

Elternwissen-Forum
Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.
Konzentrationsschwierigkeiten?
| Autor | Nachricht |
|---|---|
|
Verfasst am: 25.02.2009 [09:55]
|
|
|
Spatzbär
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 25.02.2009
Beiträge: 3
|
Hallo! Ich bin neu hier! Also, ich habe eine 7-jährige Tochter die in die 2.Klasse geht! Sie ist ein liebes aufgewecktes Kind! Doch in der Schule haut es nicht so ganz hin. Sie haben bis jetzt noch keine Noten bekommen! (Direkte Leistungs Vorlage) Nun bekommen sie jedoch zum 1.mal Noten bei Tests und auch im Zeugnis! Nun habe ich Befürchtungen wie es ihr dabei ergeht, da beim letzten DLV-Test hatte sie in der gewissen Zeit nur die Hälfte der Aufgaben geschafft und davon waren noch einige falsch! Ich weiß nicht was das für eine Note gewesen wäre? In den nächsten Tagen haben sie wieder einen Rechentest auf den wir nun täglich üben. Außerdem vergisst sie fast jeden 2-3.Tag irgendeinen Teil der Hausübung, (das Buch, den Zettel) nun kann sie diese Hausübung natürlich nicht vollständig erledigen! Oder sie bekommt einige Informationen die die Lehrerin ihnen sagt nicht mit, wenn man dann einen Schulkameraden anruft weis dieser Bescheid! Was soll ich machen, mit meinem Spatzbären! |
|
Verfasst am: 25.02.2009 [17:08]
|
|
|
beere
Junior
Dabei seit: 25.02.2009
Beiträge: 6
|
Hallo, ich kann Dich ganz gut verstehen! Bei dem Sohn meines LG (9) ist es genauso... seit er die schule besucht. Jeden Tag vergißt er irgendetwas. Wir haben ein Punktesystem eingeführt. An den Tagen, an denen er an alles gedacht hat, darf er sich selbst einen Punkt geben. Wenn er 5 Punkte gesammelt hat, darf er sich überlegen, was er gern mal tun möchte (Kino, Eis essen ...) Das läuft ganz gut... Probier`s doch mal mit Deiner Kleinen. Liebe Grüße Jana |
|
Verfasst am: 26.02.2009 [11:05]
|
|
|
Spatzbär
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 25.02.2009
Beiträge: 3
|
Hallo Jana! Danke für deine Antwort, aber wir haben auch schon früher mit Belohnungen gearbeitet. Wir haben lustige Lachgesichter auf ein kleines Plakat gezeichnet. Und bei 3 Lachgesichtern durfte sie sich dann etwas aussuchen. (zB. ein Spiel spielen, oder zusammen mit den Acrylfarben malen, usw.) Aber irgendwie ist das wieder in Vergessenheit geraten. Vielleicht sollten wir es wieder einmal aufgreifen! Danke für den Tip! Liebe Grüße Sandra! |
|
Verfasst am: 27.02.2009 [09:40]
|
|
|
beere
Junior
Dabei seit: 25.02.2009
Beiträge: 6
|
Hallo Sandra, ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß "Belohnungsmethoden" nur begrenzt funktionieren. Ich selbst bin auch etwas ratlos, weil bei uns im Moment so gut wie kein Verbot wirkt. Vielleicht ist das eine Phase bei Kindern, die ich nicht verstehe... Auf jeden Fall tut es mir unglaublich gut, mich hier mit netten Menschen austauschen zu können.. Liebe Grüße Jana |
|
Verfasst am: 28.02.2009 [11:50]
|
|
|
AnnetteHoll
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 26.06.2008
Beiträge: 52
|
Sehr geehrte Spatzbär! Die Idee eines Belohungsstystems ist eine gute Möglichkeit auf eine relativ spielerische Weise erwünschte Verhaltensweisen bei Kinder zu erzielen. Schön, dass Sie in der Vergangenheit schon damit gearbeitet haben und es nun wieder aufgreifen möchten. Allerdings sollten Sie bei Ihrer Tochter noch einmal genauer hinschauen, was Ihre Probleme sind. So wie Sie die Situation schildern, hat Sie Probleme sich ausdauernd zu konzentrieren und vergisst deshalb Hausaufgaben und kann in Klassenarbeiten/Tests nur einen Teil der Aufgaben erledigen. Ich bin nicht sicher, ob hierbei das Belohnungssystems greifen wird. Denn wenn Sie Probleme hat, sich zu konzentrieren, dann wird Ihr das im Zweifelsfall auch durch mehr Anstrengung nicht gelingen und Sie wird Probleme haben, Belohnungssmileys zu erhalten. Vielmehr sollten Sie die Konzentrationsfähigkeit Ihrer Tochter trainieren. Vielleicht können Ihnen die folgenden Übungen dabei helfen. Sie stammen aus meiner Unterrichtspraxis und sind ohne große Hilfsmittel schnell und einfach durchzuführen: Übungen für auditive Lerner: 1. Was hörst du in einer Minute? Für eine Minute lang ist Ihr Kind ganz leise und achtet auf alle Geräusche, die es trotz Stille hört (die gurgelnde Heizung, den Rasenmäher draußen, das Magenknurren von Mama usw.). Lassen Sie es anschließend seine Eindrücke erzählen. Meine Klasse macht dieses Spiel sehr gerne und versucht bei jeder Wiederholung der Übung noch mehr Dinge zu hören als beim letzten Mal. 2. Bilddiktat Geben Sie Ihrem Kind ein leeres Blatt Papier. Auf dieses soll es nun nach Ihren Vorgaben ein Bild zeichnen (z.B. Male rechts oben eine Sonne hin! Darunter ist ein Baum, an dem vier Äpfel hängen. Ein Kind mit einem Korb pflückt diese Äpfel…). Sie können Ihrem Kind auch eine Malvorlage geben und ihm dann diktieren mit welchen Farben es die Dinge anzumalen hat. Unter Gratis-Downloads/Konzentrationsübungen können Sie sich ein Arbeitsblatt für ein Hördiktat "Rechts und links im Milchgebiss" herunterladen. Übungen für visuelle Lerner: 1. Dalli-Klick-Spiel Decken Sie ein Bild mit Papierschnipsel ab. Nun entfernen Sie diese nach und nach. Ihr Kind soll versuchen zu erraten, um was es sich handelt. Mit diesem Spiel steige ich oft in eine Unterrichtsstunde ein und erziele so schnell eine ruhige Arbeitsatmosphäre. 2. Was fehlt? Legen Sie 5-8 Bilder auf den Tisch. Ihr Kind soll sich diese nun in Ruhe anschauen. Dann geht Ihr Kind vor die Tür oder dreht sich um. Sie entfernen eine Bildkarte. Nun muss Ihr Kind erraten, welches Bild fehlt. Dieses Spiel mache ich häufig im Englischunterricht, wenn die Kinder neue Vokabeln gelernt haben. Durch diese Übung festigt sich der Wortschatz auf spielerische Art und Weise. Übungen für motorische Lerntypen: 1. Gehen im Takt Schlagen Sie auf eine Trommel, ein Tamburin oder klatschen Sie. Ihr Kind darf nur dann einen Schritt machen, wenn es Ihr Schlagen hört. Variieren Sie dabei das Tempo und die Lautstärke. 2. Mitmachgeschichten Erzählen Sie Ihrem Kind eine Geschichte oder lesen Sie eine vor. Wenn ein zuvor bestimmtes Wort fällt, muss Ihr Kind aufstehen, sich hinknien oder den Arm in die Höhe strecken. Durch diese Übung unterstütze ich den Bewegungsdrang meiner Schüler und trainiere gleichzeitig die Fähigkeit des genauen Zuhörens. Unter Gratis-Downloads/Konzentrationsübungen können Sie sich eine Fußball-Mitmachgeschichte für zu Hause herunterladen. Mit freundlichem Gruß, Annette Holl [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.2009 um 11:52.] [URL="http://www.elternwissen.com/index.php?id=513&shop_wkz=LUF5256"]Grundschullehrerin und Co-Autorin von "Lernen und Fördern mit Spaß!"
Mein E-mail-Newsletter: [URL="http://www.elternwissen.com/newsletter/lernbrief.html"] Elternwissen.Lerntipps[/URL] |
|
Verfasst am: 05.05.2009 [10:51]
|
|
|
Leseratte
Newbie
Dabei seit: 05.05.2009
Beiträge: 3
|
Hallo, auch ich hab einen Sohn (11 Jahre) der wirklich massiv an Konzentrationsstörungen leidet. In der 3. Klasse Grundschule kam es plötzlich zu einem Leistungsabfall, ohne das es dafür einen erkennbaren Grund gegeben hätte. Der Lehrer rief ständig bei uns zu Hause an und fragte was mit unserem Kind los sei. Wir konnten uns das überhaupt nicht erklären und sind mit dem Jungen dann zu verschiedenen Insitutionen gelaufen um herauszufinden, was die Ursachen für diese Probleme sein könnten. Unser Sohn war immer schon unruhig und etwas schusselig, hat auch mal hin und wieder etwas vergessen, aber es war sonst immer alles im grünen Bereich. Seit dem sind schon über 2 Jahre vergangen. Unser Sohn hat es mit Ach und Krach auf die Realschule geschafft und schlägt sich dort mit eher mäßigem Erfolg durch. Ein Begabungstest bei einer sehr anerkannten Psychologin ergab einen IQ von 136, davon will natürlich kein Lehrer etwas wissen. Jemand der praktisch keine Leistungen bringt, kann ja nicht überdurchschnittlich begabt sein. Wir alle sind mittlerweile mit unserem Latein am Ende. Unser Kind hat keinen Spaß mehr am Lernen, will aber auch nicht die Schule wechseln, obwohl er dort bei den Lehrern nur den Ruf als netter, aber nerviger Kasperkopf genießt. Er unterhält sich halt lieber mit seinen Mitschülern, als dem Unterricht zu folgen. Alles was wir in Angriff genommen haben, hatte keinen nennenswerten Erfolg (Nachhilfe, Kinesiologie, Homöopathie, Lerntherapie etc.) Wir haben jetzt die Befürchtung, dass er die Erprobungsstufe auf der Realschule nicht überstehen wird. Mit der eingeschränkten Realschulempfehlung wurde er dort sowieso schon nicht mit offenen Armen empfangen, seine schlechten Noten und sein Verhalten dort, sind natürlich auch nicht gerade hilfreich. Hat vielleicht jemand ähnliches erlebt und kann uns einen Rat geben? Vielen Dank schon vorab... VG Anja |
|
Verfasst am: 05.05.2009 [20:54]
|
|
|
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1612
|
Liebe Anja, mit einem IQ von 136 ist Ihr Sohn eindeutig hochbegabt. Leider bedeutet das nicht automatisch, dass ein hochbegabtes Kind auch überdurchschnittliche Leistungen bringt. Im Gegenteil, unterforderte Kinder mit Hochbegabung fallen sehr häufig erst mal negativ auf. Hier im Forum gibt es schon einen sehr hilfreichen, informativen Thread zum Thema Hochbegabung. Bitte lesen Sie hier weiter: www.elternwissen.com/forum/beitraege/schule-und-lerntipps/hochbegabt.html Herzliche Grüße Ihre Andrea Schmelz [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.2009 um 03:23.] Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
Elternwissen auf Facebook ![]() Mein Blog: Working Mom Blog Mein E-Mail Newsletter:Jetzt kostenlos registrieren Chefredakteurin von "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" |
![]()
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
|
Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Bei Bankeinzug erhalte ich 30% Rabatt auf die ersten 8 Ausgaben und zahle dann nur 6,86 Euro statt regulär 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunktthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt.
|
Mein Elternwissen
Enter your username and password here in order to log in on the website:
- 5jähriger: immer Streit mit Freund im KiGa
- Nasenbluten
- ist das bereits Mobbing?
- Wir suchen das schönste Muttertagsfoto!
- Finanzielles im Urlaub
- Masern/Mumps Impfung
- Wenn die Eltern schwierig werden....
- lebendiges Kind fühlt sich nicht wohl im Kindergarten
- UV-Schutzkleidung
- Welchen Einfluss hat der Geburtenrang auf die Persönlichkeit?
Anzeige
Elternwissen Shop
- Schule und Lernen
- Lernen und Fördern mit Spaß!
- Jan Uwe Rogges Pubertäts-Überlebensbrief
- Sicher richtig schreiben
- Erfolgreich aufs Gymnasium!
- Einfach besser konzentrieren!
- "Ich bin stark"-Training
- Das 17-Minunten-Deutsch-Training
- Das 17-Minuten-Mathematik-Training
- Das 17-Minuten-Sachunterrichts-Training
- Spezialreport: Konzentration verbessern - AD(H)S erkennen
- Spezialreport: Aufsätze üben
- Spezialreport: Privatschulen
- Spezialreport: Textaufgaben leicht gemacht
- Talente entdecken und fördern
- Ratgeber: Erste Hilfe bei Klassenarbeiten
- Gesundheit & Erziehung
- Gesundheit & Erziehung für mein Kind
- Mein erstes Jahr als Mama
- NEU: Dr. Schmelz' Gesundheitskarten
- Spezialreport: So wird Ihr Kind selbstbewusst
- Spezialreport: Erziehung leicht gemacht
- Spezialreport: Gesunde Kinderzähne
- Spezialreport: Kinder lernen Schlafen
- Spezialreport: Impf-Wissen für Eltern
- Spezialreport: Erste Hilfe
- Spezialreport: Gesünder Wohnen







