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Mein Sohn möchte nur mir mir schlafen (im Elternbett)
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Verfasst am: 23.12.2008 [23:46]
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medi
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.12.2008
Beiträge: 2
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Hallo zusmamen, vorab bin ich sehr froh, diese Seite gefunden zu haben und habe mich sofort angemeldet und bedanke mich jetzt schon für die tollen Ratschläge und Tipps... Mein Sohn ist jetzt fast 27. Monate alt. Er schläft seit dem Sommerurlaub seit Mai 2008 in unserem Elternbett. Er hat sich das im Urlaub angewöhnt. Da ich täglich Vollzeit arbeite, ist die nächse Bezugsperson (neben meinem Ehemann) meine Mutter. Nach unserem Urlaub hatte meine Mutter es geschafft, dass er mittags doch in seinem Bett schläft, dies hatte dann nach mehreren Versuchen geklappt sozusagen. Aber Abends wollte mein Sohn immer bei mir im Bett schlafen. Da konnte ich leider nach mehreren Versuchen keinen Erfolg erzielen, dass er auch abends in seinem eigenen Bett schläft. Wir leben im Dorf mit viel Natur und in unserem Dorf gibt es auch noch Kühe, Pferde etc. Was für ein Kind gar nicht mal so schlecht ist, im Gegenteil, ich finde es besser als im Stadleben aufzuwachsen. Jedenfalls waren einige Kühe ca. 1 Monat gegenüber unseres Hauses, bzw. direkt gegenüber Seines Zimmers auf der Wiese und mein Sohn ist wg. den Kühen bei seinem mittagsschlaf wach geworden und hatte höllische Angst von den Tönen der Kühe(obwohl er Kühe ganz gerne mag). Seit dieser Zeit möchte mein Sohn nicht mehr in seinem Zimmer schlafen. D. h. Mittags und Abends ist immer das Elternbett angesagt. Ich habe ihm ja auch oft gezeigt, dass die Kühe mittlerweile wegegangen sind und keine Angst von denen brauch und erkläre ihm immer, dass wir auch keine Angst von den Kühen haben etc. Immer wenn ich versuche, ihn in sein Bett zu legen, sagt er immer: "Mama, muhhh, muhhh"...ich habe wirklich kein Erfolg!!! Ich bin wirklich sehr verzweifelt. Ich komme von der Arbeit zwischen 16 H - 18 H nach Hause (oftmals ziemlich kaputt). Und kümmere mich natürlich sofort um meinen Sohn mit viel Liebe und Geduld. Abends muss ich neben meinem Sohn schlafen und wenn er eingeschlafen ist und ich versuche wieder aufzustehen wird er sofort wach (er hat dazu einen sehr leichten Schlaf) und weint sofort und möchte mit mir weiter einschlafen. Mein Ehemann versucht mich immer dabei zu unterstützen, aber mein Sohn möchte immer nur mich beim einschlafen haben. Aber komisch ist, wenn mein Mann zu Hause ist Mittags, schläft er auch mit ihm ein. Ich muss dazu sagen, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, da ich ja tgl. Vollzeit arbeite und glaube daher, dass mein Sohn die Mutternähe sucht und vielleicht auch Verlustängste hat. Es gibt ja auch morgens auch immer Theater, wenn ich aufstehe und mein Sohn auch aufwacht wg. seinem leichten Schlaf und nicht möchte, dass ich auf die Arbeit gehe. Es ist immer ein Hin und Her, was mich sehr fertig macht. Gott hat mir echt Geduld gegeben, sonst hätte ich das alles wahrscheinlich nicht geschafft alles so zu überwältigen, sage ich mir immer. Aber dennoch möchte ich eine Lösung hierzu finden. Über Ratschläge wäre ich sehr dankbar! NOT: Bitte entschuldigt den langen Text [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.2008 um 23:48.] |
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Verfasst am: 24.12.2008 [01:45]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe medi, ich denke, Sie haben selbst schon zwei Antworten darauf gefunden, warum Ihr Sohn nur mit Ihnen einschlafen möchte, sobald Sie da sind: 1) Sie gehen arbeiten und wenn Sie da sind, möchte er seine Mama möglichst lange für sich haben 2) Sie haben selbst ein "schlechtes Gewissen", weil Sie Vollzeit arbeiten, machen sich viele Gedanken darüber, ob er nicht zu kurz kommt und das spürt auch Ihr Sohn. Sie selbst sind eigentlich der Meinung, dass es sozusagen sein "Recht" ist, wenn er Sie so beansprucht (auch wenn Sie die Situation gerne ändern würden) und das spürt Ihr Sohn natürlich auch. Und wenn sogar Mami glaubt, dass das so in Ordnung ist, warum sollte er dann lernen, alleine einzuschlafen? Außerdem haben viele Kinder im Alter von 2 Jahren Trennungsprobleme (auch wenn die Mutter nicht arbeiten geht!), das ist also bis zu einem gewissen Grad normal. So lange Sie selbst nicht felsenfest davon überzeugt sind, dass Sie Ihrem Sohn nichts "wegnehmen", wenn er ohne Sie einschlafen lernen soll, und dass Sie ihm das "zumuten" können, wird es vermutlich nicht klappen. Das müssen Sie zunächst für sich selbst und in Absprache mit Ihrem Mann entscheiden. Wenn Sie danach zu der Überzeugung gekommen sind, dass Sie auch das Recht auf einen erholsamen Feierabend haben, ohne dass Sie "Bettvorleger" spielen müssen (natürlich würden Sie trotzdem viel mit Ihrem Sohn kuchscheln!), dann können Sie es versuchen, ihn in kleinen Schritten ans Alleine-Einschlafen im eigenen Bett zu gewöhnen. Am besten auf die folgende Art und Weise (mit Protest müssen Sie natürlich trotzdem rechnen!): 1. Bringen Sie Ihr Kind nach dem üblichen Abendritual wach zu Bett. 2. Erklären Sie ihm, dass Mama bzw. Papa bei ihm bleiben, bis es eingeschlafen ist, und dann hinausgehen, aber immer wieder nach ihm sehen kommen, und dass es nicht alleine ist. 3. Setzen Sie sich ruhig auf einen Stuhl direkt neben das Bett. Reden oder spielen Sie jedoch nicht mehr mit Ihrem Kind. Sie dürfen nicht Händchen halten oder Ihr Kind streicheln, denn so lernt es nicht, ohne Körperkontakt einzuschlafen! Vielleicht stellen Sie sich sogar ein Gästebett ins Zimmer und legen Sie sich dort hin. Tun Sie dann so, als schliefen Sie schon – dann hat Ihr Kind keine Gelegenheit, Sie in ein Gespräch zu verwickeln oder gar zu diskutieren. 4. Kündigen Sie Ihrem Kind an, dass Sie hinausgehen, wenn es nicht liegen bleibt oder anhaltend schreit, denn dann können Sie selbst ja auch nicht schlafen... Handeln Sie – wenn nötig – auch entsprechend! Verlassen Sie das Zimmer für ein bis zwei Minuten und kehren Sie dann zurück. Schreit Ihr Kind immer noch oder hüpft im Bett herum, ziehen Sie sich mit den Worten: „Du liegst ja immer noch nicht ruhig im Bett, da gehe ich wieder!“ erneut zurück. Bleiben Sie möglichst ruhig, auch wenn Sie am ersten Abend vielleicht ein oder zwei Stunden lang alle ein bis zwei Minuten zu Ihrem Kind ins Zimmer gehen und es dann wieder verlassen müssen, weil es immer noch nicht ruhig liegen bleibt. Sagen Sie nur den einen Satz (Sie dürfen natürlich auch einen anderen als den vorgeschlagenen nehmen!). Dann besteht nicht die Gefahr, dass Sie zu schimpfen beginnen und Ihr Kind den „Triumph“ erlebt, wie es Mama oder Papa mal wieder auf die Palme gebracht hat… 5. Kann Ihr Kind problemlos einschlafen, wenn Sie ruhig neben ihm sitzen, erhöhen Sie in den folgenden Nächten kontinuierlich den Abstand des Stuhls oder Gästebetts vom Kinderbett. Schließlich können Sie für kurze Zeit sogar ganz hinausgehen, kommen aber von selbst (auch wenn Ihr Kind nicht schreit) wieder und sehen nach ihm, wie Sie es ihm versprochen haben. 6. Wenn Sie das Zimmer für kurze Zeit verlassen können, ohne dass Ihr Kind weint, erhöhen Sie in den folgenden Nächten langsam die Zeitspanne zwischen Hinausgehen und Nachsehen. Größeren Kindern hilft es, wenn Sie sagen, wohin Sie gehen, wenn Sie kurz das Kinderzimmer verlassen (z. B. Sie müssen mal zur Toilette oder eben nachsehen, ob die Waschmaschine fertig ist oder Ähnliches). Akzeptiert Ihr Kind nicht, dass Sie ganz weggehen, bauen Sie zunächst einen Zwischenschritt ein und bleiben bei geöffneter Kinderzimmertür vor dem Zimmer sitzen. Lesen Sie etwas und blättern Sie laut hörbar um oder summen Sie ganz leise vor sich hin, sodass Ihr Kind Sie wenigstens hören kann, auch wenn Sie nicht zu sehen sind. 7. Lassen Sie beim Hinausgehen prinzipiell die Zimmertüre auf, damit Ihr Kind Sie hören kann, und auch das Licht im Gang an. Beides vermittelt Ihrem Kind, dass Sie da sind. Viel Erfolg und herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.2008 um 01:47.] Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 24.12.2008 [12:47]
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trixi76
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 16
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Hallo medi, wir haben auch in regelmäßigen Abständen solche Phasen. Bei meiner Großen (3) war ich diesbezüglich auch vor ca. 1/2 Jahr an meiner Toleranzgrenze. Meine Kinderärztin gab mir einen Tip, der spitzenmäßig funktionierte: ich sollte ihr mein eigenes Kopfkissen zum schlafen geben. Wenn sie eingeschlafen ist nehme ich es mir wieder, meist merkt sie es nicht. Nur bei meiner Kleinen (2) bekomme ich jetzt ein Problem: ich habe nur 1 Kissen Viele Grüße trixi |
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Verfasst am: 27.03.2009 [11:50]
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mariposa
Newbie
Dabei seit: 27.03.2009
Beiträge: 1
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hallo an alle....habe eine fast 3 jährigen sohn. ich hab riesen probleme gehabt ihn überhaupt in sein eigenes bett bzw. aus unser schlafzimmer raus zu bekommen. ich bin so weit,dass ich ihn in sein zimmer und somit in sein bett bringe....wir hören dann schlafmusik,aber ich muss halt mit ihm im bett liegen,bis er eingeschlafen ist und dann geh ich raus. mein eigentliches problem ist,dass er ein busengrabscher ist, d.h. zum einschlafen muss er immer meinen busen berühren....ich habe ihn voll gestillt...kann das daran liegen,weil er es seit seiner geburt gewohnt ist,an meiner brust zu liegen? wie kann ich ihn davon abbringen,denn mittlerweile sind meine pullover schon fast alle ausgeleiert....manche lachen drüber und finden das lustig, aber mich nervt das manchmal weil er agressiv wird,wenn ich das nicht möchte. was kann ich tun,dass er damit langsam aufhört? |
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Verfasst am: 27.03.2009 [12:28]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe mariposa, sagen Sie Ihrem Sohn, dass Sie ab sofort nicht mehr wollen, dass er zum Einschlafen Ihre Brüste als "Kuscheltier" benützt. Geben Sie im ein Plüschtier oder Kuscheltuch als Ersat zum Einschlafen. Legen Sie sich nicht mehr mit ihm hin, sondern versuchen Sie es mit der oben genau beschriebenen Methode (dann muss er auch nicht alleine sein). Das wird Protest geben, weil Ihr Sohn geliebte Gewohnheiten aufgeben muss. Aber ohne Konsequenz Ihrerseits wird sich so schnell nichts an der Situation ändern. Herzliche Grüße und viel Erfolg! Ihre Andrea Schmelz [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.2009 um 12:31.] Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 04.04.2009 [23:07]
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sonneJulia17
Newbie
Dabei seit: 24.02.2009
Beiträge: 3
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Hallo, meine Tochter (22 Monate) schläft auch noch im Elternbett ein, allerdings habe ich sie jetzt inzwischen so weit gebracht, dass ich mich nicht mehr neben sie legen muss, sondern im Zimmer sitzen bleibe, bis sie eingeschlafen ist. Mein Mann hat ihr Bett schon umgebaut (Gitter weg, Lattenrost tief), damit sie sich nicht so eingesperrt fühlt, tagsüber kommt es dann auch vor, dass sie darin spielt, aber nachts darin schlafen- das will sie nicht. Im Alter von 11 Monaten hatte ich sie eigentlich schon an ihr eigenes Bett gewöhnt, aber als sie dann mit ca.18 Monaten diese nächtlichen Schreiattacken bekam, habe ich sie erst mal wieder in unser Bett genommen, woran sie sich natürlich jetzt wieder gewöhnt hat. Wenn sie nachts schläft, lege ich sie zwar in ihr Bett, aber oft wacht sie dabei auf und schreit so sehr, dass ich dann doch wieder nach gebe. Ich weiß, dass das auch nicht die richtige Methode ist, aber ich will sie wieder schonend an ihr Bett gewöhnen, weiß nur nicht, wie ich das anstellen soll, ohne dass sie das ganze Haus zusammenschreit. |
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Verfasst am: 05.04.2009 [07:03]
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Scheckerin
Alter Hase
Dabei seit: 07.07.2008
Beiträge: 24
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Hallo medi! Erstmal möchte ich Dir sagen, dass es schön ist, dass Du Dich hier so vertrauensvoll an uns wendest! Bei meiner Tochter war das auch so, dass Sie sofort spürte, wenn ich rausging und sofort aufwachte. Es ist so: Einige Kinder haben noch die "geistige Nabelschnur" nicht von uns abgetrennt, die sich für gewöhnlich nach ca. 1 Jahr von alleine auflöst. Dies ist ein natürlicher Instinkt, damit das Kind sich möglichst nahe bei der Mutter aufhält, damit es im 1 Jahr besonders von der Mutter geschützt wird. Bei einigen Kindern löst sich diese geistige Nabelschnur nicht auf und es fällt dann den Kindern sofort auf, wenn die Mutter sich nicht mehr in der Nähe aufhält. Ich habe es so lösen können: 1. Schritt: Ich habe mich immer zusammen in das Bettchen meiner Kinder gelegt und Ihnen einfach etwas erzählt, schöne Geschichten aus meiner Kindheit oder erfundene Kurzgeschichten. Das gibt dem Kind das Gefühl, dass man ganz in seiner Nähe ist und ihm 100% Aufmerksamkeit gibt. Ich weiss auch, wie wichtig es ist, den Kindern vorzulesen, aber dazu ist man manchmal zu müde. Wenn man selbst zum erzählen zu müde ist, dann einfach nur kuscheln oder vor sich hinsummen. 2. Schritt: Ich habe dann nur wenige Sätze erzählt, so dass das Kind noch nicht eingeschlafen war und gesagt: "Mama geht kurz auf Toilette, ich komme gleich wieder!" Das Kind weiss, wenn man auf die Toilette geht, ist das nur kurz und das Kind ist ja gewöhnt, nicht mit auf die Toilette zu gehen und die Mutter alleine zu lassen dabei! (das ist übrigens auch eine tolle Methode, um mal für 2 Minuten kurz abzuschalten!) Zähle bis 20 und kehre dann in das Zimmer Deines Kindes zurück: "Hallo, da bin ich wieder! Na, schläfst Du schon?" 3. Schritt: Wenn das Kind nicht schläft, dann sagt man ironisch: "Was Du schläfst noch nicht? Kuschelattacke!" Und nun kuschelt man das Kind ganz wild, so dass das Kind lacht! ( Das setzt Hormone frei, die dem Kind ein besseres Einschlafen ermöglichen! 4. Schritt: Sage: "So, die Mama erzählt Dir noch eine Geschichte, bis Du eingeschlafen bist, dann geht Mama in die Küche noch aufräumen, wenn was ist, dann weisst Du ja, wo ich bin!" Wichtig ist, dass das Kind Sätze hört, wo die Mama noch wach wäre, wenn was ist, damit das Kind das Gefühl bekommt, die Mama ist sofort erreichbar, bei Gefahr und dass Du während dem Einschlafvorgang kurz weggehst, damit sich diese "geistige Nabelschnur" auflösen kann! Wenn die Küche zu weit weg ist, dann suchst Du das nächste Abeitszimmer in der Nähe: Schlafzimmer wäre ideal: "So, ich gehe ins Schlafzimmer noch die Wäsche wegräumen!" - "Ich gehe ins Schlafzimmer und lese noch ein bischen!" Nach ein paar Tagen, sollte das Weggehen kein Problem sein. 5. Schritt: Sage Deinem Kind auch:"Wenn Du eingeschlafen bist, schaut die Mama ganz oft nach Dir!" Und genau das tust DU dann auch, wie folgt: Gehe in der Übergangszeit alle 10 Minuten zu Deinem Kind und streichle es kurz über den Kopf und flüster: "Mama hat Dich ganz lieb und ich bin immer für Dich da, wenn Du mich brauchst!" Am Anfang kann es noch sein, dass es davon aufwacht, dass ist normal. Nach einigen Tagen wird das Kind dabei einfach weiterschlafen. Viel Erfolg und alles Liebe für Dich! Toll das Du soviel Geduld und Liebe für Dein Kind hast! Herzliche Grüße Scheckerin [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2009 um 07:10.] Tips und Erfahrungenswerte sind immer individuell und sehr subjektiv. Bei mir kommen diese immer von Herzen. Also bitte nehmt eine Aussage, die Euch nicht so zusagt, nicht so persönlich, sondern als das, was es ist: eine "mögliche" Hilfestellung! Meine Beiträge sind oft 1 - 2 Stunden intensiv durchdacht und bearbeitet. Danke für Euer entgegengebrachtes Vertrauen! Viel Erfolg und alles Gute für Eure Zukunft und das Eurer Kinder!
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Verfasst am: 05.04.2009 [07:25]
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Scheckerin
Alter Hase
Dabei seit: 07.07.2008
Beiträge: 24
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Liebe medi! Deine Mail enthält mehrere Problematiken, weswegen ich nochmal mit einer zweiten Mail, darauf eingehen möchte. Wir leben auch auf dem Land zur Miete in einem großen, alten Bauernhaus. Unter dem Schlafzimmer meines großen Sohnes ist der Kuhstall und die Kühe hören wir auch noch in allen anderen Schlafzimmern und ich muss Dir sagen, die Kühe machen wirklich gruselige Geräusche. Bei uns klappern und poltern sie zu dem Muhen. Das Muhen der Kühe geht ganz tief in die Bauchgegend und kann tatsächlich bei empfindlichen Menschen zu Schlafstörungen führen, erst recht bei kleinen Kindern. Hierzu würde ich für den Mittagsschlaf folgendes Spiel einführen: 1. Schritt: Rede mit Deinem Sohn über die Geräusche. Wenn es eine Kuh muhen hört, dann frage: Warum muht denn die Kuh? Antworte dann sofort selber und erzähle ihm eine Kuhgeschichte: "Es war mal eine Kuh und die hatte ein kleines Kälbchen. Das Kälbchen wollte einfach nicht bei der Mutter bleiben und daher muhte die Kuh und muhte. Denn muhen ist das liebevolle rufen der Kuhmütter nach Ihren Kindern. Eines Tages verstand das Kälbchen das Muhen und kam immer zu seiner Mutter, wenn es nur einmal muhte. Und alle waren glücklich!" Jetzt erklärst Du Deinem Sohn, dass es auf der Weide aber viele Kühe gibt und die rufen alle nach Ihren Kälbern. Und sie rufen sogar nach Ihren Kälbern, wenn die Kälber längst nicht mehr bei Ihnen sind. Es ist ein liebevoller Ruf, ein Gesang der Kühe für Ihre Kinder. "Komm, wir singen auch zusammen den Kälberruf!" Und dann muht ihr zusammen, was das Zeug hält. Mal leise, mal laut. So gewöhnt sich Dein Kind durch den selbsterzeugten Laut an diese etwas tiefere Vibrationen. Es lernt, dass das Muhen etwas liebevolles ist und nichts gefährliches. Kinder lernen am besten, indem sie etwas selber erfahren und spüren können! Zudem muss ich noch Frau Schmelz zustimmen: Kinder haben tatsächlich diese Verlustängste. Diese gibt es aber auch bei nicht berufstätigen Müttern! Ich kann Dir versichern, dass es nicht daran liegt, dass Du arbeiten gehst! Ich war rund um die Uhr für meine Kinder erreichbar und dennoch war es bei meiner Tochter total extrem ausgeprägt. Es gibt Kinder, die sind, ich möchte es mal so sagen, zu fein für diese grobe Welt! Sie sind die feinsten Menschen! Diese Kinder brauchen einfach länger, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Es gibt noch mehrere andere Lösungsansätze, falls Du nicht weiterkommst, dann schreibe ich Dir diese gerne auch noch auf. Z.B. Schutzhülle bauen .... Dir und Deiner Familie wünsche ich alles Liebe! Scheckerin [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2009 um 07:28.] Tips und Erfahrungenswerte sind immer individuell und sehr subjektiv. Bei mir kommen diese immer von Herzen. Also bitte nehmt eine Aussage, die Euch nicht so zusagt, nicht so persönlich, sondern als das, was es ist: eine "mögliche" Hilfestellung! Meine Beiträge sind oft 1 - 2 Stunden intensiv durchdacht und bearbeitet. Danke für Euer entgegengebrachtes Vertrauen! Viel Erfolg und alles Gute für Eure Zukunft und das Eurer Kinder!
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Verfasst am: 29.04.2009 [21:54]
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annegret
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 29.04.2009
Beiträge: 15
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Hallo!!! Ich habe auch einen Sohn, 21. Monate, der Nachts leider nicht schläft!!! Ich habe bisher kaum Nächte gehabt, in denen ich mal durch schlafen konnte. Auch tagsüber ist er sehr anstrengend. Doch die Nächte schaffen mich! Seit ein paar Wochen, wacht er gegen 23 Uhr auf und schläft erst mit mir in unserem Ehebett ein. Er wacht teilweise jede 15 min auf und will was trinken oder ruft nach dem Traktor. Das geht teilweise Stundenlang!!! Leider habe ich das angefangen!!!! Will ich ihn in sein Bett legen schreit er ohne Unterbrechung. Ich habe es mal versucht und bin immer wieder zu ihm gegangen. Doch nichts nützt. Im Bett legt er oft die Arme um mich. Auch tagsüber klebt er an mir, ich kann noch nicht einmal auf die Toilette gehen. Er bleibt auch nicht bei meinem Mann, er will nur zu mir. Ich liebe mein Kind über alles, doch nach 2 Jahren brauch ich mal wieder schlaf!!! Bitte helft mir!!!! |
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Verfasst am: 12.06.2009 [23:34]
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medi
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.12.2008
Beiträge: 2
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Hallo an Alle!!! Ich wollte mich schon länger über alle Beiträge bedanken,nur leider habe ich nicht soviel Zeit und daher jetzt mein DANKESCHÖN an alle!!! Ich finde es so TOLL, dass ihr euch soviel Gedanken gemacht habt.... Echt klasse Mittlerweile schläft mein Sohn in seinem eigenen Bett, zwar bei uns im Zimmer, aber es ist ein enormer Fortschritt zu sehen!!! Wir haben mit meinem Mann gedacht, dass wir sein Bett an meine Schlafseite stellen (3 Gitterstangen wurden auch entfernt), so dass er das Gefühl bekommt, jederzeit rausgehen zu können, wenn ihm mal danach ist und auch, dass er sich nicht wie in einem Käfig vorkommt. Es hat von einem Tag auf den anderen geklappt. Nach 2 erfolgreichen Nächten, haben wir sein Bett schräg vom Ehebett auf die andere Seite des Zimmers gestellt, so dass er uns immer sieht und das klappt auch SUPER, ohne weinen etc. Ich und mein Mann sind TOTAL glücklich darüber und wir haben gemerkt, wie sehr wir es vermisst haben einfach mal in Zweisamkeit einzuschlafen und aufzuwachen.... Das Beste ist natürlich, dass es meinem Sohn in seinem Bett auch gut gefällt. Er will gar nicht mehr ins Ehebett. Denn ich hatte ihn mal Testweise gefragt, ob er in unser Ehebett möchte, aber jedesmal verneinte er. Natürlich werde ich nicht mehr fragen, bevor mein kleiner Fratz doch noch mal auf die Idee kommt... In nächster Zeit werden wir sein Bett in sein Zimmer stellen. Sein Zimmer kommt ja direkt nach unserem Zimmer, also kann ich die Tür auflassen. Jedoch wäre meine Frage, wann genau der richtige Zeitpunkt wäre. Ich finde, wir haben einiges erreicht und ich möchte das nicht kaputt machen. Hat jemand einen Rat? Vielen DANK!!! medi |
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