck, da Ihr Sohn schon neun Monate alt ist, wäre es sinnvoll, langsam mit dem Zufüttern zu beginnen. Betrachten wir als Beispiel die Eisenversorgung, so gilt: Der Eisengehalt der Muttermilch lässt sich nicht beliebig erhöhen. 100 Milliliter (ml) Muttermilch enthalten, wenn das Baby im zweiten Lebenshalbjahr ist, etwa 0,03 Milligramm (mg) Eisen. Davon werden im Darm des Babys 70 Prozent aufgenommen – also sehr viel. So stehen dem Baby pro 100 ml Muttermilch 0,021 mg Eisen zur Verfügung. Im Vergleich dazu enthalten 100 Gramm (g) Karotten 0,8 mg Eisen, also mehr als 25-mal so viel. Dabei sind Karotten sogar eher eisenarm! Einen mittleren Eisengehalt haben z. B., 100 g Spinat mit 3,0 mg, grüne Bohnen mit 2,3 mg und Blumenkohl mit 1,1 mg Eisen. Aus Gemüse werden nur etwa 10 Prozent des Eisens in Babys Darm aufgenommen (von den 0,8 mg Eisen aus der Karotte also 0,08 mg). Damit steht dem Baby nach 100 g Karotten-Beikost immerhin knapp 4-mal so viel Eisen zur Verfügung wie nach 100 ml Muttermilch. Der relativ niedrige Eisengehalt der Muttermilch spielt in den ersten Lebensmonaten keine Rolle. Babys legen vor der Geburt Eisenspeicher im Körper an, die nach fünf bis sechs Monaten aufgebraucht sind. Da Muttermilch nur wenig Eisen enthält, empfehlen Kinderärzte, im Alter von etwa sechs Monaten mit dem Zufüttern zu beginnen. Übrigens: Ihr Sohn profitiert auch mit Beikost von der Muttermilch. Sie geben anfangs nur eine Beikost-Mahlzeit (an den ersten Tagen sind es sogar nur wenige Löffelchen!) und stillen dabei weiter. Er bekommt also immer noch genügend Muttermilch pro Tag, um sein Immunsystem zu unterstützen! Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 08.03.2009 [20:59]
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Speckmaus
Newbie
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 4
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Hallo Karnvelsjeck, ich habe zwei Kinder und habe beide 9 Monate komplett gestillt. Beide haben trotz spielersicher Löffelknabberei den Brei auf dem Löffel nicht gemocht und ich habe es genossen, so lange VOLL zu stillen. Irgendwann kommen die Kinderleins auch "dahinter" und sehen uns "mampfen" und wollen auch. Paula (2,5 Jahre) ist mittlerweile dafür wirklich fast alles - selbst Kaviarcreme, Oliven, Shrimps und Flusskrebse. Und Julius (10 Monate) liebt seit einer Woche mittags Süßkartoffelbrei und abends Pomps Kindergrieß. Allerdings stille ich danach trotzdem noch eine Seite - zwar nicht mehr viel, aber wir beide brauchen das einfach LG, die Speckmaus |
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