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Schlafen


Autor Nachricht
Verfasst am: 02.04.2010 [13:03]
Ursula73
Fleißiger Helfer
Themenersteller
Dabei seit: 22.02.2010
Beiträge: 12
Liebe Frau Schmelz,
mein Sohn (fast drei)hat mittags immer von ca. 11 - 13 Uhr geschlafen. Ich habe ihn ins Bett gelegt, ihm einen Kuss gegeben und bin aus dem Zimmer gegangen. Er hat immer sofort geschlafen ohne irgendein Theater. Seit nunmehr einer Woche weigert er sich jedoch mittags zu schlafen. Es wäre für mich auch kein Problem, aber er ist dann spätestens um 16 Uhr so müde, dass er fast nicht mehr stehen kann und freiwillig ins Bett geht. Dann schläft er zwei Stunden und in der Nacht haben wir natürlich ein Riesentheater bis er dann endlich irgendwann einschläft. Er ist auch ein sehr liebes, braves Kind, aber eben nur wenn er richtig gut ausgeschlafen ist. Ansonsten ist er nicht zum aushalten, spielt nicht, verhaltet sich komisch und ist grob zu seiner kleinen Schwester (9 Monate).
Damit er nun doch schläft, schicke ich ihn immer wieder zurück in sein Bett. Das dauert jedoch manchmal bis zu 1,5 Stunden (so wie heute). Irgendwann fängt er dann so zu weinen an, dass er einschläft. Es ist eine sehr angespannte Situation. Ich weiß, dass viele Kinder in seinem Alter mittags nicht mehr schlafen, aber ich will nur das Beste für ihn und ich weiß wie
sehr er leidet, wenn er nicht genug geschlafen hat. Im Dezember habe ich ausprobiert ihn nicht schlafen zu lassen. Das Resultat war, dass er sehr schlimm war und uns das Leben wirklich schwer gemacht hat. Ich weiß nun keinen Rat mehr, vielleicht können Sie mir helfen. Vielen Dank im voraus. Liebe Grüße Ursula73
Antworten Profil
Verfasst am: 02.04.2010 [23:30]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe Ursula73,
mit 3 Jahren ist es gut möglich, dass Ihr Sohn sich vom Mittagsschlaf entwöhnt und deswegen auch so schlecht einschlafen kann. In dieser Übergangsphase kann es leicht zu Schwierigkeiten und Übermüdungserscheinungen kommen.

Mir fallen nur 2 Lösungsmöglichkeiten ein:
1) Sie legen Ihren Sohn versuchsweise eine oder zwei Stunden später zum Mittagsschlaf hin. Dann ist er vielleicht etwas müder und kann besser einschlafen. Das würde allerdings bedeuten, dass er abends auch später ins Bett geht und wenn er morgens zum Kindergarten aufstehen muss, ist dieses Vorgehen weniger geeignet. Sie können ihn versuchsweise auch aus dem Mittagsschlaf wecken (z.B. nach 1,5 Std.), damit er nicht so lange schläft.

2) Sie vereinbaren mit Ihrem Sohn, dass er nicht schlafen muss, aber sich zur Zeit des gewohnten Mittagsschlafes eine Stunde ruhig beschäftigt und ins Bett legt. Vielleicht kann er sich in dieser Zeit leise eine Geschichte von Kassette oder CD anhören. Und wenn er so ruhig daliegt und nicht gegen das Einschlafen ankämpft, schläft er vielleicht ein. Wenn nicht, hatte er zumindest eine Ruhepause und Sie legen ihn abends früher ins Bett.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 07.04.2010 [11:25]
muttis
Super-Nanny
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 85
Wir haben gute Erfahrung mit der "Mittagsrast" gemacht. Während ich mich mit dem Baby hingelegt habe, hat sich mein "Großer" (damals 3 Jahre) in seinem Zimmer ruhig beschäftigt. (Er hat den Mittagsschlaf mit 1,5 Jahren beendet.)

Eine Bekannte von mir macht das auch und ziemlich konsequent: Nach dem Mittagessen geht jedes Kind in sein Zimmer - auch die Schulkinder - und beschäftigt sich selbst, rastet oder schläft. Nach einer Stunde lässt sie einen Wecker läuten, dann kommen wieder runter und der Nachmittag kann starten.
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 12.04.2010 [12:23]
SunnyCalm
Alter Hase
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 24
Die Fassung mit dem "Nicht-schlafen-MÜSSEN" haben wir auch erfolgreich praktiziert. Regelmäßig zur gleichen Zeit des Tages herrscht eine Stunde MittagsRUHE (nicht -schlaf!) Man legt sich hin (ganz wichtig, nicht senkrecht zu bleiben), damit sich der Körper entspannen und selbst für den Nachmittag wieder alles ins Gleichgewicht bringen kann. Es darf alles getan werden, was man beim entspannten Liegen machen kann und andere nicht stört.
So kommt man vom quirligen Vormittag wieder etwas runter und geht ausgeglichener in den Nachmittag.

An den Tagen, wo man nicht so gut drauf ist, nimmt sich der Körper einfach das, was er braucht und der Schlaf schleicht sich doch heimlich ein - dank des Liegens hat er ja die Chance dazu. (Der letzte Absatz bleibt aber unser Geheimnis und wird vorab nicht verraten)
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