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Schwierigkeiten in der Rechtschreibung

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Verfasst am: 05.09.2011 [15:25]
sibylle2
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 05.09.2011
Beiträge: 1
Hallo,

meine Tochter (kommt jetzt in die 4. Klasse) hat Schwierigkeiten
mit der Rechtschreibung. Bei Diktaten die wir üben, hat sie ständig 8-9 Fehler. Auch wenn ich ein bereits geschriebenes Diktat nach einiger Zeit nochmals diktiere, hat sie wieder mehrere Fehler, komischerweise auch Wörter die sie beim ersten Mal richtig geschrieben hat. Jetzt habe ich auf elternwissen.com "Sicher richtig schreiben" gefunden, dort steht aber für Kinder in der 3. Klasse. Gibt es dies auch für die 4.Klasse?

Liebe Grüße
Sibylle + Anna
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Verfasst am: 13.09.2011 [11:48]
TeamElternwissen
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 02.09.2011
Beiträge: 10
Liebe sibylle2,

das Training ist zwar schon für Kinder ab der 3. Klasse, es kann allerdings auch von Kindern in der 4. Klasse genutzt werden. Da Ihre Tochter erst in die 4. Klasse kommt, können Sie mit dem Training Lücken im Lernstoff aufarbeiten und Ihre Tochter kann in der Rechtschreibung sicherer werden.

Herzliche Grüße
das TeamElternwissen
Antworten Profil
Verfasst am: 29.03.2012 [15:50]
sunnynati
Junior
Dabei seit: 25.03.2012
Beiträge: 5
Vielleicht wäre es ja möglich, dass einmal nicht ihr Text korrigiert wird, sondern sie einen anderen Text korrigiert? Ich weiß nicht ob das sonderlich pädagogisch war, aber ich habe das damals so gemacht icon_biggrin.gif Ich habe einen Text verfasst, in dem offensichtliche Fehler waren, und mein Sohn sollte es lesen und mir die Fehler sagen. Er hat daraufhin eine richtige Freude entwickelt, diese Fehler zu finden und hat jedes Mal gegrinst, wenn er einen "ertappt" hat, das war sozusagen seine Belohnung. Und noch dazu hat es den Vorteil, dass er die Anwendungen der Wörter und des Satzbaus lernt. ABER WICHTIG: Wenn sie nicht alle Fehler findet, muss man diese auflösen!!! Das Kind soll sich ja keine Fehler anüben. Und die nicht gefundenen Fehler vielleicht nach einer Zeit noch einmal abfragen und herauszufinden, ob ein Lerneffekt eingesetzt hat icon_smile.gif
Antworten Profil
Verfasst am: 25.06.2012 [11:42]
lernerfolg.com
Newbie
Dabei seit: 25.06.2012
Beiträge: 3
Rechtschreibprobleme können auch ein Begabungssignal sein! Wenn Ihre Tochter ein visueller Lerntyp ist, dann benötigt sie eindeutige Bilder für die einzelnen zu schreibenden Worte. Werten Sie einfach die Aufsätze und Diktate Ihrer Tochter aus: Wenn (auch schwierige) Substantive in der Regel richtig geschrieben sind und die falschgeschriebenen Worte keinem eindeutigen Bild zugeordnet werden können (z.B. Verhältnisworte usw.), dann gibt es eine geniale Möglichkeit, die Rechtschreibung zu optimieren.

Konkrete Beispiele hierfür: Baum, Haus, Auto sind bildhafte Worte - und können einem eindeutigen Bild zugeordent werden (alles Substantive). Bei Worten wie "und", "dazwischen", "daneben", "sein" gibt es kein eindeutiges Bild, denn sie haben im Kontext unterschiedliche Bedeutungen und damit keine eindeutige visuelle Zuordnung.

Wie können Sie herausfinden, ob Ihr Kind zu diesem Typus gehört? Machen Sie folgenden einfachen Test: Ihr Kind soll die Augen schließen. Dann nennen Sie ein Substantiv (bildhaftes Wort) wie "Baum" und Ihr Kind soll Ihnen sagen, was es vor dem inneren Auge sieht. Wenn es einen Baum sieht, dann bitten Sie es, sich unter diesen Baum zu stellen und nach oben zu schauen. Wenn es das mit seinem "geistigen Auge" machen kann und die Äste, Blätter (und manchmal sogar Vögel und Vogelnester) sieht, dann deutet das auf diesen visuellen lernenden Typ und einem Begabungssignal hin.
Antworten Profil
Verfasst am: 06.07.2012 [12:38]
f.j.neffe
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 08.07.2010
Beiträge: 16
Ich ich mit Dir eine Arbeit übe und Du müde dabei wirst, wird es dann besser, wenn ich nochmals und nochmals und nochmals übe???
Es ist doch sehr primitiv zu glauben, wenn eine "Erklärung" es nicht geschafft hat, dann müsse man das Kind nur einfach mit 25 "Erklärungen" plattwalzen, dann habe es alles verstanden. Die Beobachtung müsste uns doch zeigen, dass alles immer unklarer wird dabei - aber wir beobachten nicht! Wir werden immer eifriger, je weniger es geht. Wir verstärken den Druck und damit die Fehlentwicklung und schuld sind immer die anderen, weil sie nicht richtig mitgemacht haben.
In der neuen Ich-kann-Schule geht es entgegengesetzt, da gilt das SOG-Prinzip. Das heißt, man lässt sich was einfallen oder auffallen, was ZIEHT.
Mir fällt z.B. immer der HUNGER DER TALENTE auf.
Den Körper füttern wir alle mehrmals täglich, Geist und Seelenkräfte lassen wir ebenso selbstverständlich verhungern und vergamnmeln.
Wenn ich nun z.B. einen Rechtschreibversager vor mir habe - versagen heißt NEIN sagen - dann sage ich als erstes einmal JA zu seinen geschwächten Talenten. Ich bestätige ihnen ihre Güte, ich achte und anerkenne sie reichlich, ich bestärke und bewundere sie. Das macht STARK und macht WACHSEN. Davon wird man DEM LEBEN GEWACHSEN. Und dann gehen - das kann man im IKS-Experiment gut beoabchten - auf einmal die Dinge, die vorher nicht oder immer schlechetr gingen von allein und ohne Üben und immer besser.
In der Ich-kann-Schule geht Persönlichkeitswachstumsförderung grunsätzlich vor Sachproblembehandlung. Unser kluges Unbewusstes, das fürs Überleben zuständig ist und die Talente steuert, ordnet Rückzug an, wenn wir der Aufgabe noch nicht gewachsen sind. Also kann man doch gar nichts Klügeres tun als für Wachstum zu sorgen. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 14.09.2012 [09:17]
Florpa
Newbie
Dabei seit: 14.09.2012
Beiträge: 1
Ich habe meiner Tochter die Rechtschreibung und andere Dinge, die sie sich einfach nicht behalten konnte, mit den Techniken der Merken Lernen dvd beigebracht ( http://www.merkenlernen.de/379-das-hilft-bei-der-rechtschreibung.html ) bzw. die Inhalte der dvd umgesetzt. Jetzt hat sie Spaß beim lernen, weil sie sich viele Geschichten einfallen lassen kann. Man muss den Kindern nur vermitteln, dass lernen auch Spaß machen kann.
Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen,
viel Erfolg,
Florian
Antworten Profil
Verfasst am: 17.09.2012 [16:38]
Stenly
Newbie
Dabei seit: 17.09.2012
Beiträge: 2
Hallo,

unser Sohn hat auch Probleme mit der Rechtschreibung. Vor allem macht er sehr viele Rechtschreibfehler bei Diktaten. Ich finde es einfach unglaublich, was denen heute alles "rot" angestrichen wird. Natürlich sollen die Kleinen richtig schreiben lernen. Aber ein wenig Nachsicht fände ich auch nicht verkehrt. Wenn ich darüber nachdenke, kocht es wieder in mir! Ich hatte schon öfters Disskusionen mit dem Deutschlehrer, allerdings ohne jegliche Einsicht. In den Sommerferien habe ich ihm dann extra Lernmaterial bestellt und siehe da, es klappt ganz gut! Wir arbeiten täglich ein wenig in dem Heft und es macht ihm sogar Spaß. Das ist natürlich schön, wenn man als Mama sieht, dass seinem Kind doch noch nicht die Lust vergangen ist. Nun bin ich mal gespannt, das nächste Diktat wird sicherlich bald anstehen.

Liebe Grüße Stenly


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