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Verfasst am: 29.12.2008 [19:52]
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NB0608
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2008
Beiträge: 24
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hallo,
ich weiß die meinungen gehen auseinander. ich richte mein anliegen an die die gern ihr kind im elternbett hatten....
unser kleinster, nun 11 mon., war von anfang an sehr schmusebedürftig. ich genieße dass sehr, da meine anderen 3 kids nicht so waren. es hat 3 mon. gedauert bis er abends allein in seinem bettchen eingschlafen ist, bis dahin hat er bei uns im wo-zi in seiner wiege geschlafen. ich habe ihn auch von anfang an zum nächtlichen stillen mit ins bett genommen, wo wir dann die ganze nacht verbracht haben. ich fands sehr angenehm, musste nicht ständig aufstehen und konnte weiterschlafen, mein kind schlief ruhiger (hatte auch die 3m.koliken) und konnte trinken wenn er wollte.
nun hat es sich sicher so eingeschlichen und bleibt so. er trinkt gern an mamas brust, habe 7mon. voll gestillt. nun nur noch nachts, nach dem abendessen bekommt er auch nochmal 2 seiten brust. sodass er eigentlich satt sein müsste. er geht zwischen 18uhr und 18.30 ins bett. hat 21uhr wieder hunger, 0uhr ebenso und dann irgendwann zwischen 3 und 5uhr. guck nicht auf die uhr, da er ab 0uhr meist bei mir im bett schläft. er sucht viel die nähe. eigentlich stört es mich nicht. aber ich kann abends nicht weg (zum sport z.b.) und eh man zur ruhe kommt ist es auch 22uhr. er lässt sich von papa gar nicht beruhigen, im gegenteil, dann gehts erst richtig los. wenn ich da bin, ist sofort ruhe. die letzten tage haben wir ähnlich wie die sanduhr-methode gehandelt. zum schluss hab ich doch gestillt. ich weiß nicht konsequent, aber sicher weil ich auch noch nicht recht überzeugt bin. klar ich möchte das stillen noch nicht beenden und wenn ich ihm die nacht abgewöhne, ist es eigentlich zu ende. mein 2jähriger war mit 6 monaten komplett ohne mumi, und das fand ich schlimm. ich weiß hier hänge ich ziemlich dran. aber die 21uhr mahlzeit stört schon etwas.
er bekommt tagsüber genug, schläft auch tagsüber ohne brust ein, wenn auch mit ein wenig protest.
nun weiß ich nicht recht was ich machen soll. ich will nocht nicht abstillen und ich denke zum abgewöhnen ist er noch nicht soweit, er ist mit allem ein wenig langsamer, es hat ganze 3 wochen gedauert bis er überhaupt den brei nur ansatzweise akzeptiert hat. gestillt hab ich noch lange nach dem mittag.
aber er nuckelt nicht, er trinkt und hört dann auf.
wer hat das auch durch, und sagt mir dass ich es ihm nicht abgewöhnen muss, sondern dass sich das von allein wieder gibt?
und bitte keine großdisskusion, von wegen, das kind ist alt genug und brauch nix in der nacht. ich habe 4 kinder und bei allen war es anders. zudem ich davon eh nicht überzeugt bin, denn man merkt wenn es pure gewohnheit ist. und ich kenne keinen bei dem das kind mit 6 mon. für immer durchgeschlafen hat....
ich hoffe ich finde hier gleichgesinnte....
lg
NB0608
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Verfasst am: 13.01.2009 [10:24]
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Butterblume76
Newbie
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 1
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Hallo!
Als ich deinen Bericht gelesen habe musste ich sofort an meine Kleine denken...
ich habe 2 Kinder und die Kleine ist jetzt 2 Jahre alt.
Sie war eigentlich sehr ähnlich wie deine. Ich wollte so ungefähr 6-8 Monate stillen. Schlußendlich wurden es 14 Monate. Ich kenne das gut wenn die Leute meinen sie müßten was dazu sagen. Das war mir aber egal. Meine Kleine brauchte es einfach. Auch nur in der Nacht. Und manchmal Tagsüber wenn ich sie niederlegte. Ich hatte sie auch in der Nacht bei mir. Oder besser gesagt, ich habe sie immer noch bei mir im Bett. (Sie hat kein eigenes Zimmer). Sie ist auch sehr kuschelig. sie braucht die Körperwärme, besonders in der Nacht. sie merkt irgendwann das ich nicht direkt neben ihr liege und dann sucht sie schon die Nähe.
Sie ist mir als Baby auch nirgens geblieben. Sie hatte auch die 3 Monatskolik. Sogar 4 Monate. Sie blieb auch nicht bei meinem damaligen Lebensgefährten. (Ihr leibl. Vater will nichts vo ihr wissen).
Nun bin ich schon seit längerer Zeit Alleinerzieher und einerseits ist es schön wenn keiner dazwischen redet und andererseits wäre es schön ein wenig unterstützung zu haben.
sie ist auch total mamabezogen. Seit ich sie habe war ich nicht einmal aus weil sie mir bei niemandem bleibt auch nicht bei Oma.
ich denke mir dann immer, es geht auch diese Zeit vorbei.
Dein letzter Satz, du hoffst auf Gleichgesinnte find ich gut. Denn nur allzuoft konnte ich mir anhören "Wie kann man nur so lange stillen? Und "Das würd ich nie tun" und "Das wird noch eine total Verwöhnte" usw.
Ich fand es in Ordnung..
lg
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Verfasst am: 13.01.2009 [14:55]
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Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
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Hallo,
um es vorwegzunehmen: ich habe unsere Große drei Jahre gestillt, obwohl viele "Experten" das viel zu lang fanden. Uns beiden hat es gefallen und gut getan, und mein Mann war zum Glück der Meinung, dass das allein unsere Entscheidung sei.
Mit acht Monaten hatten wir das Problem, dass sie beim Stillen zwar problemlos einschlief. Ich konnte sie aber nie zum Schlafen ablegen, weil sie dann sofort aufwachte. Eine Zeit lang fand ich das sehr schön - in der Zeit habe ich viele Bücher gelesen. Aber irgendwann hat es mich so genervt, dass ich nicht mehr Herr über meine Zeit war, dass ich beschloss: jetzt muss etwas passieren. Bei uns hat "Jedes Kind kann schlafen lernen" geho?fen. Versteh mich nicht falsch. Mit geht's nicht darum, dir dieses Buch schmackhaft zu machen. Das muss jeder für sich entscheiden Was ich damit sagen will: So lange wie dich der jetzige Zustand nicht grundlegend stört, solltest du alles so lassen wie es ist. Außer dass du durch die 21-Uhr-Mahlzeit (ein wenig) eingeschränkt bist, sehe ich auch kein wirkliches Problem.
Bei uns war es interessanterweise irgendwann so, dass meine Tochter auf ihrer Abendmahlzeit bestand, wenn ich da war, aber problemlos darauf verzichten konnte, wenn der Papa sie in meiner Abwesenheit allein ins Bett brachte. Vielleicht probiert ihr das einfach mal. Wenn die Welt dann untergeht, kannst du ja immer noch kommen und sie retten. Aber vielleicht klappt es auch besser als ihr denkt. Wenn ihr das macht, solltet ihr beiden Eltern aber davon überzeugt sein. Eure Unsicherheit würde euer Sohn sicherlich spüren.
Unser Kleiner, jetzt drei Monate, lieferte uns nun noch die Erkenntnis, dass es durchaus unterschiedliche Schlaftypen gibt. Er konnte nahezu von Anfang an allein in seiner Wiege einschlafen, was bei unserer Tochter undenkbar gewesen wäre. Komischerweise schläft er nachts sehr viel in unserem Bett, weil ich ihn dort stille und er genießt das ganz offensichtlich. Unsere Große musste auf derlei Annehmlichkeiten verzichten, weil wir da noch alles richtig machen wollten. Jetzt zählt nur noch der möglichst störungsfreie Nachtschlaf. Ich bin auch schon gespannt, wie das bei ihm weitergehen wird.
Last but not least: wenn's ganz haarig wird, tröstet mich immer die Überzeugung: Spätestens mit 18 oder wenn sie in die Disco wollen, werden sie auf ihre 21-Uhr-Mahlzeit oder andere Marotten verzichten. Dann kannst auch du wieder ganz entspannt ausgehen
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Verfasst am: 13.01.2009 [21:53]
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NB0608
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2008
Beiträge: 24
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hallo,
ja bei unserem 2.jüngsten haben wir auch noch alles richtig machen wollen und er kann nur in seinem bett allein schlafen. bei uns gar nicht....
abends geht er nun ohne brust ins bett. er bekommt zum abendessen eine folgemilch-flasche und schnittchen etc. das macht den kleinen vielfraß satter 
und er hält meist bis 22uhr oder gar länger durch. nachts hab ich auch soweit kein problem, bis auf meine linke schulter die ich kaum noch bewegen kann....
durch den papa lässt er sich gar nicht beruhigen. er will dann auch keine flaschenmilch, sodass ich mal zum sport gehen kann. hoffentlich dann aber abgepumpte muttermilch...
ich wüsste auch wie ich das in den griff bekommen könnte, habe auch das buch, nur hilft es mir nicht wirklich weiter...
denn ich denke ehrlich gesagt nicht, dass er es nicht brauch. er ist einfach noch nicht soweit. mein großer war da anders.
hier genieß ich die nähe und das schöne gefühl zu stillen. er wird in wenigen tagen 1jahr alt und sprüche kommen schon, die sind mir aber völlig schnurz, denn es ist wahrscheinlich das letzte kind und da muss mann das einfach genießen.
wenn das schlafzimmer für die kleinen kinder fertig ist, wird erst der größere dort einziehen, damit ich dem kleinen, wenn ich bis dahin bereit dazu bin, die nächtlichen mahlzeiten abgewöhnen, und dann kann auch er umziehen. bis dahin genieß ich und er wohl noch mehr die nähe und ich den schlaf ohne wirklich stress. denn mein großer leidet unter dem nachtschreck und da brauch ich momentan nicht noch mehr stress. die letzten kinder müssen sich eben der familie anpassen, anders als beim ersten....
schön dass sich doch noch gleichgesinnte gefunden haben.
ich denke auch dass es ok ist, wenn jeder es so ok findet. ist nur bissl blöd, wenn man mal zum sport o.ä. möchte. andererseits wenn man mit dem nächtl. stillen auch noch aufhört ist das stillen ganz vorbei.... 
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.2009 um 21:53.]
lg
NB0608
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