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Was tun bei Beikost-Verweigerung?


Autor Nachricht
Verfasst am: 30.01.2009 [10:30]
Igel
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 30.01.2009
Beiträge: 1
Hallo,
mein Sohn (sieben Monate) kann sich für Beikost immer weniger begeistern. Anfangs aß er noch ein halbes Gläschen.
Doch dann begann er nach immer kürzerer Zeit, das Essen zu verweigern. Er blieb in seiner Wippe nicht mehr sitzen, er machte den Mund nicht mehr auf, er schluckte nicht mehr. Ich versuchte verschiedene Gemüsegläschen, selbst gekochtes Gemüse und auch Obstgläschen. Inzwischen verweigert er alles und isst höchstens drei bis vier Löffelchen. Als einzige Erklärung fällt mir ein, dass er momentan stark zahnt. Ich hoffe, ihr könnt mir Tipps geben.
Ich freue mich schon auf eure Antworten.
Viele Grüße
Antworten Profil
Verfasst am: 30.01.2009 [17:00]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe/r Igel,
dass Kinder, wenn sie stark zahnen, am liebsten gar keine Beikost mehr essen und nur noch Milch trinken wollen, kommt häufiger vor. Jetzt mit Druck und Zwang auf Beikost zu bestehen, macht wenig Sinn. Machen Sie für ein bis zwei Wochen Pause und probieren Sie es dann wieder. Versuchen
Sie außerdem die folgenden Tipps:
1. Während des Zahnens das Gläschen gar nicht erst warm machen, sondern eher kühl (also zimmerwarm) füttern.
2. Einen besonders weichen Löffel verwenden, der an den entzündeten und empfindlichen Zahnleisten nicht wehtut (z. B. Babylöffel Flexy von Baby-Walz).
3. Ihrem Sohn einen eigenen Löffel in die Hand geben und füttern, während er „selber isst“.
4. Versuchen Sie als Gemüse mal Hokkaido-Kürbis oder Pastinake, die schmecken beide angenehm süßlich und werden oft gerne gegessen.
5. Manche Kinder sind überhaupt keine Breifans. Sie essen lieber, wenn sie das Gemüse weich gekocht und als „Fingerfood“ in kleinen Stückchen zum Selberessen angeboten bekommen.
Ich hoffe, es ist ein Tipp dabei, der Ihrem Sohn hilft!
Herzliche Grüße und alles Gute!
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 03.02.2009 [15:08]
Speckmaus
Newbie
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 4
Liebe/r Igel,

meine Tochter Paula (2,5) hat mit 6 Monaten auch die Beikost komplett verweigert, sie wollte nur von mir gestillt werden. Beim ersten Kind ist man sicherlich verunsichert und von daher habe ich damals sogar Frau Dr. Schmelz angerufen und fast die gleichen Tipps bekommen. Und es stimmte: der weiche Löffel klappte besser und selbstgekochte Pastinaken mit Butter und Öl haben ihr ganz prima geschmeckt. Es klappte nicht sofort, aber mit 9 Monaten ist sie dann sogar vom Brei satt geworden icon_wink.gif)) Bei Julius (fast 9 Monate) hat sich "dasselbe Spiel" wiederholt, aber ich mache mir keine Sorgen, er wird von mir teilweise mehr als 5 Stunden satt und ein paar Löffel Brei ist er ja mittlerweile auch schon. Ich drück Dir die Daumen, hab einfach ein wenig Geduld, Paula isst heute um so besser und sogar fast alles, selbst Kaviarcreme und Fisch in Tomatensoße aus der Dose icon_wink.gif))

LG von der Speckmaus
Antworten Profil
Verfasst am: 04.02.2009 [09:28]
Isy1
Newbie
Dabei seit: 10.12.2008
Beiträge: 4
Liebe/r Igel,

als meine beiden Kinder 7 Monate waren habe ich mit der Beikost angefangen und ich war davon ausgegangen, dass nach ein paar Tagen, oder nach 2 - 3 Wochen so viel gegessen wird, dass sie von dieser Malzeit satt würden.

Da habe ich mich aber sehr getäuscht! Ich habe mich total verrückt gemacht! Habe verschiedene Löffel probiert, Gemüse gewechselt, nix war zu machen. Es hat ca. 8 Wochen gedauert, bis es einigermaßen geklappt hat. Ich habe jeden Tag Beikost angeboten, es wurden etwa 2 Teelöffel davon gegessen, danach habe ich gestillt, damit das Baby satt war. Und dann, als sie etwa 9 Monate alt waren, ging es plötzlich super!

Hab Geduld und lass dich nicht stressen. Irgendwann wird es essen, mit viel Wonne! icon_biggrin.gif

Viele Grüße
Isy
Antworten Profil


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