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KANN NICHT MEHR!


Autor Nachricht
Verfasst am: 30.08.2010 [22:39]
delfinoris
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 20.08.2010
Beiträge: 1
==KANN NICHT MEHR!!!!
==Ich muss echt aufpassen, dass ich meine Kleine (14 Monate) nicht nur aufs Quengeln reduziere. Ich glaub sie hat eine Quengelrate von 2 mal pro Minute. Mittlerweile kann ich diesen Ton immer schwerer ertragen. Wenn ich sie schon sehe, denke ich: Gleich gehts quengeln wieder los. Ich habe auch das Gefühl, dass sie vielmehr auf die tube drückt als andere. sie dreht schon bei kleinsten Kleinigkeiten auf, wenn es nicht so geht, wie sie es will.Aber ich kann nicht immer nachgeben, dann würde es wahrscheinlich noch schlimmer.Ich glaube fast, dass es mittlerweile eine Masche ist oder keine Ahnung, weil sie gemerkt hat, dass mich dieser Ton schafft und ich dann eher nachgebe oder sie zumindest bespaße. Ich habe auch schon versucht, sie dann nicht zu beachten und sie u.a. in ein anderes Zimmer gesteckt, wo sie sich eigentlich auch nicht beruhigte. Ich liebe meine Tochter, als Mutter kann man sehr viel ertragen; nur langsam habe ich das Gefühl das mir die Kontrolle/Beherrschung nach und nach entgleitet. Ich explodiere immer schnell u. dann wird es noch schlimmer. Sie kann sich auch keine 2 Sekunden stillhalten ist immer am "machen" und "tun" u. rumschleppen von Sachen u. extremst aktiv - kann sich mit nix beschäftigen oder begeistern. Bin einfach nur am Ende! Wird das jemals besser? War schon beim Osteopathen einige Male sogar u. es hat gar nicht geholfen icon_frown.gif Leider
Antworten Profil
Verfasst am: 31.08.2010 [22:33]
Elimini
Newbie
Dabei seit: 31.08.2010
Beiträge: 1
Schade,schade,schade,daß du diesen Beitrag SCHON WIEDER MAL
von woanders kopieren musstest.
Kannst du auch eigene Texte schreiben???? banghead.gif

http://www.rund-ums-baby.de/forenarchiv/erziehung-elternforum/Quengeln-Ich-kann-nicht-mehr_925.htm

Antworten Profil
Verfasst am: 01.09.2010 [04:13]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe delfinoris,
es gibt Kleinkinder, die sich schon 15 Minuten alleine beschäftigen können, aber andere Kinder können das eben noch nicht - und beides ist normal, wenngleich die zweite Variante für Eltern sehr anstrengend ist. Auch haben Kleinkinder oft einen großen Bewegungsdrang, der sich erzieherisch nicht beeinflussen lässt (siehe auch www.elternwissen.com/forum/beitraege/erziehung-und-entwicklung/mein-sohn-ist-total-wild-zappelig-und-immer-drueber.html), und wollen überall dabei sein und mithelfen, was völlig altersgemäß ist. Außerdem entdecken die Kleinen ihren eigenen Willen und können schon sehr ärgerlich werden, wenn etwas nicht so funktioniert, wie sie sich das wünschen (und das ist leider häufig der Fall), oder man den Kleinen etwas verbietet, was manchmal eben sein muss.

Ein- und Zweijährige lassen sich auch noch nicht auf später vertrösten, wenn sie etwas wollen. Sie haben noch keinen Zeitbegriff und können deshalb schlecht auf etwas warten. Vielleicht können Sie aber die Wartezeit mit einer kleinen Ablenkung oder einem Lied überbrücken.

Problematisch wird es auch immer dann, wenn die Wohnung (noch) nicht kindgerecht eingerichtet ist. Wenn Ihr Kind auf einem dunkelblauen Ledersofa etwas verschüttet, können Sie leichter gelassen bleiben, als wenn das gleiche Malheur auf einer hellen Stoffcouch passiert. Es ist Nerven schonender, alle gefährlichen oder zerbrechlichen Dinge außer Reichweite zu räumen und alle Steckdosen und Treppen zu sichern, als ein Kleinkind ständig davon fernzuhalten und immer wieder zu ermahnen.

Ein Verhalten, wie es Ihre Tochter zeigt, ist also bei Kindern in diesem Alter keine Seltenheit. Dagegen anzukämpfen hilft wenig - man muss es akzeptieren und versuchen, sich Unterstützung zu holen, damit man zwischendurch wenigstens mal durchatmen kann.

Das ständige Gequengel, sobald es nicht nach dem Kopf Ihrer Tochter geht, können Sie jedoch reduzieren. Ihre Tochter hat gelernt, dass sie mit Quengeln bei Ihnen Erfolg hat und setzt dieses erfolgreiche Verhalten daher oft und gerne ein. Bei Gequengel ist Ignorieren das Mittel der Wahl. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Wenn Ihre Tochter Hilfe braucht oder Trost, sollten Sie umgehend reagieren. Haben Sie Ihr jedoch gerade ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt und wollen nun für fünf Minuten etwas wichtiges Anderes tun, dürfen Sie so tun, als hörten Sie das Quengeln nicht. Wird es gar zu arg oder beginnt Ihre Tochter Sie zu schlagen oder an der Kleidung zu ziehen, damit Sie sie beachten, können Sie sich kurz alleine in die Toilette zurückziehen.

Schenken Sie Ihrer Tochter insbesondere dann Aufmerksamkeit, wenn sie einmal nicht quengelt (ich bin sicher, es gibt auch solche Zeiten!). So lernt sie, dass sie nicht zu quengeln braucht, um beachtet zu werden.

Um mit Ihrer fordernden Tochter besser umgehen zu können, könnte Ihnen professionelle Hilfe von außen helfen, z.B. durch eine Erziehungsberatungsstelle (Adressen unter www.bke.de, Beratung ist kostenlos).

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 01.09.2010 [16:21]
kleinkindmama
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 04.06.2010
Beiträge: 17
Hallo Frau Schmelz,

meine Tochter (23 Monate) ist ähnlich fordernd den ganzen Tag, wobei sich nicht quengelt. Ich versuche sie so gut es geht überall mitmachen zu lassen, egal ob Kochen oder Putzen und so kommen wir gut durch den Tag.
Sie war als Baby schon nie der Typ, der sich mit den eigenen Füßen oder einer Rassel amüsiert und spielt auch jetzt selten alleine.

Wenn ich aber beschließe, nun wirklich mal 5 Minuten etwas alleine zu machen (z.B. einfach meine Haare waschen), geht es richtig zur Sache: an der Kleidung zerren, brüllen, sich auf den Boden schmeißen.
Wenn es mir zu viel wird, trage ich sie ins Kinderzimmer und mache das Türschutzgitter zu. (Sie kann mich von ihrem Zimmer aus dann noch sehen.)
Aber dadurch steigert sich ihre Wut meistens noch.

Irgendwie bringt das gar nichts, seit Wochen. Soll ich trotzdem so weiter machen?

Vor einer Weile konnte ich für solche Dinge noch ihren Mittagsschlaf nutzen, doch der fällt jetzt meistens aus.






Antworten Profil
Verfasst am: 01.09.2010 [19:39]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe kleinkindmama,
grundsätzlich würde ich persönlich (zur Schonung meiner eigenen Nerven!) alle Tätigkeiten, die ich ungestört machen möchte, auf den Abend verlegen, sofern das möglich ist. Ansonsten ist das Türgitter im Kinderzimemr eine akzeptable Kurzzeitlösung für Tätigkeiten, die nur wenig Minuten dauern. Sie können für Ihre Tochter einen Eierwecker stellen (auf wenige Minuten) und ihr sagen, dass Sie sie wieder rausholen, wenn der klingelt. So lernt sie, dass es nicht von ihrem Gebrüll abhängt, wann Sie sie wieder holen, sondern davon, wann der Wecker (als objektives Zeichen) klingelt. Bei manchen Kinder hilft das, dass sie auf Dauer nicht mehr so toben und wüten, weil es ja nichts nützt, bevor nicht der Wecker geklingelt hat.

Versuchen Sie jedoch grundsätzlich, Ihrer Tochter für solche Zeiten, in denen sie sich kurz allein beschäftigen sollte, etwas Interessantes zum Spielen zu geben, was sie sonst nicht haben darf und das sie nur dann bekommt (so bleibt es interessant!). Sie können z.B. eine ausrangierte Handtasche mit ungefährlichen Dingen bestücken und Ihrer Tochter zum Ein- und Ausräumen geben.

Ansonsten kann ich nur Geduld empfehlen, denn es wird mit der Zeit leichter, aber das kann noch dauern!

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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