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zu viel an muttermilch?
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Verfasst am: 18.05.2010 [07:16]
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bomiute
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 11.11.2009
Beiträge: 20
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hallo.... ich bins mal wieder, aber dieses mal im auftrag einer bekannten, die mich neulich fragte, ob es möglich sei, dass sich ein stillendes baby "überfressen" |
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Verfasst am: 18.05.2010 [16:40]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe bomiute, ein "Überfüttern" ist mit Muttermilch nicht möglich und das Baby Ihrer Bekannten darf so viel an der Brust trinken, wie es möchte. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein sechs Monate altes Baby 11 Stillmahlzeiten am Tag braucht. Sicher wird es auch nachts mehrmals gestillt und braucht die Brust dann eher als Einschlafhilfe. Zwei (bis drei) nächtliche Stillmahlzeiten sind aber durchaus auch in diesem Alter noch üblich - nicht jedes Baby hält schon 6 Stunden am Stück durch. Tagsüber sollte das Kleine etwa 3 Stunden bis zur nächsten Stillmahlzeit aushalten können. Wenn Ihre Bekannt wissen möchte, wie viel Milch ihr Sohn beim Stillen trinkt, kann sie ihr Baby vor dem Stillen wiegen und es direkt nach dem Stillen nochmal auf die Waage legen (mit derselben Windel und derselben Kleidung). Der ermittelte Gewichtsunterschied entspricht der Milchmenge in Gramm. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 18.05.2010 [21:50]
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Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
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Hallo Bomiute, bin auch "nur" Mutter, aber auch leidenschaftliche Stillerin und habe dabei 'ne Menge Erfahrung gesammelt. Frau Dr. Schmelz hat's ja auch schon gesagt: Überfüttern kann man ein Stillkind nicht. Es spricht eher einiges dafür, dass er entweder nicht genug (von der sättigenden Hintermilch) bekommt oder andere Bedürfnisse, z.B. nach körperlicher Nähe, Einschlafen o.ä. befriedigt. Oder dass er einfach einen Wachstumsschub hat und die Milchproduktion auf diese Weise ankurbeln will. Wenn deine Freundin Beikost einführen will, muss sie deswegen aber nicht bewusst die Stillmahlzeiten reduzieren. Das reguliert sich von ganz allein mit zunehmender Breimenge. Und - das weiß ich von meinen Kindern - das kann ganz schön dauern, wenn man es mit einem notorischen Breiverächter zutun hat. Wenn deine Freundin aber sehr unsicher ist, kann sie sich entweder an ihre Nachsorge-Hebamme wenden, die auch bei Fragen zur Beikosteinführung zur Verfügung steht oder an eine sogenannte Still- und Laktationsberaterin (z.B. über die La Leche Liga). Das sind Hebammen, Kinderkrankenschwestern etc. mit einer speziellen Weiterbildung. Die kann sich die Stillsituation genau anschauen und im Gespräch herausfinden, wie deiner Freundin und ihrem Säugling am besten geholfen werden kann. Das zahlt übrigens die Krankenkasse. Also nur Mut! Abpumpen ist m.E. nicht so geschickt, weil da oft weniger kommt als beim Stillen. Also dann lieber den Vorher-Nachher-Test. Liebe Grüße, Kris |
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Verfasst am: 18.05.2010 [22:35]
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bomiute
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 11.11.2009
Beiträge: 20
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Tausend dank für die lieben tipps... |
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