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nochmal wegen problem kita - frau schmelz


Autor Nachricht
Verfasst am: 22.01.2009 [20:55]
NB0608
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2008
Beiträge: 24
hallo nochmal,

würde gern nochmal über folgendes ihre meinung hören, ich denke und hoffe, dass sie sich noch an mich erinnern. (problem wegen kita - schlafen - tagesmutti)

heute hatten wir nochmal ein offizielles gespräch. nachdem wir die ganze letzte woche diskutiert haben. ich ihn freitag als mittagskind geholt habe und er seitdem zuhaus ist, ohne dass er die kita vermisst. was früher mal so war. aber da waren auch noch andere erz. da. nun gut. jedenfalls scheint es keine vernünftige lösung zu geben. außer dass ich mein kind doch mal 4uhr aufstehen lassen soll, bis es ihm zu langweilig wird und er weiter schläft. nur das ich weiß dass es bei unserem sohn nicht funktionieren wird und ich es für absolut idiotisch halte. erst spät ins bett solle ich auch mal versuchen. selbe meinung...

alles im allen, bin ich nicht bereit, meinen und meines sohnes tagesablauf so stark zu verändern. desweiteren ist er im kita-alltag viel unruhiger und streitsüchtiger als im ablauf zu haus. ich bin auch nicht mehr der meinung, dass kita-alltag so dolle anders ist, als der alltag oder we oder ferien bei uns mit 4 kindern, bis vielleicht auf die lautstärke...

die kita hindert ihn auf keinen fall am schlafen, und haben keine möglichkeit für ihn.

so, da ich keine möglichkeiten habe, werde ich ihn erstmal zu haus lassen, was diese woche schon super lief. bei der tagesmutti stehen wir auf der warteliste und bei einer freien kita (e.v.) auch, die sind sehr individuell und ganz anders als eine städtische kita. allerdings erst im märz besichtigung. und wohl vor 2010 kein platz.

nun weiß ich nicht, ob das wirklich alles so richtig ist. das einzige, was fehlt ist der soziale umgang mit anderen, mehreren kindern. hätte nicht mal mehr vor einer erneuten eingewöhnung angst, dafür würde ich mir zeit nehmen. aber soll ich ihn wirklich das ganze jahr zu haus lassen? oder gar 2? ich weiß nicht, ob ich das wirklich schaffe, denn an temperamentvollen kindern geht die trotzphase nicht vorbei, und wenn die nächste phase kommt, weiß ich nicht wielange ich das schaffe. mit 2 kleinen.

vielleicht dann doch ein paar kurse und einen oma-opa-tag in der woche.

haben jetzt das we zeit zum nachdenken. aber ich denke individueller wäre besser für einen so aktiven jungen. da gehts ihm sicher besser...

würde gern mal ihre meinung hören. natürlich können auch andere mamis antworten, wenn der fall bekannt ist.

weiß nun nicht ob wir das richtige tun.

lg

lg

NB0608
Antworten Profil
Verfasst am: 22.01.2009 [22:11]
trixi76
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 16
Liebe NB0608,

ich weiß nicht genau, ob Sie meine Meinung hören wollen,ich habe das Problem jetzt schon ne ganze Weile mitverfolgt und ich gebe mal trotzdem meinen "Senf" dazu:

wenn es mit Ihrem Jungen zu Hause so viel besser läuft, Sie nicht um jeden Preis arbeiten müssen/wollen, Sie es im Tagesablauf nicht realisieren wollen/können den Jungen als Mittagskind zu holen, dann lassen Sie ihn doch bitte zu Hause! Die Situation im Kiga hat sich doch eh schon so zugespitzt, das ist doch für keine Seite mehr tragbar (so scheint es jedenfalls). Und Ihr Junge leidet mit Sicherheit ebenfalls unter den bestehenden Umständen. Er bekommt das doch ebenfalls mit!
Sie beschweren sich fast jeden Tag über die Mißstände und mangelnde Kooperation im Kiga. Dann ist er dort fehl am Platz! Wenn's zu Hause besser läuft (egal ob subjektiv oder objektiv), dann holen Sie ihn heim!
Ich persönlich würde ihn wenigstens erst als Mittagskind holen, aber das muss jeder selbst wissen. Und als Fami-Beraterin müssen Sie es auch selbst wissen. Und was Sie entscheiden ist dann richtig. Keiner kann Ihnen diese Entscheidung abnehmen. Das macht hier keiner.
Sicherlich ist der "kostbare" Platz dann weg und die ursprünglich sichergeglaubte Tagesmutti-Alternative ist ja doch gar nicht so sicher. Kann schon sein, dass sie die Erziehung die nächsten Jahre allein machen müssen. Das kann Ihnen aber keiner abnehmen. Da helfen auch keine Pillen oder Beruhigungstees. Da müssen Sie dann eben allein durch. Sie können doch aber nicht wirklich nur wegen der Angst vor der nächsten Trotzphase, wo Sie dann plötzlich keine Möglichkeit haben den Jungen wenn's schwierig wird (ich schreib's mal so wie's in Ihrer Beschreibung klingt - ist nicht böse gemeint) "abschieben" können, über das Behalten des Kiga-Platzes nachdenken?!
Bitte nicht übelnehmen, aber ich schreibe nur, was sich mir jetzt über die vielen Wochen allein durch das Lesen Ihrer Posts so "aufdrängt".

Er ist Ihr Junge. In guten wie in schlechten Zeiten. Sie selbst finden nicht, dass der (jetzige) Kiga gut für ihn ist, dann nehmen Sie ihn raus und sitzen Sie's aus.

Ich wünsche Ihnen wirklich alles Gute, ganz besonders gute Nerven (und vielleicht auch ganz schnell einen Platz im passenderen Kiga? icon_wink.gif ). Treffen Sie die Entscheidung, sie ist doch schon längst da! Und stehen Sie dazu! Kopf hoch und sprechen Sie es aus!

Alles Gute
Trixi


[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.2009 um 22:19.]
Antworten Profil
Verfasst am: 22.01.2009 [22:32]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe NB0608,
niemand kann genau voraussehen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird - weder mit der Kita noch ohne festen Kita-Platz. Aus Ihren Anfragen sehe ich aber, dass Sie mit der Situation in der Kita keinesfalls einverstanden sind und es so aus Ihrer Sicht nicht weitergehen kann. Inzwischen ist ja wohl auch kein besonderes Vertrauensverhältnis mehr gegeben.

Sie sollten jetzt wirklich auf Ihren "Bauch" hören, denn diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen. Ich höre aus Ihrem Bericht heraus, dass Sie sehr dazu tendieren, Ihren Sohn zuhause zu lassen. Da viele Kinder überhaupt erst mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen, sehe ich kein Problem darin, wenn er jetzt erst mal noch bei Ihnen daheim bleibt - zumal Sie ja 4 Kinder haben und er kein Einzelkind ist. Er wird weder einen Mangel an Anregung und Förderung bekommen noch wird ihm der soziale Umgang mit anderen sehr fehlen. In diesem Alter ist die Beziehung zur Mutter ja ohnehin das Wichtigste!

Haben Sie Mut und entscheiden Sie sich - Sie tun bestimmt das Richtige!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.2009 um 03:17.]

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 23.01.2009 [06:33]
NB0608
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2008
Beiträge: 24
hallo trixi,

ich schiebe mein kind keineswegs ab. ich habe nur gesagt, dass es verdammt anstrengend sein wird, wenn auch die nächste trotzphase kommt. da haben sie dann falsch verstanden...

mein kind ist sehr temperamentvoll und aktiv, deswegen habe ich ihn auch zeitiger in eine kita gegeben, weil ich seinen bedürfnissen nur schwer nach kam. können sicher nur mütter von ebenfalls willenstarken kindern verstehen.

als mittagskind ist es etwas schwierig, da er um 9 gebracht wird und halb 12 wieder geholt werden würde. ich mit auto abseits parken muss, wagen ein und aus, kinder ein und aus....usw. ich wäre ne stunde zuhaus o.a. und dann müsste ich wieder los. das wäre den aufwand einfach nicht wert. und da die situation eh schon angespannt ist...
ebenso kommt er dann immer durcheinander und ist erst mal total aufgedreht und mittagsruhe kommt auch nicht rein, achja und zeitgleich schläft eigentlich der kleine, den ich einmal aus den schlaf holen musste, und das war dann den ganzen tag sehr bescheiden. sodass diese möglichkeit leider nicht in frage kommt. und ich sage leider, weil ich das auch so meine. denn ich weiß, dass er den trubel und die kinder um sich brauch, wobei es nicht unbedingt die kinder sein müssen. aber er brauch großes leben um sich....

ich habe hier mein herz ausgeschüttet, weil es so sonst nirgends geht und keiner so drauf eingeht, weil sich keiner so damit beschäftigt und ich aber eben auch mal einen rat von außen brauche....

lg

lg

NB0608
Antworten Profil
Verfasst am: 23.01.2009 [13:55]
trixi76
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 02.06.2008
Beiträge: 16
Liebe NB0608,

ich habe Ihnen keine Vorwürfe gemacht. Ich habe es nur mal so geschrieben, wie's aus manchen Posts herausklingt - und Gänsefüßchen verwendet. Sie müssen sich auch nicht entschuldigen, wenn Sie der Meinung sind, als Mittagskind zu holen geht nicht. Das müssen Sie vor niemandem rechtfertigen! Ich habe schon mal geschrieben, dass ich genau die gleiche Altersspanne hier bei mir vorrätig habe. Meine Kleine (übrigens dem Kleinen noch alles Gute zum Geburtstag!) wird in 1 Woche 2 Jahre, die Große ist 3 Jahre und 4 Monate alt. Ich weiß, welch logistische und organisatorische Meisterleistung wir alle hier jeden Tag vollbringen! Und wenn wir Mütter uns entscheiden, den einen oder anderen Weg zu sparen oder unser Leben etwas zu effektivieren, dann steht uns das zu und keiner der uns nicht helfend unter die Arme greift hat das Recht darüber zu urteilen. Habe ich auch nicht gemacht...

Sie machen sich die Entscheidung mit der Kita nur so unendlich schwer! Viel zu schwer! Es ist für SIE nicht mehr tragbar. Also, dann treffen SIE die Entscheidung. Kündigen Sie den Platz und fertig. Und das können Sie doch auch hier ausdiskutieren. Wir hören doch zu! Nur die folgenden Konsequenzen sind eben so wie sie sind. Das kann Ihnen keiner abnehmen. Die nächste Trotzphase kommt. Für uns alle übrigens! Und dann setzen Sie sich wieder hierher und wir hören wieder zu und stärken den Rücken.

Nur gerade bei einem temeramentvollen Kind sollten Sie sich endlich festlegen. Er wird sicher nicht ausgeglichener, wenn die Eltern-Kiga-Anspannung nicht endet. Seine Mutter von Zweifeln und Selbstzermarterung zerfressen wird. Die Ungewissheit Kiga ja/nein oder doch zu Hause, was wird nächste Woche sein? Geben Sie gerade ihm jetzt eine Aussage!

Ich schreibe jetzt mal 'ne Vermutung auf, die sich mir aufdrängt. Sie kann stimmen oder auch nicht. Haben Sie Angst, dass Sie später von Ihrem Mann/Eltern/Verwandten nur ein müdes Schulterzucken ernten, wenn die nächste Trotzphase an Ihre Grenzen geht? Was werden die sagen? z.B. "...du hast's doch so gewollt!", "...wir haben dir gleich gesagt, lass ihn im Kiga!" oder "...du und der Mittagsschlaf, wir haben ja gleich gesagt..."
Ich habe nicht wirklich den Eindruck, dass Ihre Familie Sie stark unterstützt. Dann treffen Sie die Entscheidung selbst und kaufen Sie Ohrstöpsel wenn die Vorwürfe aus dem Hinterhalt kommen.

Und noch was: Drehen Sie die Sache doch mal um, Sie sind doch Familienberaterin. Stellen Sie sich vor, eine Frau kommt zu Ihnen. Was würden Sie ihr raten (siehe Kommunikation mit Lore1***, da kamen von Ihnen ganz souveräne Tips)?

Ich glaube Ihnen ungesehen, dass Sie für jedes Ihrer 4 Kinder nur das Beste wollen. Also, treffen Sie die Entscheidung und leben Sie damit. Es gibt kein Netz oder doppelten Boden. Augen zu und durch. (und gerade Sie als Mutter von 4 Kindern erwarten doch nicht mehr ernstlich eine Garantie für irgendwas Zukünftiges? - das habe selbst ich mit meinen 2 Kindern schon abgeschrieben!)

Alles Gute, Ihre
Trixi

PS: Warum nicht mal stundenweise ein Kindermädchen ins Haus? Oder ein Aupair? Bedenken Sie bitte auch, bei den Kursen muß auch der Kleine mit (Schlafenszeiten passen zum Kurs?).

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.2009 um 14:00.]
Antworten Profil
Verfasst am: 23.01.2009 [19:44]
NB0608
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2008
Beiträge: 24
hallo trixi,
vielen dank für die liebe antwort. ich glaube aber sie schätzen mich bissl falsch ein. klar, hilfe haben wir nicht wirklich, (aber in der not)aber ich muss mir auch nix anhören. aus dem stadium sind wir seit dem ersten kind raus icon_smile.gif

sollte nur heißen, dass jeder zwar zuhört, aber keiner mitreden kann, weil sowas keiner erlebt hat. klar haben auch einige dazu geraten wie es nun kommen wird.

wir haben uns diesmal nur die entscheidung reif überlegt, weil es schon der 2te wechsel ist und mein sohn eine sehr lange und schwere eingewöhnung hatte. er ist übrigens schon die ganze woche zuhaus. und wird es auch bleiben, das steht schon länger fest, solang die sache nicht geklärt war/ist.

kollegen, die selbst schon mal einen kita-wechsel hatten, haben uns auch erneut mut gemacht, unser kind nicht in einen für uns unpassenden tagesablauf zu quetschen.

aber es ist doch so, dass man sich fragt, ob man zu viel erwartet wenn man öfter als einmal wechselt. klar, wir haben auch x kinderärzte gehabt, bis wir nun zufrieden sind.

aber abmelden und evtl. keinen platz mehr bekommen ist schon eine andere sache, auch wenn für mich das eigentlich nicht oberste priorität hat, da ich keinen termin habe, wann ich wieder arbeiten gehe.

babysitter oder aupair kommt für uns nicht in frage und kurse habe ich natürlich auch für nachmittag gesucht. kommen zwar nicht viel in frage, aber wir sind eh ziemlich ausgebucht.

im übrigen beschwere ich mich nach 4 kindern kaum über trotzphasen, mein 2.jüngster hält den rekord in der stärke und man ist eh viel entspannter und gelassener ab dem 2. und mehr....

hatte eben nur berufliche pläne ab september und hab zwar kein problem damit zu warten, aber muss eben gut überlegt sein. und für sowas sind solche foren ja da...

bei uns muss man auch für 6 denken, da überlegt man sich vieles 2mal, logisch. weil die ganze familie mit muss.
und ich glaube auch, wenn man selbst sowas beruflich macht, denkt man nochmal über 5 ecken. was machen sie eingentlich beruflich?

lg




lg

NB0608
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