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Verfasst am: 19.01.2012 [13:07]
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michl69
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 19.01.2012
Beiträge: 2
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hi,
wir haben folgendes problem mit unserem sohn, 8 jahre alt. er muss eigentlich nicht viel oder fast gar nichts lernen, geht in die 3 klasse und schreibt sehr gute noten (schlechteste 2-). nun meint die lehrerin, er wurde nicht aufpassen und wäre nicht bei der sache. auch zuhause ist er ab und an ein träumer . was können wir tun??? er meint er ändert sich aber das hilft nix, hatten das schon mal angesprochen vor 2 monaten. was tun?????
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Verfasst am: 20.01.2012 [08:46]
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quickys1
Junior
Dabei seit: 15.02.2011
Beiträge: 8
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Hallihallo,
da können wir uns ja die Hand reichen.
Meine Tochter ist genauso.
Ihre schlechteste Note war auch eine 2- und lernen muß
sie dafür kaum.
Sie träumt sich so durch die Gegend.
Das ist auch in der Schule nicht anders.
Ihre Lehrerin ist immer wieder erstaunt, dass sie trotz
ihrer Träumerei die richtigen Antworten gibt.
Macht dein Sohn denn mündlich genug mit?
Wir haben es so eingeführt, dass Michèle für jedes mal, wenn
sie sich meldet, sich selbst einen Strich auf einen Zettel macht.
Sie sollte 5 Striche pro Schultag schaffen.
Das hat wirklich gut geklappt. Seitdem ist sie jedenfalls so
aufmerksam, dass sie mündlich gut mitmacht
Versucht es vielleicht mal. Kann ja sein, dass es auch bei deinem klappt.
Viel Glück
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Verfasst am: 20.01.2012 [11:40]
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enneffkay
Alter Hase
Dabei seit: 23.11.2011
Beiträge: 21
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Hallo!
Ich kenne das Problem auch. Mein Sohn hat das seit der 1. Klasse gemacht und seine schlechteste Note war eine 2+.
Wir lassen ihn jetzt Mathe in der 4. mitmachen, das hilft ihm etwas.
Ich würde fast vermuten, dass diese Kinder sich langweilen, weil sie weiter sind als die anderen in der Klasse (bei meinem wurde eine Hochbegabung festgestellt).
Wie sieht es denn sonst im Alltag aus? Wissen die Kinder viel oder stellen viele Fragen? Haben sie spezielle Interessen? Was fällt euch sonst noch auf?
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Verfasst am: 24.01.2012 [10:31]
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michl69
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 19.01.2012
Beiträge: 2
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hi ihr 2,
tja das mit den strichen ist ne tolle idee, da sollte ich mal machen icon_wink.gif. wissen will er nur was ihn interessiert, über wale und sittiche könnte er ein eingens buch schreiben. er liest auch viele bücher, angefangen von gregs tagebücher bis zu wissensbücher. das problem ist, er lässt sich von anderen einreden er sei dumm, sagte er mal kurzlich bei essen. die lehrerin (kurz vor der rente) meinte, also wenn er nicht so gute arbeiten schreiben würde, wäre er im letzten drittel der klasse da seine mitarbeit eher gegen null tendiert. naja, wir werden mal mit dem kinderarzt reden, dann sehen wir weiter. sonst ist er ein ganz normales kind das auch viel draussen ist und sport treibt.
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Verfasst am: 24.01.2012 [11:50]
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Annadi
Junior
Dabei seit: 23.01.2012
Beiträge: 7
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Wenn ich sowas schon lese/höre. Weil ein Kind nicht mitarbeitet, soll es dumm sein!? Ich war aucvh ruhig in der Schule, aber habe trotzdem gute Noten geschrieben. Es gibt eben Kinder, die sich gern melden und beteiligen und andere, die eher ruhig und schüchtern sind und sich lieber zurückhalten. Mir wurde damals auch unterstellt, ich wäre nicht so weit und blablabla. Sowas ist doch nicht pädagogisch! Die Lehrer müssen auf die Kinder eingehen, ggf. Einzelgespräche mit den Kindern führen, ob sie was bedrückt oder was auch immer, um zu erfahren, woran die geringe Beteiligung liegt, anstatt ihnen Dummheit und Faulheit nachzusagen. Da könnte ich platzen!
Michl, ihr solltet lieber mit der Lehrerin reden, ob sie (entschuldigung) nicht richtig tickt. Eine Leistung nach der Mitarbeit zu beurteilen ist einfach unfair. Sie sollte eurem Sohn Mut machen, ihn fördern.
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Verfasst am: 28.02.2012 [14:11]
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mariamaria
Junior
Dabei seit: 28.02.2012
Beiträge: 7
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Durch die Mitarbeit gewinnt das Kind auf Selbstvertrauen und seine Meinung frei zu äußern. Ich finde es nicht schlecht, wenn ein Kind gute schriftliche Noten hat, es zu fördern auch mündlich mehr mitzuarbeiten, es kann nur für sein späteres Leben nützlich sein.
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Verfasst am: 01.03.2012 [13:36]
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f.j.neffe
Dabei seit: 08.07.2010
Beiträge: -53
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Es ist also meine Kollegin, die das Problem hat; da sollten wir überlegen, wie wir ihr helfen.
Dein Junge nimmt sie offenbar nicht so wichtig, wie sie das für ihr Wohlbefinden braucht. Und wenn wir genau hinschauen, ist wohl nicht zu übersehen, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht. Keiner achtet den anderen aber jeder möchte vom anderen mehr geachtet werden.
Da frag ich mich halt als Ich-kann-Schule-Lehrer, ob wir dem 8jährigen Buben das Gehalt geben, damit er das problem für die Lehrerin löst, oder ob sie sich was einfallen lässt, was ZIEHT.
Wie es heraushallt, so hat man in das Kind hineingerufen.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer gebe ich folglich regelmäßig und reichlich Achtung und Anerkennung, Bestätigung und Bestärkung und mehr desgleichen, stets gezielt für die gute Entwicklung genau der Talente, die ich entwickelt haben möchnte. Wenn ich will, dass meine Blumen wachsen, gieße ich sie ja auch. Warum nur quälen wir Talente, wenn sie einmal eine schwache Leistung geben? Das ist doch als würde man welke Blumen noch weniger gießen! Also: immer zuerst und reichlich gut mit den Kräften umgehen, dann können sie was leisten!
Mit ihren Auffälligkeiten zeigen uns Kinder, was WIR verkehrt gemacht haben. Nicht sie, uns sollten wir dann verbessern - schon, damit die Kinder das richtig von unserem Vorbild lernen können. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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Verfasst am: 08.03.2012 [18:01]
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Mami110710
Junior
Dabei seit: 08.03.2012
Beiträge: 5
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Hallo Michl,
schon mal daran gedacht, das Kind auf hohe Begabung hin untersuchen zu lassen? Beim Stichwort "Hochbegabung" reagieren viele Kolleginnen und Kollegen (bin selber Lehrerin) leider schnell allergisch. (Wird zurzeit ja auch inflationär oft vermutet, wenn der Nachwuchs sich anders als erwartet verhält...) Aber die Tatsache, dass dein Junge "träumt", aber trotzdem alles spielend hinbekommt "riecht" danach, dass ihm möglicherweise alles zu leicht fällt. Er langweilt sich und schaltet erst dann wieder auf Empfang, wenn es für ihn wirklich spannend wird. Schulpsychologen bzw. Kinderärzte können einem da weiterhelfen. Denn mit Befund in der Tasche, steht man auch in der Schule besser da. Alles Gute!
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Verfasst am: 13.03.2012 [11:44]
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piratgirly
Alter Hase
Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 24
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ich gebe so ziemlich allen aus vollem herzen recht - -
sei einfach froh wenn er sich leicht tut! die leherin wird irgendwann vergangenheit sein (mein wahlspruch ist imme: alles geht vorbei...)
und stärke ihm den rücken.
gerade wenn kinder "träumen" sind sie oft sehr aufnahmefähig!
aber die 2 mögen sich halt nicht besonders.... 
alles gute mit deinem sohn!! (meiner träut auch, hat aber keine guten noten!!)
Elias (12) und Emily (9) singen auf www.rockme1x1.at mit!
Wer nicht rechnen will, soll singen!
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