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3 jährige will nicht mehr alleine schlafen


Autor Nachricht
Verfasst am: 11.11.2009 [23:11]
moon
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 5
Hallo,

unsere 3 jährige Tochter schläft, seit sie 1 Jahr alt war, im eigenen Zimmer. Auch wenn sie selten durchschläft, hat das alleine schlafen bisher immer recht gut geklappt. Wenn sie nachts wach wurde, rief sie mich und ich habe sie kurz getröstet. Dann schlief sie alleine weiter. Nur ganz selten stand sie mal am Elternbett und durfte dann selbstverständlich bei uns schlafen.
Seit einigen Wochen ist das nun anders: Meine Tochter weigert sich regelrecht alleine zu schlafen. Abends fängt es damit an, dass mein Mann oder ich uns neben ihr Bett legen müssen, bis sie eingeschlafen ist oder auch nicht - denn häufig versucht sie krampfhaft wach zu bleiben, um aufzupassen, dass wir nicht doch aus dem Zimmer gehen. Wenn sie nachts alleine aufwacht, schreit sie laut, bis jemand kommt und flüchtet dann geradezu ins Elternbett. Sie scheint dann wirklich Angst zu haben, obwohl sie sonst tagsüber immer ein selbstbewusstes, unabhängiges Kind ist. Auch in den Kindergarten geht sie neuerdings nicht mehr gerne. Sonst war sie immer gerne dort und nachmittags nur sehr schwer wieder nach Hause zu bekommen. Aber nun gibt es morgens regelmäßig Tränen beim Abschied, auch wenn mir die Erzieherin versichert, dass sich meine Tochter danach recht schnell beruhigt. Ein schlechtes Gefühl habe ich trotzdem.
Ich habe schon viel über die Ursachen nachgedacht, warum meine Tochter neuerdings so klammert. Vermutlich hat es mit ihrem kleinen Bruder zu tun, den sie vor 3 Monaten bekommen hat. Die Geburt ging leider mitten in der Nacht los, so dass meine Tochter geschlafen hat, als wir ins Krankenhaus gefahren sind. Meine Eltern haben solange auf die Kleine aufgepasst und auch meinen Mann während der 2 Tage, die ich in der Klinik war, bei der Betreuung unserer Tochter unterstützt.
Das Baby schläft nun bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett. Da ich voll stille, ist das einfach praktischer und natürlich möchte ich den Kleinen in meiner Nähe wissen. Das haben wir bei der Großen damals genauso gemacht. Nur gab es damals eben auch noch kein eifersüchtiges Geschwisterkind.
Eifersucht gab es anfangs gar keine. Zwar war meine Tochter durch die 2 Tage Trennung etwas anhänglicher, aber nicht so extrem wie jetzt. Das ist erst so, seit meine Tochter krank war und fast 2 Wochen zu Hause bleiben musste. Nebenher hat sie auch einen Entwicklungsschub durchgemacht, der sich aber scheinbar negativ auf das Schlafverhalten ausgewirkt hat.
Zur Zeit schläft mein Mann jede Nacht auf einer Matratze im Kinderzimmer, um meine Tochter wieder an das Schlafen im eigenen Bett zu gewöhnen. Das tut er auch mir zu liebe, da ich mit 2 schreienden Kindern nachts gar nicht mehr zum schlafen kam. Auf Dauer ist das aber auch keine Lösung.
Ich habe schon überlegt, das alte Gitterbett ins Schlafzimmer zu stellen, damit meine Tochter dort schläft und wir das große Bett für uns haben. Das würde zumindest noch eine Weile gehen, solange das Baby noch im Beistellbett Platz hat. Spätestens in 3 Monaten soll aber das Baby in das Gitterbett umziehen und dann ständen wir wieder vor dem Problem, wie wir die Große dazu bewegen, in ihrem Bett im Kinderzimmer zu schlafen.
Das ganze ist nun etwas lang geworden und hoffentlich einigermaßen verständlich.
Hat jemand einen Rat für uns, wie wir wieder zu halbwegs ruhigen Nächten für die ganze Familie finden?
Antworten Profil
Verfasst am: 12.11.2009 [02:55]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe moon,
Ihre 3-jährige Tochter ist sicherlich eifersüchtig auf das Baby, auch wenn dies nicht direkt offen zutage tritt. Es ist für eine Dreijährige auch schwer zu verstehen, dass sie alleine im Kinderzimemr schlafen soll, während das Baby direkt neben Mamas Bett schlafen darf. Vielleicht tut sich Ihre Große auch deswegen so "hart" mit dem Schlafen, weil sie nichts versäumen will, was Sie "Tolles" mit dem Baby machen könnten.

Eine sehr gute Möglichkeit, Ihre Dreijährige in dieser für sie schwierigen Zeit zu unterstützen und mehr Schlaf für alle Familienmitglieder zu bekommen, haben Sie selbst schon angesprochen: Sie könnten Ihre Tochter auch wieder mit im Elternschlafzimmer schlafen lassen.

Ich würde sie dann aber nicht im Gitterbettchen schlafen lassen, wenn da das Baby in wenigen Monaten rein soll. Wenn Sie sie dann aus dem Bett und eventuell auch wieder aus dem Schlafzimmer ausquartieren, bekommt sie erst Recht das Gefühl, vom Baby "vertrieben" worden zu sein, da das Baby ja ihr bisheriges Bett bekommt und sie da raus muss. Legen Sie lieber die Matratze aus dem Kinderbett (die ist ja "Eigentum" Ihrer Tochter) im Schlafzimmer neben Ihr Bett. So haben Sie einerseits die Möglichkeit, flexibler zu reagieren, was die Dauer des Schlafens bei Ihnen betrifft. Und andrerseits ist die Matratze aus dem Kinderbett auch eine gewisse Brücke zum Kinderbett. Wenn sich der Auszug der Großen schwierig gesteltet, können Sie damit einen "Auszug auf Raten" machen und die Matratze zur Gewöhnung schon immer etwas weiter weg von Ihrem Bett legen.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

PS: Tipps gegen Eifersucht auf das Baby finden Sie hier: www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/geschwister-erziehen/art/tipp/httpwwwelternwissencomerziehung-entwicklunggeschwister-erziehenarttippwwwelternwissencom-6.html



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.2009 um 02:58.]

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 12.11.2009 [22:17]
moon
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 5
Hallo Frau Schmelz,

erstmal Danke für ihre Antwort. So etwas in der Art hatte ich schon "befürchtet".icon_confused.gif Nachdem die ersten 2 Monate recht gut verlaufen sind, hatten wir eigentlich gehofft, dass uns größere Eifersucht erspart bleibt. Aber anscheinend gehört das früher oder später zu jeder Geschwisterbeziehung dazu.

Ich habe nun schon hin und her überlegt, wer in nächster Zeit wo schlafen soll. Am besten gefällt mir immernoch die Konstellation Eltern + Baby im Elternschlafzimmer, Kind im Kinderzimmer. Nicht, weil ich meine tochter nicht bei mir haben möchte, sondern weil es so am praktischsten wäre. Beide Zimmer liegen direkt nebeneinander und die Türen lassen wir ohnehin offen. Eigentlich müsste sich unsere Tochter nicht alleine fühlen, nur sieht eine 3 jährige das vermutlich anders.
Leider ist das Schlafzimmer recht klein. Das Beistellbett passt gerade noch mit rein. Bei einem zusätzlichen Gitterbett oder einer Matratze kommt man schon nicht mehr an die Schränke ran bzw. muss über das Fussende ins Bett klettern. Fenster aufmachen geht dann auch nicht mehr, weil es dann auf dem Fussboden und einer eventuellen Matratze zieht. Eine dauerhafte Lösung wäre das für mich nicht.
Bisher haben wir geplant, dass das Baby wenn es ca. 1 Jahr alt ist, zur großen Schwester ins Kinderzimmer zieht. Dann würde sich die Eifersucht auf das "bei Mama und Papa schlafen" doch geben. Das möchte ich aber erst machen, wenn beide durchschlafen, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Oder wäre das vielleicht gar nicht so ein Problem, wie ich mir das vorstelle?
Das Gitterbett steht zur Zeit ungenutzt im Kinderzimmer, da meine Tochter schon länger auf einer großen Matratze und seit kurzem auch in einem Jugendbett schläft. Dass ihr Bruder das Gitterbett bekommen soll, weiss sie und es ist für sie auch ok. Allerdings trau ich mich nun nicht, das Gitterbett ins Schlafzimmer zu räumen, da ich keinen neuen Eifersuchtsausbruch provozieren will.

Heute wird mein Mann übrigens wieder eine Nacht in seinem Bett im Schlafzimmer verbringen. Unsere Tochter hat es ihm erlaubt. Ich hoffe nun natürlich auf eine nicht allzu unruhige Nacht, mache mich aber trotzdem auf alles gefasst.
Antworten Profil
Verfasst am: 12.11.2009 [23:37]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe moon,
wenn das Schlafen im Schlafzimmer keine echte Option für Ihre Familie ist, sollten Sie versuchen, Ihre Dreijährige im Kinderzimmer zu lassen (Türen auflassen!) und dort das Alleine-Einschlafen wieder mit ihr zu üben. In diesem Beitrag habe ich eine Methode beschrieben, die Ihnen dabei helfen kann: www.elternwissen.com/forum/beitraege/erziehung-und-entwicklung/mein-sohn-moechte-nur-mir-mir-schlafen-im-elternbett.html

Prinzipiell ist es nicht soo ein großes Problem, ein Baby im selben Kinderzimmer schlafen zu lassen wie ein größeres Kind, auch wenn das Baby sich nachts meldet. Kleinkinder haben oft einen erstaunlich festen Schlaf und wenn Sie schnell genug beim Baby sind, wenn es weint, könnte das schon funktionieren. Da Ihre Große aber derzeit selbst nicht so gut durchschläft, kann es momentan leicht dazu kommen, dass sich die beiden gegenseitig stören. Ich persönlich würde das Baby jetzt lieber noch im Schlafzimmer lassen.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 13.11.2009 [14:44]
Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
Hallo Moon,

ich kann dich gut verstehen, da wir das selbe Problem mit unserer Großen hatten, nachdem sie ein Brüderchen bekam. Durchschlafen war bei ihr drei Jahre lang ein Thema, doch dann hatte sie es endlich geschafft. Ein halbes Jahr später bekamen wir dann das Baby und plötzlich wurde sie nachts wieder wach, konnte nicht wieder einschlafen etc.
Letztlich haben wir uns aber dazu durchgerungen ihr eine Gästematratze bei uns einzurichten. Einschlafen musste sie abends in ihrem Bett. Wenn sie nachts wach wurde, durfte sie dahin umziehen. Das ging nach ein paar Tagen ziemlich geräuschlos vonstatten. Und siehe da, nach einigen Wochen war der Spuk vorbei und sie schlief wieder die ganze Nacht in ihrem eigenen Bett. Versüßt haben wir ihr das noch dadurch, dass sie, als unser Sohn von der Wiege in ihr Gitterbettchen umzog, das lang ersehnte Hochbett bekam. Von da an gab es keine Diskussionen mehr.

Wie wir das mit dem Umzug unseres inzwischen 13 Monate alten Sohnes ins Kinderzimmer machen, wissen wir allerdings auch noch nicht. Einerseits stille ich ihn nachts noch mehrfach und habe keine Lust ins Kizi zu dackeln, andererseits steht die Große morgens wegen Kindergarten sehr zeitig auf und würde ihn dann garantiert wecken, wenn er ausnahmsweise mal ein bisschen länger schläft. Und der Kleine sorgt in der Regel am Wochenende dafür, dass wir den 6-Uhr-Glockenschlag nicht verpassen icon_wink.gif Noch bleibt daher alles beim alten.

Ruhige Nächte wünscht dir
Kris
Antworten Profil
Verfasst am: 13.11.2009 [23:53]
moon
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 5
Liebe Frau Schmelz, liebe Kris,

die letzte Nacht verlief doch nicht so ruhig, wie ich erhofft hatte. Heute starten wir einen neuen Versuch mit dem alleine schlafen, da meine Tochter zugestimmt hat. Aber ich vermute mal, dass sich das Problem nicht von heute auf morgen geben wird. Ich versuche das ganze einfach als anhängliche Phase zu akzeptieren, zumal ich sie sonst auch als sehr unabhängig kenne.
Ein Hochbett hat meine Tochter zwar nicht, aber sie ist auch sehr stolz auf ihr "großes" Bett, das sie vor gut 2 Wochen bekommen hat. Seit sie das hat, hat sie auch wieder in ihrem Zimmer geschlafen, allerdings mit Papa neben sich auf der Gästematratze.
Leider kann sich meine Große noch nicht so gut sprachlich ausdrücken. Es hat aber geholfen, dass wir eine bestimmte Gute-Nacht-Geschichte entdeckt haben, die sie nun dauernd vorgelesen haben möchte. "Leonie und ihre Kuscheldecke" Da geht es auch darum, dass Leonie nachts aufwacht und Angst hat. Meine Tochter kann sich wohl recht gut damit identifizieren und so haten wir die Möglichkeit, darüber zu sprechen. Sie meinte übrigens auch, dass Mama nachts aufwacht und weint. Ich vermute mal, dass sie mich häufiger nachts beim Stillen gehört hat. Der Kleine hat hin und wieder nachts Blähungen, so dass er herumgetragen werden muss, was nicht so angenehm ist, wenn man gerade aus dem Tiefschlaf gerissen wurde. Da beide Türen offen sind, wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, dass sie das mitbekommt. Aber da ich nun weiss, dass sie sich deswegen Sorgen macht, kann ich besser darauf reagieren, hoffe ich.

Über kurz oder lang werden wir wahrscheinlich doch eine Gästematratze im Schlafzimmer deponieren. Tagsüber kommt sie unter das Bett und wird nur bei Bedarf hervorgeholt, so könnte ich mir das vorstellen. Ich finde es aber auch wichtig, dass meine Tochter abends im eigenen Bett einschläft, damit sie sich daran gewöhnt.
Ich selber bin zwar mit einem Familienschlafzimmer großgeworden, allerdings kommt da bei uns platzmäßig nicht in Frage. Und irgendwie möchte ich ja auch unser Schlafzimmer wieder für meinen Mann und mich allein haben.

Danke nochmal und eine gute Nacht,
moon

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.2009 um 23:57.]
Antworten Profil
Verfasst am: 14.11.2009 [00:04]
GirishLaikhra
Newbie
Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 3
moon schrieb:

Hallo,

unsere 3 jährige Tochter schläft, seit sie 1 Jahr alt war, im eigenen Zimmer. Auch wenn sie selten durchschläft, hat das alleine schlafen bisher immer recht gut geklappt. Wenn sie nachts wach wurde, rief sie mich und ich habe sie kurz getröstet. Dann schlief sie alleine weiter. Nur ganz selten stand sie mal am Elternbett und durfte dann selbstverständlich bei uns schlafen.
Seit einigen Wochen ist das nun anders: Meine Tochter weigert sich regelrecht alleine zu schlafen. Abends fängt es damit an, dass mein Mann oder ich uns neben ihr Bett legen müssen, bis sie eingeschlafen ist oder auch nicht - denn häufig versucht sie krampfhaft wach zu bleiben, um aufzupassen, dass wir nicht doch aus dem Zimmer gehen. Wenn sie nachts alleine aufwacht, schreit sie laut, bis jemand kommt und flüchtet dann geradezu ins Elternbett. Sie scheint dann wirklich Angst zu haben, obwohl sie sonst tagsüber immer ein selbstbewusstes, unabhängiges Kind ist. Auch in den Kindergarten geht sie neuerdings nicht mehr gerne. Sonst war sie immer gerne dort und nachmittags nur sehr schwer wieder nach Hause zu bekommen. Aber nun gibt es morgens regelmäßig Tränen beim Abschied, auch wenn mir die Erzieherin versichert, dass sich meine Tochter danach recht schnell beruhigt. Ein schlechtes Gefühl habe ich trotzdem.
Ich habe schon viel über die Ursachen nachgedacht, warum meine Tochter neuerdings so klammert. Vermutlich hat es mit ihrem kleinen Bruder zu tun, den sie vor 3 Monaten bekommen hat. Die Geburt ging leider mitten in der Nacht los, so dass meine Tochter geschlafen hat, als wir ins Krankenhaus gefahren sind. Meine Eltern haben solange auf die Kleine aufgepasst und auch meinen Mann während der 2 Tage, die ich in der Klinik war, bei der Betreuung unserer Tochter unterstützt.
Das Baby schläft nun bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett. Da ich voll stille, ist das einfach praktischer und natürlich möchte ich den Kleinen in meiner Nähe wissen. Das haben wir bei der Großen damals genauso gemacht. Nur gab es damals eben auch noch kein eifersüchtiges Geschwisterkind.
Eifersucht gab es anfangs gar keine. Zwar war meine Tochter durch die 2 Tage Trennung etwas anhänglicher, aber nicht so extrem wie jetzt. Das ist erst so, seit meine Tochter krank war und fast 2 Wochen zu Hause bleiben musste. Nebenher hat sie auch einen Entwicklungsschub durchgemacht, der sich aber scheinbar negativ auf das Schlafverhalten ausgewirkt hat.
Zur Zeit schläft mein Mann jede Nacht auf einer Matratze im Kinderzimmer, um meine Tochter wieder an das Schlafen im eigenen Bett zu gewöhnen. Das tut er auch mir zu liebe, da ich mit 2 schreienden Kindern nachts gar nicht mehr zum schlafen kam. Auf Dauer ist das aber auch keine Lösung.
Ich habe schon überlegt, das alte Gitterbett ins Schlafzimmer zu stellen, damit meine Tochter dort schläft und wir das große Bett für uns haben. Das würde zumindest noch eine Weile gehen, solange das Baby noch im Beistellbett Platz hat. Spätestens in 3 Monaten soll aber das Baby in das Gitterbett umziehen und dann ständen wir wieder vor dem Problem, wie wir die Große dazu bewegen, in ihrem Bett im Kinderzimmer zu schlafen.
Das ganze ist nun etwas lang geworden und hoffentlich einigermaßen verständlich.
Hat jemand einen Rat für uns, wie wir wieder zu halbwegs ruhigen Nächten für die ganze Familie finden?


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Verfasst am: 27.12.2009 [18:43]
GirishLaikhra
Newbie
Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 3
GirishLaikhra schrieb:

moon schrieb:

Hallo,

unsere 3 jährige Tochter schläft, seit sie 1 Jahr alt war, im eigenen Zimmer. Auch wenn sie selten durchschläft, hat das alleine schlafen bisher immer recht gut geklappt. Wenn sie nachts wach wurde, rief sie mich und ich habe sie kurz getröstet. Dann schlief sie alleine weiter. Nur ganz selten stand sie mal am Elternbett und durfte dann selbstverständlich bei uns schlafen.
Seit einigen Wochen ist das nun anders: Meine Tochter weigert sich regelrecht alleine zu schlafen. Abends fängt es damit an, dass mein Mann oder ich uns neben ihr Bett legen müssen, bis sie eingeschlafen ist oder auch nicht - denn häufig versucht sie krampfhaft wach zu bleiben, um aufzupassen, dass wir nicht doch aus dem Zimmer gehen. Wenn sie nachts alleine aufwacht, schreit sie laut, bis jemand kommt und flüchtet dann geradezu ins Elternbett. Sie scheint dann wirklich Angst zu haben, obwohl sie sonst tagsüber immer ein selbstbewusstes, unabhängiges Kind ist. Auch in den Kindergarten geht sie neuerdings nicht mehr gerne. Sonst war sie immer gerne dort und nachmittags nur sehr schwer wieder nach Hause zu bekommen. Aber nun gibt es morgens regelmäßig Tränen beim Abschied, auch wenn mir die Erzieherin versichert, dass sich meine Tochter danach recht schnell beruhigt. Ein schlechtes Gefühl habe ich trotzdem.
Ich habe schon viel über die Ursachen nachgedacht, warum meine Tochter neuerdings so klammert. Vermutlich hat es mit ihrem kleinen Bruder zu tun, den sie vor 3 Monaten bekommen hat. Die Geburt ging leider mitten in der Nacht los, so dass meine Tochter geschlafen hat, als wir ins Krankenhaus gefahren sind. Meine Eltern haben solange auf die Kleine aufgepasst und auch meinen Mann während der 2 Tage, die ich in der Klinik war, bei der Betreuung unserer Tochter unterstützt.
Das Baby schläft nun bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett. Da ich voll stille, ist das einfach praktischer und natürlich möchte ich den Kleinen in meiner Nähe wissen. Das haben wir bei der Großen damals genauso gemacht. Nur gab es damals eben auch noch kein eifersüchtiges Geschwisterkind.
Eifersucht gab es anfangs gar keine. Zwar war meine Tochter durch die 2 Tage Trennung etwas anhänglicher, aber nicht so extrem wie jetzt. Das ist erst so, seit meine Tochter krank war und fast 2 Wochen zu Hause bleiben musste. Nebenher hat sie auch einen Entwicklungsschub durchgemacht, der sich aber scheinbar negativ auf das Schlafverhalten ausgewirkt hat.
Zur Zeit schläft mein Mann jede Nacht auf einer Matratze im Kinderzimmer, um meine Tochter wieder an das Schlafen im eigenen Bett zu gewöhnen. Das tut er auch mir zu liebe, da ich mit 2 schreienden Kindern nachts gar nicht mehr zum schlafen kam. Auf Dauer ist das aber auch keine Lösung.
Ich habe schon überlegt, das alte Gitterbett ins Schlafzimmer zu stellen, damit meine Tochter dort schläft und wir das große Bett für uns haben. Das würde zumindest noch eine Weile gehen, solange das Baby noch im Beistellbett Platz hat. Spätestens in 3 Monaten soll aber das Baby in das Gitterbett umziehen und dann ständen wir wieder vor dem Problem, wie wir die Große dazu bewegen, in ihrem Bett im Kinderzimmer zu schlafen.
Das ganze ist nun etwas lang geworden und hoffentlich einigermaßen verständlich.
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Verfasst am: 28.12.2009 [13:16]
GirishLaikhra
Newbie
Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 3
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[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.2010 um 20:59.]
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