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Verfasst am: 19.12.2011 [22:18]
chris1077
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 19.12.2011
Beiträge: 1
Hallo,
mein Sohn ist 3,5 Jahre alt und eigentlich ein ziemlich aufgewecktes Kerlchen. In den letzten Wochen ist uns allerdings aufgefallen, dass er oft nicht auf Fragen antwortete und wir haben ihn dann öfter deswegen ermahnt. Nun scheint sich dieses Verhalten immer mehr zu verstärken, auch der Erzieherin im KiGa ist bereits aufgefallen, dass er häufig gar nicht reagiert, wenn man etwas zu ihm sagt.
Es scheint kein Hörproblem zu sein, denn bei einer konzentrierten Unterhaltung oder beim Vorlesen versteht er alles, auch wenn man leise spricht. Wenn er mittendrin im Spielen ist, dann finde ich es ja normal, wenn er "abschaltet", aber mittlerweile passiert das so gehäuft dass ich mir Sorgen mache. Er scheint dann wie in einer eigenen Welt zu sein, hört nichts, antwortet nicht, bzw. wenn man ihn nochmal laut anspricht, dann antwortet er unter Umständen etwas ganz anderes als das was gefragt wurde.
Was kann dieses Verhalten verursachen und wie sollten wir darauf reagieren?

LG Christiane
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Verfasst am: 20.12.2011 [21:07]
hk080578
Alter Hase
Dabei seit: 05.11.2010
Beiträge: 21
Hallo Chris,

hört sich für mich ziemlich komisch an.
An Deiner Stelle würde ich aber einen "profesionellen" Hörtest machen lassen und vielleicht auch generell mal zum Doc gehen - sicher ist sicher und die haben meist schon viel gesehen und gehört.
Falls es was mit dem Entwicklungsstand zu zun hat kann er das auch abklären und hat vielleicht Tipps wie ihr damit umgehen könnt.

Viele Grüße,
HK
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Verfasst am: 31.12.2011 [13:27]
katiundstivi
Newbie
Dabei seit: 31.12.2011
Beiträge: 2
Hallo, ich würde auch unbedingt einen Hörtest machen. Aber nicht den normalen beim Kinderarzt sondern einen ausführlichen beim HNO-Arzt. Unser Sohn bekam mit 4 Jahren Paukenröhrchen. Bei der Untersuchung hierfür stellte sich überaschenderweise heraus, dass seine Hörfähigkeit auf dem einen Ohr sogar fast bei 0 lag. Ich habe ihm das absolut nicht angemerkt. Kinder können es super überspielen, wenn die Ohren nicht richtig funktionieren.

Die Paukenröhrchen haben übrigens spitze geholfen. Seitdem so gut wie nie wieder Mittelohentzündung und sehr gute Hörfähigkeit. Also kleiner Eingriff mit großer Wirkung.

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Verfasst am: 05.01.2012 [00:25]
mightywitch
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 08.11.2009
Beiträge: 13
Hi, Hörtest vom HNO würde auch ich unbedingt machen lassen! Bei Hörverminderung durch irgendwas (Erguss oder so) kann es meines Wissens nach schon so sein, dass die Kinder es oft gut kompensieren können und das nur manchmal "durchkommt".

Andererseits gibt es Kinder, die teilweise kurzzeitig vom Gehirn her "abwesend" sind. Das ist die leichteste Form der Epilepsie, dieses "weggetreten-Sein" nennt man Absencen. - Falls der Hörtest unauffällig ist, also vorsichtshalber mal Kinderarzt oder noch viel besser Kinder-Neurologen konsultieren! Und dann bist eh schon in besten Händen, falls da noch immer nix auffälliges zu finden ist, wissen diese Leute sicher, was zu tun ist, wo du mit diesem Problem hingehen kannst, etc.

Alles Gute!

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Verfasst am: 15.03.2012 [17:26]
Mudda
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 15.03.2012
Beiträge: 11
Hallo Chris,

als 1. auf jeden Fall durch HNO Arzt abklären lassen...
evtl. Erguss hinterm Ohr. Wo aber nicht immer ein Stäbchen gesetzt werden muss. Mein Sohn hatte auch einen fetten Erguss. Ist mit Globullis (Hömöopathie) nach 1 Woche verschwunden. icon_biggrin.gif

Dann gibt es aber bei Jungs öfter dieses Problem der Schwerhörigkeit aufgrund des Wachstums. Wächst dein Sohn schnell?
Das erklärt sich so, dass die Gehörgänge sind in die Länge ziehen aber nicht sofort in die Breite, somit ist der Gang zu eng u dadurch hören sie zeitweise schlechter. Das gleicht sich aber mit der Zeit aus. Kann halt mit Wachstumsschüben immer mal wieder aufteten u ab 7. Lebensjahr ca nicht mehr.

Alles Liebe
Mudda!
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Verfasst am: 11.01.2014 [12:12]
Cathy64
Newbie
Dabei seit: 28.03.2011
Beiträge: 4
Hallo Chris,
verständlich, dass Du Dir Sorgen machst. Erste Anlaufstelle ist sicherlich der HNO-Arzt. Er kann durch eine Tympanometrie (Messung der Schallleitgeschwindigkeit im Mittelohr)einen beidseitigen Paukenerguss ausschließen.
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Verfasst am: 11.01.2014 [12:34]
Cathy64
Newbie
Dabei seit: 28.03.2011
Beiträge: 4
Hallo Chris,
Antwort zweiter Teil:
Parallel würde ich einen Termin in einer pädaudiologischen Ambulanz vereinbaren. Die gibt es meist an Unikliniken, z.B. Mainz (Wartezeit ca. 3 Mo) Die sind spezialisiert auf auditive Wahrnehmungsstörungen. Für einige Tests ist Euer Sohn aber noch zu jung. Im Alltag kannst Du auf jeden Fall versuchen Reizüberflutung (Fernsehen, Halli-Galli-Veranstaltungen..) zu vermeiden und immer positiv zu formulieren, was Du vom Kind erwartest. Manchmal hilft nur Körperkontakt (Hand nehmen, Schulter anfassen)oder die Tonlage zu ändern (flüstern) um mit dem Kind in Kontakt zu kommen. Bei vielen "Neins" und wenn man häufig ungehalten reagiert (soll kein Vorwurf sein, passiert jedem) machen die Kinder gerne zu (Stichwort:"mamataub"icon_wink.gif. Alles Liebe
Cathy64
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Verfasst am: 18.01.2014 [00:09]
Nixxe
Newbie
Dabei seit: 17.01.2014
Beiträge: 1
Hallo Christiane,
unser Kind ist gleichalt, und zeigt genau das selbe Verhalten schon länger. Hören etc. war aber alles ok. Wir glauben daher, dass er Erwachsene (Eltern!) kopiert, da ein Elternteil ebenfalls häufig nicht antwortet bzw. nicht ansprechbar ist - smartphone sei dank.... Kommt so etwas bei Euch auch in Frage? Würde mich interessieren.
Viel Erfolg und Grüsse
Nixxie
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Verfasst am: 18.01.2014 [17:53]
Brillie
Junior
Dabei seit: 13.01.2014
Beiträge: 7
Smartphones... Ohje irgendwann wird unsere Menscheit daran noch zugrunde gehen. Ich muss immer wieder feststellen, wie im Bus mehrere Freunde nebeneinander sitzen aber gar nicht mit einander reden sondern alle auf ihr Handy schauen... Schade Schade Schade...
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Verfasst am: 31.01.2014 [18:06]
halumi
Newbie
Dabei seit: 31.01.2014
Beiträge: 4
Auf alle Fälle sollte in solchen Fällen auch der Kinderarzt aufgesucht werden. Auch wenn es kein gesundheitliches oder Hör-Problem ist, was ich hoffe, dann hat der Arzt trotzdem häufig Ideen, was ma noch ausprobieren könnte um zu helfen. Zumindest bei unserem Arzt ist das so. Viel Erfolg!

Mein Motto: Lebendiges Patchworking!
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