t
t

Elternwissen-Forum

Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.

Thema ohne neue Antworten

Nachbarskinder wollen meinen Sohn nicht mitspielen lassen


Autor Nachricht
Verfasst am: 17.10.2011 [11:27]
angelleipzig
Fleißiger Helfer
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2008
Beiträge: 17
Hallo,
ich habe ein Problem, eher geht es mir darum wie ich mit dem Thema umgehen soll.
Mein Sohn ist noch 3 Jahre alt und in unserer Nachbarschaft damit der Jüngste. Die anderen sind 5,7,9 (alles Mädels) und 10 Jahre (noch ein Junge).
Die 5Jährige spielt ab und zu mit unserem Sohn, aber nur wenn kein anderer zur "Verfügung" steht und sagte meinem Sohn letztens das das 9Jährige Mädchen ihn hasst. Und als dann die 9 Jährige kam, musste er gehen und kam dann natürlich sehr traurig an.
Ich gebe zu das mir das Thema sehr am Herzen liegt, da ich als Kind von meiner besten Freundin gemobbt wurde und ich dann alleine da stand und einfach nicht möchte das sich mein Sohn so fühlt wie ich es tat. Für mich war das ein starker Knacks, der mich bis heute nicht offen, anderen Menschen gegenüber, macht. Und mein Sohn ist ein sehr freundlicher und aufgeweckter Junge und das soll so bleiben.
Es kann dadurch natürlich sein, das ich aus einer Fliege einen Elefanten mache.
Ich verstehe das 9 Jährige Mädchen, das Sie auch mit so einem Kleinen nicht gerne spielen möchte, doch die Art und Weise finde ich nicht schön. Ich habe auch schon 2 x zu dem Thema was gesagt, möchte mich da aber doch eher raushalten.
Mein Sohn soll sein Selbstwertgefühl wegen so einer Sache nicht verlieren. Im Kindergarten ist er bei allen Kindern beliebt. Natürlich gibt es auch da welche, die er nicht mag und die Ihn nicht mögen. Das ist ja alles normal.
Nachmittags hat er dann aber keinen Kontakt mit seinen Kindergartenfreunden (bis jetzt gab es auch noch keinen Wunsch seinerseits)
Daher habe ich mich natürlich gefreut das in der Nachbarschaft ein paar Kinder sind und es hatte auch mal alles super geklappt und er freut sich immer wenn er die Kinder sieht und möchte natürlich mit Ihnen spielen. Es ist ja doch anders, als nur mit Mama zu spielen.
Könnt ihr mir einen Tipp geben wie ich ihm da beruhigen kann bzw. was ich ihm sagen soll?
Vielen Dank im Voraus
Antworten Profil
Verfasst am: 18.10.2011 [13:40]
Ansgar
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 10.10.2011
Beiträge: 19
Gerade in diesem Altersbereich ist es natürlich schwierig,weil da ein bis zwei Jahre und ein anderes Geschlecht schon ne Menge ausmachen. Du kannst da wirklich wenig machen, aber vielleicht solltest Du ihn mal fragen, mit wem er im Kindergarten oft spielt und dann einfach mal von Dir aus die Inititative ergreifen und ein Treffen organisieren. Vielleicht hat er da mehr Spaß und muss nicht mehr traurig sein.
Antworten Profil
Verfasst am: 19.10.2011 [15:36]
umbre11a
Alter Hase
Dabei seit: 25.09.2010
Beiträge: 32
Dass die älteren Kinder nicht mit deinem Sohn spielen möchten, solltest du dir nicht so zu Herzen nehmen. Es ist normal, dass ältere Kinder weniger mit den jüngeren anzufangen wissen, als andersherum. Für die Kleinen sind die großen Kinder ganz toll, weil sie eben schon so viel mehr können. Dahingegen profitieren die Größeren erst einmal nicht von dem Kontakt mit den Kleineren. Das kommst viel später und meistens verstärkt bei den Mädchen, dass sie sich auch (mal) gerne mit einem kleineren Kind befassen und sozusagen Fürsorge trainieren.
Im Vorschulalter ist es ganz normal, dass die Kinder am liebsten in der gleichen Altersgruppe spielen. Du könntest nachmittags vielleicht mal ein Kind aus dem Kindergarten zu euch einladen. Das ist in jedem Fall für deinen Sohn besser, als sich ausgeschlossen zu fühlen. Mit drei versteht er das wahrscheinlich gar nicht so richtig, weshalb er bei den größeren nicht mitmachen darf. Allerdings muss ich auch sagen, dass es normal ist, dass Kinder auch einmal abgelehnt werden. Damit umzugehen ist auch eine soziale Kompetenz, die man erlernen muss. Am besten, du bist da und tröstest einfach dein Kind und erklärst ihm, dass er ja auch nicht immer mit jedem Kind spielen möchte. Damit er nicht zu traurig ist, kannst du ihm sagen, dass eines der Nachbarkinder ja dann und wann ganz gerne mit ihm spielt und dass es also gar nichts mit ihm zu tun hat. Du kannst ihm als Ersatz ja anbieten, einen Freund aus dem kiga einzuladen. Meistens lassen sich die Kleinen doch sehr gut durch ehrliche Zuwendung trösten.
Dass du von deiner Freundin gemobbt wurdest, tut mir leid und war sicher ganz schrecklich, aber versuche das nicht auf dein Kind zu übertragen. Das ist ein ganz anderer Stiefel, wenn ein Mensch, dem man vertraut (die Freudin) einen systematisch verrät. Vielleicht solltest du mit jemandem darüber sprechen. Ich weiß nicht, wie weit dieses mobbing ging, denn in manchen Fällen ist man im Nachhinein davon richtig traumatisiert. Auch ich wurde als Kind mal von Mädchen aus meiner Klasse abgelehnt und es gab auch heftige Lästereien. Aber eigentlich hat mich das auch stärker gemacht, und mich Freundschaften besser hinterfragen gelehrt. Viel Glück! Gruß Umbre11a
Antworten Profil
Verfasst am: 21.10.2011 [13:45]
muttis
Super-Nanny
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 85
Oh, ich fühle mit dir. Auch wir haben immer wieder derartige "Nettigkeiten" in der Nachbarschaft, da wechseln die Allianzen wie die Unterhosen - und das obwohl die Kinder alle im ähnlichen Alter sind. Tränen sind nahezu an der Tagesordnung.

Kinder können brutal sein - und auch die Psychologen haben längst bestätigt, dass Worte ebenso schmerzen können wie Hiebe. Aber wirklich schützen können wir unsere Kinder davor nicht - im Gegenteil: ein "unter die Glasglocke stellen" der Kinder wäre kontraproduktiv. Wie Umbre11a schon sagte: das ist soziales Lernen.

Du als Mutter kannst ein sicherer Hafen für dein Kind sein: egal was draußen passiert, daheim ist das Kind sicher und ohne Vorbehalt angenommen. Sag das deinem Kind - nicht nur durch die Blume und am besten jeden Tag. Ich stimme Umbre11a auch dahingehend zu, dass du bestmöglich versuchen solltest, dein Thema nicht auf dein Kind zu übertragen - das ist DEIN Rucksack (an dem du ohnehin genug zu knabbern hast), bitte gib ihn nicht weiter an dein Kind.
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 25.10.2011 [09:00]
angelleipzig
Fleißiger Helfer
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2008
Beiträge: 17
Vielen Dank für die Antworten.
Ich werde mal einen Kindergartenfreund von ihm einladen, da wird er sich sicherlich freuen.

Mir ist auch bewusst das ich auch noch einen schweren "Rucksack" zu tragen haben. Ich arbeite schon daran, dies nicht an mein Kind zu übertragen.
Antworten Profil
Verfasst am: 25.10.2011 [18:47]
Ansgar
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 10.10.2011
Beiträge: 19
Das ist eine gute Idee - klar muss er auch lernen, dass es solche Probleme halt gibt, aber Frust sollte nicht überhand nehmen und ihn völlig beherrschen icon_smile.gif
Antworten Profil
Verfasst am: 03.11.2011 [13:59]
summsemann
Junior
Dabei seit: 03.04.2009
Beiträge: 6
Hallo !

Ja, das ist wirklich zur Zeit eine Menge an Altersunterschied.

Wird sich vielleicht mit der Zeit etwas verlieren, dann tritt evtl. auch das Geschlecht mehr in den Vordergrund und der 5jährige ist froh, auch einen männlichen Part in der Nachbarschaft zu haben !

Vom KiGa her kenne ich auch so, dass sich Nach-Hause-Einlade-Freundschaften manchmal erst mit ca. 4 Jahren einstellen. Vielleicht bieten sich ein paar Nachmittagsaktivitäten mit anderen Kindern in einer Gruppe an, bspw. Bastelkurse, Kinderturnen (ab 3 oft ohne Eltern) usw.

Von früher kenne ich das allerdings auch nicht: Die komplette Straße hat zusammen gespielt und war eine Gang. Da waren auch gewisse Altersunterschiede drin, aber jeder konnte immer mitspielen: Verstecken, Kartoffelfeuer und und und. Einzelfreundschaften gab es trotzdem, aber das hat die Gruppe getragen.

Alles Gute !
Antworten Profil
Verfasst am: 06.11.2011 [21:52]
Krisztina
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 11.04.2008
Beiträge: 17
Hallo,
ich würde mein 3jähriges Kind bestimmt nicht mit 2-6 Jahren älteren Kindern ohne Aufsicht eines Erwachsenen spielen lassen. Schon ein 5 jähriges Kind kann viel mehr als ein 3jähriges, ist aber nicht in der Lage die Fähigkeiten eines 3jährigen Kindes und die potenzielle Gefahren für ein 3jähriges einzuschätzen. Außerdem die Grenzen die für Kinder in bestimmten Alter gesetzt werden, sind sehr unterschiedlich. Stell Dir vor, ein 6jähriges Nachbarkind darf alleine in die naheliegende Supermarkt gehen sich etwas zu kaufen. Du fändest das sehr früh. Nur weder dein 3jähriges Kind noch das 6jähriges Nachbarkind wissen davon, und das 6jährige Nachbarkind nimmt dein 3jähriges Kind mit in die Supermarkt ohne Dir Bescheid zu sagen.

Ich finde, am besten organisierst du regelmäßige Treffen für dein Kind mit seinen Kindergartenfreuden mal bei euch zu Hause, mal bei den anderen Familien.

Gruß
Krisztina
Antworten Profil


Antworten
Lernen und Fördern mit Spaß
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
  • Wie Sie Infekte, Kinderkrankheiten und Beschwerden natürlich, sanft und wirksam behandeln
  • Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes in Bestform bringen
  • Reden Sie mit Ihrem Kind - aber richtig! Welche Worte im Alltag kleine Wunder bewirken
  • Grenzen setzen - warum das schon bei Kleinkindern so wichtig ist
  • ... und vieles mehr!
Jetzt GRATIS testen

Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Bei Bankeinzug erhalte ich 30% Rabatt auf die ersten 8 Ausgaben und zahle dann nur 6,86 Euro statt regulär 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunktthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt. 

Anrede: *
 
Vorname: *
Nachname: *
Straße und Hausnr.: *
Postleitzahl: *
Stadt: *
Land: *
E-Mail-Adresse: *
Ggf. nach dem Testzeitraum anfallende Beträge zahle ich per:
Kreditinstitut: *
Bankleitzahl: *
Kontonummer: *

Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht widerrufen.

meine Adresse für zukünftige Anforderungen merken
KG5968
Datenschutz
SSLDieses Formular wird über eine gesicherte SSL-Verbindung übertragen.
GRATIS: "So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes" und "Erste HIlfe bei Klassenarbeiten"
Amicella Network
t
t

Anzeige

t
t

Erziehungstipps per E-Mai

Über welche Themen möchten Sie von uns regelmäßig und gratis informiert werden?
Datenschutz-Hinweis
An diese E-Mail-Adresse senden wir Ihren Newsletter.
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter.
Sie können sich jederzeit über einen Link abmelden.

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Gesunde Mücke: Eine Unterhaltung meiner beiden Töchter zum Mückenstich. Greta (3,5 Jahre): „Die Mücke hat jetzt mein Blut in sich?“ Carla (5,5 Jahre): „Ja, die hat jetzt eine gute Durchblutung.“