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Elternwissen-Forum

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Hilfe! Meine kleine Maus hat tierischeSchmerzen!


Autor Nachricht
Verfasst am: 12.02.2012 [08:54]
snoopy2203
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 11.02.2012
Beiträge: 3
Hallo..

Ich bin dank meiner Mutter hier auf dieses Portal gekommen.

Meine Tochter (16) Monate, hat immer tierische Schmerzen beim Stuhlgang. Die Häufchen sind meisten viel zu groß für ihren kleinen Popser, dass sie dann teilweise auch immer ein bisschen gerissen ist, und leicht blutet. Damit waren wir dann auch schon beim Kinderarzt.
Er hat sie sich nicht richtig angeschaut, dabei ist sie sonst immer sehr gründlich. Hat uns damals etwas verschrieben, was aber nie angeschlagen hat. Darauf hin sind wir wieder mit ihr hin und Sie sagte nur, wir sollen es ihr weiter geben.
Es passierte aber nix. Der Zustand blieb der selbe. Also haben mein Partner und ich alles mögliche versucht um ihren Stuhlgang vielleicht mal etwas zu lockern, von Pflaumensaft bis hin zu homeopatischem Abführkapseln..
Nix hat gewirkt..

Gestern war es dann ganz schlimm.. Gestern kam ein ganzer Blutschwung mit raus. Sie hat geschrien wie am Spieß.
Mir wurde ganz anders in dem Moment.
Nahrung kriegt sie ganz normal.. Abends und Mittags zum schlafen kriegt sie noch ihre Milch.. sonst isst sie schon mit uns mit..
Sie hat ja schon regelrechte Angst wenn sie mal musss...

Meine Frage..

Ich möchte endlich zu einem Spezialisten damit.. Wohin soll ich damit gehen? Was kann ich tun, um ihr dabei zu helfen und es ihr zu erleichtern?

Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. icon_cry.gif
Antworten Profil
Verfasst am: 12.02.2012 [16:56]
snoopy2203
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 11.02.2012
Beiträge: 3
Ich brauche wirklich hilfe.. kann mir denn niemand sagen, an was für einen Arzt ich mich wenden muss..??
Antworten Profil
Verfasst am: 12.02.2012 [19:33]
umbre11a
Alter Hase
Dabei seit: 25.09.2010
Beiträge: 32
Liebe Snoopy,

klingt, wie ein akutes Problem. Da würde ich vielleicht doch ins Krankenhaus fahren, oder den kinderärztlichen Notdienst rufen. Wegen der allgemeinen Symptomatik ist schon der behandelnde Kinderarzt der richtige Ansprechpartner, der schließlich auch an einen anderen Facharzt überweisen wird, wenn er nicht weiter kommt. Das Problem könnt ihr sicher nicht allein beheben und die homöopathische Schiene hat ja offenbar keine Erfolge gebracht. Ich denke auch, dass deine Tochter Hilfe braucht, damit sie nicht aus Angst vor den Schmerzen den Stuhl verhält. Ich würde vielleicht mal einen anderen Kinderarzt versuchen, im Zweifel und wenn eine Therapie keinen Erfolg bringt, dann lohnt sich eine zweite Meinung immer. Im Prinzip wäre der Proktologe der richtige Facharzt für dieses Problem, um abzuklären, ob es eine Veränderung am Dickdarm gibt, vielleicht eine Ausbuchtung, die den Stuhl erst mal aufhält, oder so, bis er sich zusammenballt und als viel zu dicker Klops vorwärts gechoben wird. Aber das ist eine Laienvorstellung, ich bin keine Ärztin. In jedem Fall wird aber ein guter Kinderarzt bei einem ähnlichen Verdacht an einen Fachkollegen überweisen. Und die Kinderärzte wissen am besten, welcher Facharzt in der Nähe auf Behandlung von Kindern spezialisiert ist, also denke ich, du solltest in jedem Fall noch mal zum Kinderarzt gehen.
Trinkt die Maus denn genug? Vielleicht nimmt sie auch zu wenig Flüssigkeit auf?
Ich wünsche euch viel Glück und gute Besserung.
Antworten Profil
Verfasst am: 12.02.2012 [21:58]
snoopy2203
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 11.02.2012
Beiträge: 3
sie trinkt sehr viel eigentlich... sie ist bei ein bisschen mehr als 1liter am tag...

nun gut.. werde evtl. nochmal zu kia gehen.. ansonsten ins kh.. danke schön..
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Verfasst am: 13.02.2012 [15:55]
Mimi333
Newbie
Dabei seit: 13.02.2012
Beiträge: 1
Geht mit ihr ins Krankenhaus!!
Überlegt euch mal, was sie für Schmerzen da aus halten muss und das mit 16 Monatenicon_frown.gif
Mein Große hatte auch mal Probleme mit dem Stuhlgang, konnte oft nicht zur Toilette. Sie hatte irgendwann auch Angst zu gehen. Der Arzt hat uns Glycerin gegeben und ja das hat geholfen aber so etwas ist ja keine Lösung auf Dauer. Wir haben dann nach einem Besuch im Krankenhaus und eine super liebe Ärztin, die Ernährung umgestellt und seit dem hat sie nie wieder Probleme.
Aber zu der Zeit war meine Tochter 12 Jahre, sie kann sich ja schon erklären, mit mir darüber sprechen. Eure ist noch so klein...und dann hat sie schon Blut im Stuhl und wie du schreibst kam es in einem Schwall,da muss man doch nicht lang überlegen was zu tun ist.
Bitte geht mit ihr ins Krankenhaus!
Antworten Profil
Verfasst am: 22.02.2012 [08:26]
Anne-b
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 22.11.2009
Beiträge: 17
Hallo,

ich habe, was Stuhlprobleme angeht mit meinen Kindern bisher keine guten Erfahrungen beim Kinderarzt gemacht icon_frown.gif, die Behandlung ist für die Zwerge zu schleppend. Gerade in der Zeit bis zum 5. oder 6. Lebensjahr bildet sich die Stuhlkontrolle richtig aus und es wird für die Kinder immer peinlicher. Für einen Erwachsenen ist ein Jahr nicht lang (nehmen sie mal ein halbe bis ein dreiviertel Jahr Movicol und dann schauen wir weiter), aber für ein Kind ist es eine Ewigkeit und in dieser Zeit wird wirklich viel gelernt. Aus meiner Erfahrung, gehe zu einem guten Facharzt, bzw. noch besser, in eine fachärztliche Klinik und zwar so schnell wie möglich, Ihr habt lange genug gewartet. Leider weiss ich nicht, wo Du wohnst, aber schaue mal im Netzt unter DKD, ob es eine in Eurer Nähe mit einer kinderärztlichen Abteilung gibt, oder eine Uniklinik mit entsprechender Fachabteilung.

Liebe Grüße
Anne
Antworten Profil
Verfasst am: 25.02.2012 [14:23]
Heike1806
Newbie
Dabei seit: 25.02.2012
Beiträge: 1
Hallo Snoopy,

ich kenne Dein Problem aus eigener Erfahrung. Mein Sohn hatte ebenfalls tierische Schmerzen beim Stuhlgang. Es begann in der Zeit als er von Milch auf feste Nahrung umgestellt wurde. Er wollte einfach nicht essen, er wollte nur Milch. Auch mit dem Trinken hatte ich große Probleme. Ständig trug ich eine Wasserflasche mit mir herum, um ihn immer wieder zum trinken anzuregen. Der Stuhlgang war hart wie Sandstein, riesige Klopse die nicht raus wollten. (auch mit Blut im Stuhl) Er hat schrecklich geweint und immer wieder "Mami hilf mir" geschrien. Es war echt nicht zum aushalten. Die Ärztin meinte immer nur er muß ballastreicher essen und viel mehr trinken. Aber wie sollte ich das anstellen, wenn er alles verweigert. Ich bin dann wieder zu unserer Kinderärztin und energischer geworden. Darauf hin hat sie uns "Movicol Junior" verschrieben. Ein warer Segen für alle Beteiligten. Anne hatte dieses Mittel bereits auch in ihrer Antwort angesprochen. Bei diesem Medikament handelt es sich um ein Pulver, welches in Wasser aufgelöst wird. Es schmeckt wie eine aufgelöste Brausetablette. Es enthält Magrogol, das bindet das Wasser im Darm. Somit bleibt der Stuhl weich. Ein Päckchen am Tag hat völlig ausgereicht. Wir haben außerdem Buch geführt, wann und wieviel von dem Movicol ich dem Kind gegeben habe und wann er Stuhlgang hatte und in welcher Konsistenz. Da hat auch die Kinderkrippe mitgezogen und mir täglich in ein Heftchen eingetragen, wenn er Stuhlgang hatte und ob er dabei Schmerzen hatte oder nicht. Er hat dieses Medikament vielleicht 2 Jahre genommen, dann habe ich es immer mehr reduziert. (also nur aller paar Tage ein oder ein halbes Tütchen. Und als ich merkte, daß der Stuhlgang auch ohne Hilfe normal war habe ich ganz aufgehört. Das war sicherlich auch auf die inzwischen besser gewordene Ess- und Trinkgewohnheiten meines Sohnes zurückzuführen. Mittlerweile geht er in die Schule und hat dieses Problem längst hinter sich gelassen. Bedenktlich stimmt mich, daß bei deiner Kleinen ein ganzer Blutschwall herauskam. Habt ihr das abklären lassen. Nicht das der Darm ernsthaft verletzt ist. Geht wieder zum Arzt oder in eine Kinderklinik und lasst nicht locker.
Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Euch ganz schnelle Hilfe.

Tschüss
Heike
Antworten Profil
Verfasst am: 26.02.2012 [12:08]
Engelbiest
Profi
Dabei seit: 09.09.2008
Beiträge: 43
Hallo Heike,

du könntest auch noch Milchzucker versuchen und für ganz harte Fälle gibt es Abführzäpchen für Kinder und Mini-Einläufe, die ich im Notfall eingesetzt habe. Ich habe einfach für einige Zeit einfach alles auch "weichmachend" eingestellt: Also Milchzucker, Birnenmus, Pflaumenmus, viel Flüssigkeit und im Notfall Abführzäpfchen. Grundsätzlich denke ich aber auch, dass die Kinderärztin die richtige Adresse ist, manchmal muss man einfach nerven bis zum geht nciht mehr.
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