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Verfasst am: 23.12.2011 [21:46]
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Mariko
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.12.2011
Beiträge: 2
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Hi ich brauch super dringend Hilfe.mein Sohn ist fast 8 Monate alt, er kann nicht ohne mich.mein Freund geht arbeiten ist also selten zu Hause.ich bin hier eh ganz alleine und quasi seine einzige bezugsperson.ich kann nicht aus dem zimmer gehen da weint er schon schläft tagsüber nur auf mein Bauch und nachts nur dann wenn ich bei ihm bin in meinem Bett und das schlecht wacht immer 4-5 mal auf und ich muss ihn stillen. Dazu ist zu sagen das er unter wahnsinnig starken Blähungen leidet. Ich weiß nicht mehr weiter muss in 5 Monaten wieder arbeiten wie soll das so funktionieren??? Bitte helft mir.
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Verfasst am: 23.12.2011 [23:03]
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hk080578
Alter Hase
Dabei seit: 05.11.2010
Beiträge: 21
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Hallo Mariko,
keine Panik - die Phasen hatten wir alle! In dem Alter deines Sohnes könnte das grad die Fremdelphase sein. Dann sind die Babys extrem anhänglich und wollen manchmal auch nicht zu Papa.
Eigentlich ist das super, denn es ist ein wichtiger Entwicklungsschritt den die Kleinen mitmachen müssen (Leute die ich kenne: gut, darf ich hin, da passiert mir nichts / Fremde Menschen, die ich nicht kenne: schlecht, da geh ich nicht hin (mit), da weiß ich nicht was mir passiert.) Soweit so gut - ist aber anstrengend!
Mein Sohn hatte auch die Phasen, dass er nachts schreiend wach wurde. Ich konnte und wollte ihn nicht brüllen lassen, also hab ich ihn hochgenommen bis er sich beruhigt hatte und hab ihn dann wieder hingelegt. Wenn es zu schlimm war hat er bei uns im Bett geschlafen. Aber ich habe ihn (sobald er fest geschlafen war) wieder in sein Bett gebracht. Einen Versuch (auch tagsüber) ist es wert. Ist zwar eine Zeit lang anstrengend, aber bei uns hat es sich "damals" gelohnt.
Manche schwören darauf ein getragenes T-Shirt mit ins Babybett zu legen, damit Mamas Geruch da ist, hatten wir aber nicht versucht.
Und nochmal: keine Panik - 5 Monate sind noch eine lange Zeit.
Ich würde mit ihm viel unter Leute gehen (seid ihr irgendwo im Krabbelkreis, oder beim Babyschwimmen oder so?). Wenn Du schon weißt wo er betreut wird wenn Du arbeitest würde ich da auch schon mal öfter vorbeigehen.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die Fremdelphase, falls es das ist (hieß früher wohl 8-Monats-Angst) - ist anstrengend, aber es geht vorbei.
Viele Grüße und frohe Weihnachten
HK
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Verfasst am: 24.12.2011 [09:52]
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Mariko
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.12.2011
Beiträge: 2
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Morgen
Ich weiß nicht ob es das ist er ist so seit er Wochen alt ist.er hat starke Blähungen und Schmerzen dabei. Er ist auch sehr unruhig. Er hat nur ganz am Anfang in sein Bett geschlafen. Da er ein leichten Schlaf hat wird er sofort wach wenn man ihn nur berührt und schläft dann nicht mehr ein. War schon beim Arzt osteopatie schreiambulanz nichts hilft.unter Leute gehen wäre schon gut aber hier ist im Umkreis von 20 km nichts wo man hingehen kann, meine Mutter kommt extra her um auf ihn aufzupassen weil ich nur noch 5 Monate arbeiten muss bin Soldat. Ich weiß halt nicht mehr weiter seit 8 Monaten jede Nacht nur 4 Stunden Schlaf. Hab Angst das er das überhaupt nicht mehr schafft ohne mich oder im Bett zu schlafen. Meine Beziehung leidet sehr darunter.
Danke für die Hilfe
Frohe weihnachten
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Verfasst am: 26.12.2011 [11:37]
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cairy
Newbie
Dabei seit: 26.12.2011
Beiträge: 1
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Liebe Mariko ,
ich habe soeben Deinen Beitrag gelesen und mich extra registriert um Dir Mut zu machen! Weil ich genau das Gleiche durchmache(te).
Ich selbst habe einen kleinen Sohn, er wird in wenigen Monaten zwei Jahre jung! Wir haben es beide gemeinsam genau so erlebt wie Dein Sohn und Du!! Daher möchte ich Dir Mut machen durch zu halten und vor allem Vertrauen zu haben! Denn da liegt der Schlüssel! Habe Vertrauen in Deinen Sohn und DICH selbst! Mein Mann ist beruflich (leider) auch sehr viel unterwegs und ich bin dementsprechend eher als alleinerziehend anzusehen.. wahrscheinlich so wie Du.
Mein Sohn hatte auch immer stark mit Blähungen zu tun.. die typischen ersten drei Monate habe ich gar nicht geschlafen.. sondern ihn stets und ständig auf dem Arm durch die Wohnung getragen. Ich habe Alles ausprobiert, glaube mir.. alle Ratschläge befolgt!!
Das Einzige was mir Anfangs Keiner gesagt hat, was ich aber selbst gelernt habe: dass mein Sohn immer ruhiger war, wenn auch ich ruhig war (Vertrauen hatte, dass es besser wird).
Mein Kind IST und war der Spiegel seiner Umwelt. Er konnte sich ja noch nicht verbal verständigen (also hat er geweint wenn ich/jemand innerlich unruhig war oder innerlich Stress hatte - oder vielleicht auch geschrien wenn er ganz dolle Schmerzen zudem hatte). Alle anderen Bedürfnisse konnten wir ausschliessen, die waren stets befriedigt. Ich habe ihn voll gestillt bis fast ein Jahr, bis vor kurzen sogar noch Nachts! Aber umso ruhiger und zuversichtlicher ich selbst war in Kombination mit ganz viel (körperlicher) Nähe (streicheln, massieren, bestimmte Punkte drücken), umso ruhiger war auch er!! Das ist heute noch so.. wir haben viel Musik gehört und viel gekuschelt. Ich hab versucht mir seine Ruhezeiten anzunehmen und nicht, wenn er schläft zu arbeiten oder den Hausputz zu machen. Ich hab es nicht immer geschafft (dann wurde es auch wieder schlimmer, weil ich unruhiger war). Mein Sohn ist auch über Maßen anhänglich, sofern ich ihm den Rücken drehte, beschwerte er sich (ich habe ihn dann einfach in einer Bauchtrage überall mit hin genommen). Als er dann krabbeln konnte, beschwerte er sich auch und versuchte dann nachzukommen. Das ist gut! Denn die Art wie sich unsere Kleinen verständigen und dann agieren, zeigt ob sie ein ausgeprägtes Vertrauen haben!
Ich möchte Dir sagen, es wird besser, es ist zwar nicht klar wann.. aber es wird besser!!! Und Du wirst sehen, dass sich all Deine Mühen lohnen!! Wir merken es jetzt, jeden Tag auf´s Neue und ich bin dabei so stolz auf uns! Mein Sohn wollte übrigens auch IMMER (also Tag und Nacht) alle ZWEI Stunden gestillt werden. Bis er vierzehn (14) Monate jung war habe ich selbst Nachts noch alle zwei h gestillt. Kurz bevor er in die Kita eingewöhnt wurde (mit ca. 14 Monaten) wurde es stetig weniger. Er hat es gemerkt und gewusst, dass ich ihm seine Bedürfnisse vor meinen befriedige und dafür ist er heute umso dankbarer! Glaube mir! Die ersten Zwei Jahre (solange dein Kind sich nicht selbst verständigen kann) ist es wichtig genau hin zu "hören" was er möchte... Ihr habt noch FÜNF Monate: ich kann dir nur raten, versuche EURE gemeinsame Zeit zu geniessen! Du wirst sie ganz sicher vermissen! Und Alles was dir jetzt anstrengend erscheint, wirst du vergessen! Du bist mit Deinem Sohn gewachsen, gib ihm die Möglichkeit mit Dir zu wachsen! Du hast es RICHTIG erkannt: DU bist SEINE Bezugsperson! ER braucht DICH! Versuche ihm also so viel wie möglich zu geben, was/wen er braucht! Er wird es DIR danken!
Und ganz nebenbei: für eine Partnerbeziehung sind immer ZWEI verantwortlich! Solange Ihr euch nicht aus den Augen verliert und auch an Eure eigenen (gemeinsamen) Bedürfnissen denkt, klappt auch das!! Vertrauen ist auch hier wieder mein Stichwort! 
Erstmal herzliche Grüße und vielleicht möchtest Du Dich noch ein wenig austauschen oder irgendwann erzählen wie IHR es gemeinsam geschafft habt! Eine Bitte habe ich: hör auf Dein eigenes Gefühl! Lass Dich nicht von Deiner Umwelt beeinflussen! Deine Mama versucht Dir zu helfen, das ist gut!!! Aber denke bitte immer daran, jedes Kind und jede Mama und ihre gemeinsame Beziehung ist EINZIGARTIG! So auch DU und DEIN Sohn! 
Ich wünsche Euch noch einen frohen zweiten Weihnachtsfeiertag!
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