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Mandel op


Autor Nachricht
Verfasst am: 12.01.2010 [11:18]
sandrasonnenschein
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 31.01.2009
Beiträge: 23
Mein sohn soll nächste woche die mandeln rausbekommen weil sie viel zu groß sind nie entzüdet oder so aber er hat nachts atemaussetzer und ist tagsüber müde und sehr nervös wahrscheinlich weil er nachts schlecht schläft er hatte jetzt zweimal links mittelohrentzündung und es ist bei hörtest und das mit dem druck rausgekommen das er auf dem ohr auch schlecht hört das er während der op auch die polypen und paukenröhrchen setzt
habe natürlich unheimliche angst auch vor den spritzen und den schmerzen vor der narkose und den nachblutungen ist es sinnvoll die mandeln ganz raus zu nehmen oder sie zu lasern das mit dem lasern hab ich erst durch eine freundin gehört wie läuft so was ab müssen auch ne woche im krankenhaus bleiben der hno arzt operiert selber er hat belebetten im krankenhaus und macht auch die nachsorge
danke für die antwort
Antworten Profil
Verfasst am: 12.01.2010 [22:40]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe sandrasonnenschein,
Sie haben nicht geschrieben, wie alt Ihr Sohn ist. Bei Kindern unter 8 Jahren ist man mit der Entfernung der Gaumenmandeln sehr zurückhaltend, sofern nicht ständige Mandelentzündungen die Operation erforderlich machen. Bei stark vergrößerten Mandeln wird meist eine Verkleinerung mit dem Laser empfohlen. Sie können dazu etwas in diesem Artikel nachlesen: www.elternwissen.com/gesundheit/kinderkrankheiten/art/tipp/mandelentzuendung-muessen-die-mandeln-bei-ihrem-kind-raus.html

Allerdings werden bei Ihrem Sohn ja auch die Rachenmandel (Polypen) entfernt und Paukenröhrchen gelegt. Eine Narkose braucht er so oder so. Eine Woche im Krankenhaus nach einer Mandeloperation erscheint mir ein wenig lang. Meist werden 2 bis 3 Tage als ausreichend erachtet, aber da ich den Befund bei Ihrem Sohn nicht kenne, sollten Sie den behandelnden HNO-Arzt auf die Länge des Krankenhausaufenthaltes ansprechen.

Herzliche Grüße und alles Gute für die OP!
Ihre
Andrea Schmelz

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Verfasst am: 17.01.2010 [13:16]
sandrasonnenschein
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 31.01.2009
Beiträge: 23
Mein sohn ist vier jahre alt und hat wirklich das was sie in dem artikel beschrieben haben atemaussetzer nachts schnarchen schlafen mit offenen mund verzögerte sprachentwicklung und braucht nachts noch die windel tagsüber müde und abgeschlagen
ich habe gar nicht den hno gefragt wegen lasern weil ich erst hinterher davon gehört habe die krankenhausaufnahme ist am mittwoch ich denke da ist erst ein gespräch dran am montag müsen wir zum blutabnehmen beim kinderarzt ich werde ihn noch mal fragen ich bin ein bischen verunsichert ist es nicht besser die mandeln gleich ganz raus zu nehmne nicht das irgendwann nochmal ne op sein muss so haben wirs hinter uns danke frau schmelz
ps:nach ihrem beitrag bin ich mir fast sicher das es meinem sohn hinterher besser geht aber angst hab ich schon
noch ne frage kann ich ihm arnica geben das er nicht so stark blutet und die schwellung schneller zurück geht
Antworten Profil
Verfasst am: 17.01.2010 [22:08]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
Liebe sandrasonnenschein,
natürlich kenne ich den Befund bei Ihrem Sohn nicht, aber bei einem 4-Jährigen mit deutlich vergrößerten, ansonsten aber gesunden Mandeln würde ich zu einer Verkleinerung der Mandeln mittels Laser raten. Schließlich sind die Mandeln eine wichtige Erregerbarriere.

Das Lasern der Mandeln ist schonender und mit weniger Schmerzen und Nachblutungen verbunden. In etwa 1 Prozent der Fälle können die verkleinerten Mandeln wieder nachwachsen und es müsste noch einmal gelasert oder - falls es später zu wiederholten Mandelentzündungen kommt - trotzdem noch eine komplette Entfernung der Mandeln erfolgen.

Möglicherweise hat Ihr HNO-Arzt Ihnen das Lasern nicht angeboten, weil viele Krankenkassen die Kosten für diese Methode (meist etwas über 200 Euro) nicht übernehmen. Aber sprechen Sie noch einmal mit dem Kinderarzt und fragen Sie sicherheitshalber noch bei Ihrer Krankenkasse nach.

Arnica ist unterstützend bei der OP sehr sinnvoll, am besten schon eine Dosis vor der OP, dann nach dem Aufwachen zunächst alle 15 bis 30 Minuten (insgesamt fünf Gaben), dann bis zum Schlafengehen alle zwei Stunden, an den nächsten beiden Tagen dreimal täglich.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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