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Verfasst am: 10.11.2011 [09:51]
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raindrop_1974
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2011
Beiträge: 2
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Hallo!
Unser Sohn ist gerade 6 Jahre alt geworden und hatte bis vor kurzem keinerlei Interesse an malen. Vor ein paar Wochen hatte er einen Entwicklungsschub und malt seitdem wunderschön. Vor wenigen Tagen fing er an, alles was er an Wörtern entdecken kann abzuschreiben. Die Schulärztin hatte uns empfohlen, in einem solchen Fall ihm schon das Schreiben der Buchstaben richtig beizubringen. Wir sollten uns Bücher kaufen, und ihm die Strichführung direkt richtig zu zeigen. Wie steht Ihr dazu, bzw. wie habt Ihr es gehalten, als sich die Kleinen schon zu früh für Schule interessierten? Ich habe so meine Bedenken, dass er sich später vielleicht im Unttericht langweilen könnte und dadurch Probleme bekommt.
Liebe Grüße
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Verfasst am: 23.11.2011 [08:14]
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NickyT
Junior
Dabei seit: 11.01.2010
Beiträge: 6
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... und weil er sich eventuell in der Schule langweilen könnte, willst du ihn nun in seiner Entwicklung hemmen? Seine Begabungen und Talente beschränken?
Fördern! Fördern! Fördern! Und wenn er sich in der Schule langweilt - eine Klasse überspringen. Da gibt es immer viele Möglichkeiten. Nur niemals in der Entwicklung beschränken. Damit züchtest du dir einen Jugendlichen, der keine Ahnung mehr hat, wer er ist, was er kann und das Potential für Depressionen ist hoch - auch heute schon!
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Verfasst am: 23.11.2011 [09:20]
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raindrop_1974
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2011
Beiträge: 2
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Die Entwicklung ausbremsen möchte ich auf keinem Fall. Wir gestalten das Ganze jetzt spielerisch und er hat riesigen Spaß dabei. "In der Schule langweilen" ist wohl eher ein Relikt aus alten Zeiten .
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Verfasst am: 17.01.2012 [11:57]
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marleen06
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 53
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Hallo,
wir haben ein ähhnliches Problem.
Mein Tochter ist vor 3 Monate 5 geworden und seit ca 1,5 Monat kann lesen.Anfangs nur Wörter jetzt schon ganze Texte.
Sie wird 2012 als ein kann-Kind(5J11M) eingeschult.
Rechnen gehts auch immer besser.
Bis September haben wir bestimmt alles durch.(Sie lernt viel mit ihrem älteren Bruder(7)).
Ich krieg langsam den Schreck.
In der Schule bieten nichts für solche Kinder,das weiss ich weil ich schon mit meinem Sohn ähnliches hatte.
Jetzt stelle ich mich vor,noch ein Kind das sich ganzes Jahr langweilt,das ist eine Katastrofe!
Ah,habe vergessen -sie schreibt,jetzt gerade lernt den Schreibschrift mit dem Bruder!
Hat jemand Erfahrung?
Was kann man in solcher Situation machen?
LG
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Verfasst am: 25.01.2012 [13:29]
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Flow
Junior
Dabei seit: 25.01.2012
Beiträge: 5
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@marleen06: Leider ist das ganz von der Schule deiner Kinder abhängig. Das Schulsystem selber sieht meines Wissens solche Dinge nicht wirklich vor. Allerdings sind die Schulen in den letzten Jahren flexibler geworden, was Klassensprünge, aber auch Mitarbeit ein einem bestimmten Fach in einer höheren Klasse (z.B. Mathe 3.Klasse in der 2. mitmachen), angeht.
Ich persönlich hatte das Glück einen richtig guten Grundschul-Lehrer zu haben, der dann auch mal Aufgaben für außerhalb der Schule gestellt hat (die allerdings nicht zwingend, wie Hausaufgaben, waren und meistens einfach der Stillung des Wissensdurstes dienten, aber trotzdem durchdacht und an meine Interessen angepasst waren). Zudem ging er sehr individuell auf die Kinder ein und war - nunja - einfach hilfsbereit. Leider kannst du da nur hoffen.
Optimalerweise findet deine Tochter Themengebiete, die sie interessieren (bei mir waren es Tiere und Technik). Dann kann man gerade durch Sachbücher in dem Bereich unglaublich gut fördern und Interesse am Lesen weiter aufrecht erhalten (halte ich gerade mit Blick auf viele Jugendliche für unglaublich wichtig!)
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Verfasst am: 26.01.2012 [11:29]
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marleen06
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 53
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Hi Flow,
du hast einfach Glück gehabt.
Uns wurde gar nichts angeboten.(Das Geld für Interssenkreis ist gekürzt worden).
Die Lehrerin hatte sogar eine interessante Idee-wir sollen uns mit unseren Kindern nicht mehr beschäftigen ,dann haben sie keine Vorwissen mehr und damit ist alles wieder gut.
Nur das gehts bei uns nicht ,sie sind gierig nach Wissen und wenn keine Angebote da sind langweilen sich und sind ständig unzufrieden.
Ich habe mich schon so wie so informiert und auch von Bibliothek viel ausgeliehen-zu hause wird sehr intensiv gelernt,praktisch meine ganze freie zeit
Zuhause haben wir eine Art Privatschule so zu sagen.Die hauptlehrerin-Mama.Was ich nicht optimal finde
Ich habe mir nie gewünscht Lehrerin zu sein und meinen eigenen Kindern schon überhaupt nicht.
Aber wie gesagt das Schulsystem bietet nichts und ich kann sie nicht zappeln lassen.
Ich war selber als Schülerin viel beschäftigt und ich kann mir nicht vorstellen wie mein Leben ohne das wäre-damals gabt es aber noch viele Angebote ,so das jedes kind konnte je nach Interessen und Wünsche auch mehr lernen ...
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Verfasst am: 27.01.2012 [12:37]
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lahoma
Junior
Dabei seit: 27.01.2012
Beiträge: 5
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Ich denke kaum, dass Vorwissen schaden kann. Die Lehrer haben wohl nur Angst, dass sie nicht die "richtige" Schreibschrift oder Strichführung lernen... oder so was... aber ich bin auch dafür dass du das eher förderst. Ist doch toll wenn ihm das Spaß macht. Warum soll man das bremsen!Da kann man doch auch stolz drauf sein! So lange es nicht in Hausaufgabenartige Verhältnisse ausartet..
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