t
t

Elternwissen-Forum

Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.

Thema ohne neue Antworten

Elektrosmog durch Steckdosen hinterm Kinderbett?


Autor Nachricht
Verfasst am: 11.08.2008 [10:53]
Sarah
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2008
Beiträge: 3
Hallo,

unser Sohn schläft noch bei uns und soll in ein paar Monaten in sein Kinderzimmer umziehen. Sein Bett steht dort allerdings vor vier Steckdosen. Wie bedenklich ist der Standort in Bezug auf Elektrosmog? Sollte man das Bett besser anders platzieren?

Viele Grüße,

Sarah
Antworten Profil
Verfasst am: 12.08.2008 [09:36]
miesemuckel
Profi
Dabei seit: 02.05.2008
Beiträge: 49
Hallo Sarah, ohne jetzt "Experte" auf diesem Gebiet zu sein, würde ich Ihnen empfehlen, entweder die Steckdosen abzubauen (sollte ein Elektriker machen) oder aber das Bett an einem anderen Standort zu platzieren. In der Regel braucht niemand hinter einem Kinderbett 4 Steckdosen. Gesund ist es sicherlich nicht und die Gefahr, dass ein kleines Kind damit herumspielt, wenn es nicht mehr schläft, ist auch durchaus nicht die kleinste, selbst, wenn man Steckdosensicherungen einbaut. Meine Tochter konnte bereits mit 2 Jahren sämtliche Versionen der Sicherungen außer Gefecht setzen, daher gibt es bei mir im Kinderzimmer keine ohne Leiter erreichbaren Steckdosen mehr icon_smile.gif

Liebe Grüße und alles Gute
Antworten Profil
Verfasst am: 12.08.2008 [10:04]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe Sarah,

wie Sie schon vermuten, ist es nicht günstig, wenn das Kinderbett direkt vor mehreren Steckdosen steht. Allerdings gibt es Geräte, die sehr viel mehr Elektrosmog abgeben als eine Steckdose bzw. die Stromleitung (die Steckdose selbst ist ja nicht das Problem). Dazu gehören etwa DECT-Telefone (fast alle modernen schnurlosen Telefone), die auch durch Wände hindurch strahlen und selbst im Abstand von mehreren Metern noch eine Belastung darstellen. Oder auch ein Radiowecker oder manche Babyfone neben dem Kopf.

Einen gut verständlichen Artikel zum Thema Elektrosmog finden Sie unter www.mdr.de/hier-ab-vier/rat_und_tat/4767.html. Das Thema Elektrosmog wird sehr kontrovers beurteilt. Ich bin für Vorbeugung, selbst wenn sich nachher herausstellen sollte, dass Elektrosmog doch „ganz ungefährlich“ sein sollte... was man vermutlich nie wird beweisen können!

Stellen Sie deshalb das Babybett besser an einen anderen Platz, wenn das Kinderzimmer diese Möglichkeit zulässt. Achten Sie darauf, dass sich am neuen Platz nicht im Bereich der Zimmerwand im Nebenzimmer eine neue Strahlungsquelle wie z. B. die Basisstation eines schnurlosen Telefons befindet.

Ist ein Umstellen des Bettes nicht möglich, können Sie sich einen Netzfrei-Schalter vom Elektriker einbauen lassen. Damit ist zumindest nachts, wenn keine Stromverbraucher mehr an sind, gesichert, dass der Strom in den am Netzfrei-Schalter angeschlossenen Elektroleitungen ausgeschaltet ist. Dazu ist aber erforderlich, dass kein Dauerverbraucher (z. B. Babyfon oder Radiowecker!) angeschlossen ist, sonst ist der Netzfrei-Schalter unwirksam. Unter http://enius.de/wohnen/netzfreischalter.html können Sie sich genauer dazu informieren.

Ich wünsche Ihrem kleinen Sohn einen guten und gesunden Schlaf!

Herzlichst
Ihre
Andrea Schmelz



Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
Elternwissen auf Facebook fileadmin/content/sonderaktionen/like.png
Mein Blog: Working Mom Blog
Mein E-Mail Newsletter:Jetzt kostenlos registrieren
fileadmin/forum/avatars/kg-logo-small.gif
Chefredakteurin von "Gesundheit und Erziehung für mein Kind"
Antworten ProfilWWW


Antworten
Lernen und Fördern mit Spaß
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
  • Wie Sie Infekte, Kinderkrankheiten und Beschwerden natürlich, sanft und wirksam behandeln
  • Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes in Bestform bringen
  • Reden Sie mit Ihrem Kind - aber richtig! Welche Worte im Alltag kleine Wunder bewirken
  • Grenzen setzen - warum das schon bei Kleinkindern so wichtig ist
  • ... und vieles mehr!
Jetzt GRATIS testen

Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Bei Bankeinzug erhalte ich 30% Rabatt auf die ersten 8 Ausgaben und zahle dann nur 6,86 Euro statt regulär 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunktthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt. 

Anrede: *
 
Vorname: *
Nachname: *
Straße und Hausnr.: *
Postleitzahl: *
Stadt: *
Land: *
E-Mail-Adresse: *
Ggf. nach dem Testzeitraum anfallende Beträge zahle ich per:
Kreditinstitut: *
Bankleitzahl: *
Kontonummer: *

Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht widerrufen.

meine Adresse für zukünftige Anforderungen merken
KG5968
Datenschutz
SSLDieses Formular wird über eine gesicherte SSL-Verbindung übertragen.
GRATIS: "So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes" und "Erste HIlfe bei Klassenarbeiten"
Amicella Network
t
t

Anzeige

t
t

Erziehungstipps per E-Mai

Über welche Themen möchten Sie von uns regelmäßig und gratis informiert werden?
Datenschutz-Hinweis
An diese E-Mail-Adresse senden wir Ihren Newsletter.
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter.
Sie können sich jederzeit über einen Link abmelden.

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Gesunde Mücke: Eine Unterhaltung meiner beiden Töchter zum Mückenstich. Greta (3,5 Jahre): „Die Mücke hat jetzt mein Blut in sich?“ Carla (5,5 Jahre): „Ja, die hat jetzt eine gute Durchblutung.“