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Hilfe bei Trennungsproblemen


Autor Nachricht
Verfasst am: 21.03.2011 [11:58]
irisrottmann
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 20.09.2010
Beiträge: 1
Sehr geehrte Frau Dr. Schmelz,
mein Sohn (25 Monate) geht seit 14 Monaten in die Krippe. Dabei gab es nie ernste Probleme, ausser dass er an manchen Tagen kurz geweint hat wenn ich gegangen bin, sich aber innerhalb von 1-2 Minuten beruhigte. Nach Urlauben hatte er manchmal ein Paar Tage Anlaufschwierigkeiten, aber nicht tragisch.
Nun ist es seit 2 Wochen (nach einwöchiger Abwesenheit in der Krippe) extrem: schon zuhause sagt er, dass er nicht dorthin will, auf dem Weg will er umdrehen, er weint wenn wir in der Krippe ankommen und wird hysterisch wenn ich gehe.
Rücksprachen mit den Erzieherinnen haben keine Vorfälle bestätigt, weder wurde ihm besonders wehgetan von anderen Kindern noch wurde er heftig ausgeschimpft von den Erziehern.
Er ist ein ausgesprochen unabhängiger, furchtloser Charakter, aber seit 2 Wochen hängt er nur noch an mir. Auch schläft er nachts wieder schlechter, wacht regelmäßig schreiend auf.
Gibt es eine Erklärung für sein Verhalten, seine Ängste? Wie kann ich ihn unterstützen? Es belastet mich sehr, da ich mein Kind so nicht kenne!
Vielen Dank für Ihre Antwort
Antworten Profil
Verfasst am: 22.03.2011 [02:59]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe irisrottmann,
offenbar ist Ihr Kleiner derzeit verunsichert. Wenn in der Krippe nichts vorgefallen ist, gab es vielleicht eine Situation zuhause, die zu den jetzigen Trenungsängsten geführt hat. Mussten Sie beruflich kurzfristig verreisen oder waren Sie im Krankenhaus? Waren Sie im Rahmen der einwöchigen Abwesenheit Ihres Sohnes in der Krippe alle gemeinsam im Urlaub und er war den ganzen Tag mit Ihnen zusammen und schlief auch bei Ihnen im Zimmer? Danach gibt es auch häufig solche Trennungsprobleme. Manchmal ist es auch nur ein Entwicklungsschub, der zu solchen Ängsten führt.

Beruhigt Ihr Sohn sich in der Krippe relativ bald wieder, sobald Sie gegangen sind, oder ist er den ganze Vormittag über bedrückt? Falls letzteres der Fall ist und es Ihre berufliche Situation zulässt, könnten Sie wieder wie bei der Eingewöhnung in der Krippe verfahren und die Zeit in der Krippe grundsätzlich verkürzen und auch länger dabeibleiben (wenn die Erzieherinnen das erlauben).

Ansonsten kann ein Kuscheltier von daheim helfen. Falls Sie ein Parfüm tragen, kann das Kuscheltier einen Sprüher Parfüm bekommen, damit es nach Mama riecht. Zur Beruhigung am Morgen, wenn Sie gehen, können Bachblüten-Notfall-Globuli helfen (einfach 2 Globuli in den Mund geben, siehe auch hier: www.elternwissen.com/gesundheit/bachblueten/art/tipp/kinderaengste-mit-bachblueten-behandeln.html).

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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