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Was tun, wenn ein Kind nicht mehr in die Badewanne will?
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Verfasst am: 23.01.2009 [10:36]
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MiniMaus
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 5
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Hallo, Mein Sohn ist zwei Jahre alt und eigentlich eine Wasserratte, wenn es um Pfützen, Gartenschlauch, Ostsee usw. geht. Seit etwa zwei Wochen habe ich das Problem, dass er sich nicht mehr baden lässt. Er schreit das ganze Haus zusammen, wenn er hört, dass er baden soll, und weigert sich, in die Badewanne zu steigen. Ich vermute, dass es am Haarewaschen liegt, was er überhaupt nicht mag, was aber nicht immer zu vermeiden ist. Ich weiß nicht, ob ich ihn zwingen soll zu baden oder einfach abwarten soll. Vielen Dank für eure Antworten! [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.2009 um 10:37.] |
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Verfasst am: 23.01.2009 [16:54]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe MiniMaus, dass Kinder plötzlich von einem Tag auf den anderen nicht mehr in die Badewanne wollen, kommt recht häufig vor. Meist ist, wie Sie selbst schon vermutet haben, die Angst vor dem Haarewaschen schuld daran. Es ist für so einen kleinen Knirps aber auch zu ärgerlich, wenn sein schönes Spiel im Wasser von etwas so Unangenehmem wie Haarewaschen jäh unterbrochen wird, wobei man sogar Wasser, schlimmstenfalls auch noch Schaum in die Augen bekommen kann. Am besten ist es, vorübergehend nicht auf einem Bad in der Wanne zu bestehen, das verstärkt den Widerstand dagegen eher noch. Bei Zweijährigen sind nach drei bis vier Wochen unangenehme Dinge oft wieder vergessen, und Sie können es erneut probieren. Sofern Sie ein separates Duschbecken haben, können Sie versuchen, ob er bereit ist, darin ein Bad zu nehmen. Oder Sie gehen mit Ihrem Sohn zusammen in die Badewanne. Sehr hilfreich bei der Haarwäsche ist ein Shampoo-Schutzschild, das verhindert, dass Ihrem Kind Wasser ins Gesicht läuft. Wenn Sie das erste Mal wieder Haare waschen, mischen Sie eine kleine Menge Kindershampoo in einer leeren Flasche mit warmem Wasser und geben es erst dann auf den Kopf. Es ist dann nicht so konzentriert und brennt weniger, falls es wirklich in die Augen kommt. Bald wieder stressfreien Badespaß wünscht Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 26.01.2009 [10:05]
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SandraS.
Newbie
Dabei seit: 22.12.2008
Beiträge: 3
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Hallo MiniMaus, ich hatte das gleiche Problem bei meinem älteren Sohn (jetzt 7, damals 2) auch und habe einige Sachen ausprobiert, u.a. auch, um die wirkliche Ursache der Ablehnung des Wassers/Badewanne herauszubekommen. Es war in unserem Fall NICHT der Schaum oder das Haarewaschen an sich, sondern die Tatsache, dass er durch das Wasser im Gesicht keine Luft mehr bekam. Er vergass zu Atmen, was ihn panisch machte. Wir, als Erwachsene, atmen ja meist durch den Mund, wenn wir Wasser ins Gesicht bekommen (Reflex). Vielleicht ist es bei Euch genauso? Meine Umsetzung (Geduld vorausgesetzt): Ich habe Fingermalfarben in der Badewanne zugelassen. Damit konnte er die Wand verzieren und sich auch. Die erste Angst war gebannt. Die dann natürlich bunten Haaren hab ich ihm im Spiegel gezeigt und er wollte so auch nicht rumlaufen. Ich habe ihm auch die Haare mit einem Becher abgespült. Also, das Kind legt den Kopf in den Nacken und dann wird wie beim Friseur das Haar ausgespült bzw. gewaschen u. gespült. Der Brausekopf erschreckt schon von der Geräuschkulisse und das Wasser kommt meist unerwartet hart aus den Düsen. Ich hatte nach 2 Versuchen einen Erfolg und seitdem ist das alles kein Problem. Mein jüngerer Sohn (jetzt 5), der lieber duscht als badet, geht es unter der Dusche gerade genauso. Er duscht den Hinterkopf, fängt aber an zu zetern, wenn ich ihm versuche die Haare auf dem Vorderkopf abzuspülen. Hier hilft der Hinweis mit der Mundatmung. Kopf etwas vor, Mund auf. Vielleicht hilft es bei Dir ja auch. Ich drücke die Daumen. Viele Grüße, SandraS. |
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Verfasst am: 27.01.2009 [22:34]
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flocke
Newbie
Dabei seit: 27.01.2009
Beiträge: 1
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Hallo.. Ich hatte bei meinen beiden Kindern (4+2) das gleiche Problem. Bei Ihnen lag es ganz klar am Haarewaschen also daran, dass sie Wasser oder Schaum ins Gesicht und die Augen bekamen. Es mag ja jetzt ganz banal klingen, aber ich habe beiden beigrbracht den Kopf in den Nacken zu legen und bis ich fertig bin so zu halten... Anreiz waren die Lichter an der Decke. Beide fanden es spannend sie anzuschauen und sie mir zu zeigen, sie zu zählen.... Anfangs stand mein Mann vor der Tür am Lichtschalter und hat das Licht an oder ausgeknippst. Das war dann so spannend, dass sie den Rest ganz vergessen haben. Wenn doch mal was daneben geht, halte ich einen trockenen Waschlappen bereit, den sie sich an die Stirn halten können. Aber das kommt ziemlich selten vor. Beide sind regelrecht stolz darauf, dass sie so lange den Kopf nach Hinten halten können und wenn man dann fragt, ob es schlimm war, sind sie völlig begeistert, wie toll es ging. Keine Ahnung, ob dies nun weiterhilft, ich drück jedenfalls die Daumen! |
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Verfasst am: 07.02.2009 [19:57]
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dinico1
Newbie
Dabei seit: 20.05.2008
Beiträge: 1
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Hallo MiniMaus, ich hatte bei meinem Sohn (jetzt 3) die gleichen Probleme. Wir haben es so gelöst, dass ich mit in die Wanne gehe und er sich bei mir auf den Bauch legt (mit dem Gesicht zur Decke). Den Brauseschlauch verwenden wir nicht. Ich nehme Badewasser zum nass machen und auch zum Ausspülen, und zwar mit einem Becher. So fallen beängstigende Geräusche weg. Außerdem habe ich für "Notfälle" einen trockenen Lappen bereit. Seitdem wir das so machen, gibt es fast nie mehr Geschrei oder Tränen. Zumindest hat er keine Panik mehr vor dem Baden und geht gerne in die Wanne. Noch ein Kommentar zu SandraS.´ Vorschlag mit den Malfarben: Finde ich gut und haben wir auch schon gemacht - es gibt z. B. von "Tinti" bunte Malseife und Badewasserfarben, die das Baden interessant machen. Gibt es bei uns z. B. bei "Rofu", habe diese Artikel aber auch bei "walzkidzz" (im Internet) schon gesehen. Liebe Grüße, dinico1 |
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