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Müssen die Mandeln raus?
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Verfasst am: 30.04.2008 [15:59]
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Melanie
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 30.04.2008
Beiträge: 9
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Unsere Tochter wird im Juni fünf Jahre alt. Wir haben im August letzten Jahres bei ihr die Polypen entfernen lassen, da sie ständig krank war und dauernd Mittelohrentzündungen hatte, nachts schnarchte und außerdem schlecht hörte. Damals war seitens der Ärzte die Rede davon, dass eventuell auch die Mandeln entfernt werden sollten, da sie sehr groß sind. Seither hat sie keine Mittelohrentzündungen mehr gehabt, aber sie schnarcht immer noch jede Nacht, schläft mit offenem Mund und atmet auch tagsüber hauptsächlich durch den Mund. Wenn sie auf dem Rücken schläft, habe ich den Eindruck, dass sie auch durch den Mund nicht gut atmen kann. Manchmal hört es sich an, als ob sie aussetzt. Drehe ich sie dann auf die Seite, wird es besser. Die Aussetzer machen mir schon ein wenig Angst, ich möchte ihr aber möglichst eine weitere Operation ersparen. Ich habe gehört, dass man große Rachenmandeln auch mit Homöopathie „klein kriegen“ kann. Stimmt das? Ich hoffe, einer von Ihnen kann uns helfen. Vielen Dank und einen lieben Gruß, Melanie |
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Verfasst am: 04.05.2008 [21:19]
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AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
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Liebe Melanie, so, wie Sie die Symptome Ihrer Tochter beschreiben, scheinen die Mandeln doch deutlich zu groß zu sein, sodass eine Behandlung erforderlich erscheint. Vor allem die Atemaussetzer deuten auf eine so genannte kindliche Schlafapnoe (Atemstillstände im Schlaf) hin, die grundsätzlich behandelt werden muss. Ist Ihre Tochter denn tagsüber auch müde und/oder klagt manchmal über Kopfschmerzen? Das wären weitere Hinweise auf die Schlafapnoe. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung bei einem ausgebildeten Homöopathen kann möglicherweise dazu beitragen, dass sich die vergrößerten Mandeln Ihrer Tochter etwas zurückbilden und sich eine Operation dann eventuell umgehen lässt. Eine Selbstbehandlung, nur auf das Symptom „vergrößerte Mandeln“ hin, kann ich Ihnen leider nicht empfehlen. Es muss, da bei Ihrer Tochter vermutlich eine „lymphatische Diathese“ vorliegt (Neigung, mit Schwellung der Lymphknoten und der lymphatischen Organe wie Rachen- und Gaumenmandeln zu reagieren), das „ganze“ Kind behandelt werden. Ich würde folgendes Vorgehen empfehlen: Versuchen Sie es zwei Monate lang mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung. Zeigt diese keine Tendenz zur Besserung der Beschwerden, sollten die Mandeln operiert werden. Oftmals genügt eine Verkleinerung mittels Laser, sodass die Mandeln nicht ganz entfernt werden müssen. Da hat das letzte Wort natürlich der behandelnde HNO-Arzt. Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
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Verfasst am: 06.05.2008 [14:30]
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Tuba
Newbie
Dabei seit: 06.05.2008
Beiträge: 1
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Liebe Melanie Unser Sohn hatte im letzten Juni eine Mittelohrentzündung, dann im Winter plötzlich Hörverluste. Wir sollten ihm laut verschiedenen Ärzten umgehend die viel zu grossen Mandeln entfernen. Seit Februar sind wir bei einem Homöopathen und er hat vorwiegend mit Schüsslersalzen 3, 4 & 11 praktisch sämtliche Anzeichen (Schnarchen, schlecht atmen etc) weggebracht. Er ist quicklebendig geworden und es geht ihm glänzend! Ich würde sowas auf jeden Fall weiter empfehlen und mit Geduld ausprobieren... das Kind wächst ja auch noch in der Zeit - auch am Hals, sodass die Mandeln Platz gewinnen. Aber die Mandeln sind schiesslich wichtig für die Entwicklung. Viel Erfolg und Geduld!!! |
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Verfasst am: 07.05.2008 [00:16]
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schneba
Newbie
Dabei seit: 06.05.2008
Beiträge: 2
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Hallo liebe Melanie Tja, wir haben zwei Kinder, deren Mandeln laut dem Spezialisten (NHO-Arzt) letztes Jahr hätten geschnitten werden müssen. Auch unsere Kinder hatten dauernd Mittelohrenentzündungen und waren ständig erkältet. Die Mandeln waren meist geschwollen und sowohl die Tochter(7) , als auch der Sohn (5) rutschten von einer Erkältung in die nächste. Unser Mädchen musste zweimal hintereinander Antibiotika einnehmen, da dies -trotz meiner sonst homöopathischen Ader- der letzte Ausweg für sie war. Kurz, ich war am Ende meines Lateins. Wieso waren unsere Kinder ständig krank? Sie bekamen täglich sehr gesunde Ernährung, frische Luft, warme Kleidung...Wieso dann krank? Beim Knaben haben wir eine Lactoseintoleranz entdeckt, dh. wenn er auf Milchprodukte verzichtet, geht es ihm sehr gut (morgendliches Husten usw.bleibt weg). Seit einer Woche bekommt unsere Tochter anstelle der warmen Milch am Morgen nur noch Tee. Wünsche dir viel Erfolg |
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Verfasst am: 07.05.2008 [00:22]
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schneba
Newbie
Dabei seit: 06.05.2008
Beiträge: 2
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Ups, ich bin's nochmal. Melanie, miss doch bei deiner Tochter nachts den Sauerstoffgehalt.(Bei uns in der Schweiz hat jeder Nasen-Hals- Ohren Arzt so ein Messgerät in der Praxis, das man günstig ausleihen kann, einfach handzuhaben ist, und dann ausgewertet wird). Keine Angst, dies ist bloss eine kleine Klammer, die du deiner Tochter an den Finger stecken kannst. Tut nicht weh. Ps: Was Tuba geschrieben hat, kann ich nur bestärken. Ich "gesundete" unsere Kinder auch mit den Mineralien von DR.Schüssler. (Brauche sie jetzt allerdings fast nicht mehr.) [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.2008 um 00:28.] |
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