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Nächtlicher Horror mit 16 Monate alter Tochter


Autor Nachricht
Verfasst am: 22.08.2009 [22:17]
Trafalgar
Fleißiger Helfer
Themenersteller
Dabei seit: 11.05.2009
Beiträge: 12
Hallo,

seit kurzem haben wir ein Problem mit unserer jüngsten Tochter. Bisher gab es nie Probleme mit dem ein - und durchschlafen, es sei denn sie war krank. Nun kommt es immer wieder vor, dass sie nach etwa 1-2 Stunden wieder wach wird und brüllt. Wenn sie sich nicht von selbst beruhigt, gehe ich nach ein paar Minuten zu ihr, nehme sie in den Arm, gebge evtl. etwas zu trinken, dann lege ich sie wieder hin und gehe. Nach einigen Minuten brüllt sie wieder. icon_eek.gif
Dann gehe ich wieder hin, lege sie richtig hin, setze mich ans Bett und warte.So lange ich dort sitze, ist sie ruhig, spielt mit ihrem Kuscheltier, legt sich mal nach rechts, mal nach links, alles prima. Wenn ich dann denke, so jetzt ist Ruhe und sie schläft, schleiche ich mich aus dem Zimmer. Aber kurze Zeit später dasselbe in grün, nur schlimmer und hysterischer. banghead.gif Manchmal geht das über Stunden und ich bin fix und fertig.
Ich hab keine Ahnung wie ich damit umgehen soll. Schreien lassen kommt nicht infrage weil unser Haus so hellhörig ist, dass der Rest der Familie auch gleich hellwach wäre, weshalb ich ohnehin schon immer sofort springe wenn jemand weint....
Wer kennt das von seinem Kind auch? Geht das vorbei? Unsere zwei älteren Kinder hatten sowas nie, sie schlafen gut und gehen auch gern ins Bett, was die Kleine sonst auch getan hat.

LG Trafalgar

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.08.2009 um 22:17.]
Antworten Profil
Verfasst am: 23.08.2009 [04:11]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe Trafalgar,
im Alter zwischen einem und zwei Jahren haben viele Kleinkinder eine Phase, in der sie sich zwar tagsüber auch schon mal weiter von Mama wegwagen und die Umgebung erkunden. Im Gegenzug müssen sie sich nachts nicht selten immer wieder vergewissern, dasss Mama noch da ist. Das könnte bei Ihrer Tochter die Ursache sein, sofern sie nicht ohnehin auch tagsüber unter Trennungsangst leidet und ständig in Ihrer Nähe bleibt.

Wie Sie schreiben, ist alles in Ordnung, so lange Sie neben dem Bett sitzen. In Ihrem Fall würde ich ganz pragmatisch vorgehen und mir eine Matratze oder ein Gästebett ins Kinderzimmer stellen. Beim ersten Aufwachen würde ich mich dort hinlegen, sodass Ihre Tochter bei weiteren nächtlichen Aufwachphasen schoin gar nicht alleine ist. So müssen Sie nicht ständig ins Kinderzimmer laufen und bekommen mehr Schlaf.

Durch Ihre Anwesenheit wird Ihrer Tocher vermutlich schon bald wieder beruhigter schlafen. Dann sofort "auszuziehen" wird aber wahrscheinlich zu einem Rückfall führen, sodass Sie die Matratze oder das Gästebett mit der Zeit schrittweise immer ein Stücken weiter vom Kinderbett entfernt aufstellen sollten, bis Sie sich wieder aus dem Kinderzimmer "hinausgeschlichen" haben.

Ich wünsche Ihnen bald wieder ruhigere Nächte!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz





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