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Mobbing an schulen


Autor Nachricht
Verfasst am: 14.09.2010 [20:28]
tommy_8
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 14.09.2010
Beiträge: 1
Hallo liebe Gemeinde.
Hoffe ich finde hier ein bischen Hilfe.
Ich bin seit 7 Jahren alleinerziehender Papa von 2 süssen Jungs.
Mein Problem ist das meine Kinder wahrscheinlich an der Schule wohl beide gemobbt werden.
Leider habe ich nun in der Schule auch überreagiert weil ich des öfteren meine kinder abholen musste weil sie im unterricht nicht mehr mitmachen und sachen verweigern.
Habe mich mit meinen Kindern zusammen gesetzt und das einziegste was ich rausbekommen habe das sie in den pausen übelst beschimpft und geschlagen werden.
Habe nun Donnerstag einen Thermin beim Jugendamt um zu wissen ob die mir helfen können.
Laut Lehrerrinnen sind meine Kinder so abgerutscht das sie eine Klasse zurückgesetzt werden sollen.
Und es wurde gleich gefragt ob zuhause was nicht stimmt.
Dazu muss ich sagen mein grosser hat eine Therapie gemacht wo die sagten Papa ist Papa und der beste kumpel.Therapie wegen der Schule weil das geht nun seit über 3 jahren so und ich kann nicht mehr.
Ich versuche auch beides zu ersetzen für die Kinder und sie sind im Fussballverein sowie wir gehen 3 bis 8 mal im monat schwimmen.
Naja dazu kommt ich hatte bis vor 2 Wochen noch 2 jobs den tagsüber habe ich nun verloren weil mein Chef sagte ich sollte es erst mal mit meinen Kindern auf die reihe bekommen.
Weil ich zum 6 mal zur Schule musste.
Mein kleinster bockt da auch nun rum so wie sein grosser Bruder.
Im moment fühle ich mich echt ...als wenn ich zu Doof bin kinder zu erziehen und weiß echt nicht was ich falsch gemacht habe.
Würde mich echt freuen wenn ihr mir ein bischen weiter helfen könnt.
lg tommy



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.2010 um 20:32.]
Antworten Profil
Verfasst am: 01.10.2010 [09:51]
Omama
Newbie
Dabei seit: 22.08.2008
Beiträge: 1
hallo tommy_8,

das problem mit dem mobben in der schule ist nicht einfach und von zu hause aus so einfach auch nicht aus der welt zu schaffen.

vorschlag:
beim nächsten elternabend als TOP auf die tagesordnung setzen und bei den eltern/lehrerin direkt ansprechen.
a) kind leidet unter der situation
b) vater ebenfalls
c) offen ansprechen, dass es bei ihnen zuhause kein typisches mama-papa-kind-gefüge gibt, weil ... (evt. kurz sagen, warum es keine mama gibt)
d) dass sie - genau wie eine alleinerziehende mutter - vater- und mutter-stelle einnehmen - und für ihre kinder alles tun, um ihnen eine harmonische kindheit und einen guten start ins leben zu bieten.

wenn andere eltern um ihre besondere situation wissen und verstehen, wird man ihnen und ihren kindern positiv begegnen.

laden sie ab und zu kinder aus der klasse mal nach hause ein oder lassen sie ihre kinder beim schwimmbadbesuch jeweils einen klassenkameraden mitnehmen; sprechen sie das ruhig auch auf dem elternabend an.falls es da bei den eltern zurückhaltung gibt, schlagen sie einen regelmäßigen festen termin für das schwimmbad vor: z. b. jeden 1. samstag und 3. samstag um 16 treffen sich alle interesierten eltern mit ihrem kind im schwimmbad.
wenn das jüngere kind noch nicht schwimmen kann, könnte eine anmeldung gemeinsam mit klassenkameraden zu einem schwimmkurs gut sein.

je mehr gemeinsame erlebnisse schulkinder auch außerhalb der schule haben, um so besser verstehen sie sich auch in der schule.

Ein schönes erlebnis sind natürlich auch immer die kindergeburtstage, wozu sich die klassenkameraden einladen. bieten sie ruhig ein typisches papaprogramm, was auch schon auf der einladung steht. (z. b. grillhütte, grillen, fußball spielen, schatzsuche oder auch ein besonderes schwimmbad, dazu jedoch unbedingt noch zuverlässige BEtreuungspersonen mitnehmen, usw. ...)

ferienspiele der gemeinde in den sommerferien bieten auch immer eine gute gelegenheit mit klassenkameraden etwas 'gemeinsam' zu erleben.

nehmen sie unbedingt an gemeinsamen unternehmungen der klassengemeinschaft teil: regelmäßig elternabend, jährliches grillfest der klasse oder andere gemeinsame klassenunternehmungen.

anbei noch eine veröffentlichung zu diesem thema von elternwissen, die ich vor längerer zeit erhalten habe.

schöne grüße und auf ein gutes positives gelingen

Omama


Liebe Eltern,

leider gehört es inzwischen in vielen Schulen zum Alltag, dass einzelne Kinder nicht anerkannt und integriert, sondern ausgegrenzt und gemobbt werden. Das kann wirklich jeden treffen, denn die Gründe sind genauso wahllos wie vielfältig.
Mal ist der Wechsel in ein neues Umfeld, zum Beispiel beim Schul- oder Klassenwechsel, bei dem die Neulinge erst einmal kritisch beäugt werden und ihren Platz in der Gruppe finden müssen.
Mal ist es eine Schwachstelle oder eine Andersartigkeit, die Kinder zum Außenseiter machen können.
Eine Schwachstelle hat jedes Kind, wenn danach gesucht wird, zum Beispiel das Tragen einer Brille, die falsche Nationalität, zu viel oder zu wenig Gewicht, ein auffallender Dialekt oder ein ausgefallenes Hobby.
Wenn sich mehrere Schülerinnen oder Schüler unter einem Anführer zusammenschließen und auf ein ausgewähltes Opfer "einschießen", beginnt für viele Kinder ein langer Leidensweg.
Aber wie können Sie das vermeiden?
Ihr Kind muss selbst lernen, sich gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen, selbstbewusst und stark zu wirken und nicht alles mit sich machen zu lassen. Unsere folgenden Tipps helfen Ihrem Kind dabei, Hänseleien und Mobbing entgegenzuwirken und zu beenden.


5 wirksame Strategien gegen Hänseleien

1. Freunde suchen und Freundschaften pflegen
Wer im Unterricht keinen Banknachbarn hat, in der Pause isoliert am Rand steht und auch in der Freizeit nicht mit Freunden spielt, ist sehr anfällig für Hänseleien. Kinder, die oft alleine sind, laufen sehr viel eher Gefahr, als Opfer auserkoren zu werden, als Kinder mit einem großen Freundeskreis.
Als Teil einer Gruppe hat Ihr Kind einen starken Rückhalt, der es vor Mobbing schützt. Unterstützen Sie daher durch Einladungen und gemeinsame Unternehmungen Ihr Kind dabei, Freunde zu finden. Reden Sie über ein Hobby und melden Sie Ihr Kind beispielsweise in einem Sportverein an. Natürlich kann es auch nicht schaden, bei der Sportart gezielt nach einem Selbstverteidigungskurs zu suchen.
2. Das Selbstbewusstsein stärken
Alle Kinder sind stark, aber manche wissen es einfach nicht. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, seine Stärken zu entdecken. Heben Sie sein Können und seine Erfolge oder Fortschritte stets hervor. Bleiben Sie dabei jedoch ehrlich und übertreiben Sie nicht. Helfen Sie Ihrem Kind auch, Fehler zu
verkraften, indem es stets eine neue Chance bekommt.
Zum Beispiel: Falls Ihr Kind beim Kochen der ersten eigenen Nudeln etwas anbrennen lässt, sollten Sie ihm auf keinen Fall die Küche verbieten. Vielmehr braucht es eine neue Gelegenheit, um seine Kochkünste erfolgreich unter Beweis zu stellen.
3. Den Anführer der Tätergruppe entwaffnen
Hänseleien geschehen meistens durch eine Gruppe. Sehr wirksam ist es, wenn Ihr Kind es schafft, den Rädelsführer seiner Peiniger bloßzustellen. Üben Sie in Rollenspielen, den Anführer zu erkennen. Meistens ist es derjenige, der am aktivsten ist, der die Beleidigungen und Pöbeleien aktiv ausübt. Nun soll Ihr Kind im Rollenspiel trainieren, diesem Anführer etwas entgegenzusetzen.
Zum Beispiel: Wenn der Anführer Ihr Kind als dicke Brillenschlange bezeichnet, könnte Ihr Kind sich aufrichten, dem anderen in die Augen sehen und zurückrufen: "Lieber dick als dumm!"
4. Stärke zeigen
Ihr Kind muss lernen, solche verbalen Hänseleien möglichst gelassen hinzunehmen. Je betroffener und trauriger oder wütender es sich zeigt und je mehr es sich zurückzieht, desto interessanter wird es als Opfer. Schließlich geht es ja darum, Macht über andere auszuüben. Erst wenn Ihr Kind signalisiert, dass es als Opfer nicht länger zur Verfügung steht, wird es für die Täter uninteressant.
Zum Beispiel: Auf eine Beleidigung, egal welcher Art, könnte Ihr Kind gelassen antworten:"Wen willst du denn damit beeindrucken, vielleicht lernst du mal lesen und findest einen intelligenteren Spruch."
Übung: So fängt Ihr Kind den Wortmüll auf
Versuchen Sie Ihrem Kind zu Hause die folgende Strategie zu verdeutlichen. Wenn es Schwierigkeiten damit hat, auf Beleidigungen gelassen zu reagieren, soll es einfach seine Arme vor der Brust verschränkten. Die so entstandene Rundung markiert einen Mülleimer, in dem die Beleidigungen und Schmähungen des anderen sang- und klanglos verschwinden können.
5. Halten Sie sich möglichst lange raus!
Halten Sie sich als Eltern solange wie möglich aus der Situation heraus, damit Ihr Kind die Gelegenheit bekommt, das Problem allein zu lösen. Das Gefühl, eine schwierige Situation selbst gemeistert zu haben, wird Ihrem Kind in der Zukunft sehr viel Kraft und Stärke geben. Greifen Sie also nur im Notfall, also in Fällen von körperlichen oder seelischen Grausamkeiten, ein.
Ihre Unterstützung sollte weit gehend darin bestehen, Ihrem Kind Rückhalt zu geben und seine Reaktionen in den akuten Situationen schon mal einzuüben.






















































Antworten Profil
Verfasst am: 01.10.2010 [10:52]
SunnyCalm
Alter Hase
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 24
Lieber Thommy_8,

zunächst korrigiere die Richtung: friß nicht in Dich hinein, sondern geh unbedingt damit nach draußen - sowohl Dir als auch Deinen Jungs zuliebe.

Ich kann Omama nur auf der ganzen Linie beipflichten:
1.) Nicht Du bist die Ursache dafür, daß Deine Jungs gemobbt werden - da spielt eine gehörige Portion Zufall mit. Also zerfleisch Dich nicht.
2.) Unbedingt die komplette Situation auf dem nächsten Elternabend publik machen. Denn nur das Wissen um die Tatsache an sich und um die Begleitumstände versetzt die anderen Eltern in die Lage, die richtigen Schlüsse zu ziehen und das eigene Handeln in die richtige Richtung zu lenken.

Der Elternabend hat mehrere Vorteile:
Du mußt Eure Geschichte nur einmal erzählen, erreichst aber damit genau die Zuhörer, die im weitesten Sinn betroffen sind, noch dazu in größtmöglicher Anzahl und der Rahmen der Versammlung garantiert, daß man Dich nicht abwimmeln oder sich dem Gespräch - aus welchen Gründen auch immer - nicht entziehen kann.
Gegen Mobber kann man nicht allein oder gar im Stillen vorgehen, die Gruppen-(Klassen-)Dynamik verspricht die größten Erfolgsaussichten.
Und zu guter Letzt - auch Lehrer sind nur Menschen - durch die so gewonnene Öffentlichkeit rückt auch das weitere Handeln des Lehrers/ der Lehrerschaft bzw. der Schulleitung in den Focus, sie können sich also nicht drücken oder gar untätig bleiben.

Falls die nächste Elternversammlung noch zu lange hin ist, den Elternsprecher, den/die Klassenlehrer/in bei der Schulleitung zum Gespräch bitten. Denn der bestehende Zustand muß schnellstmöglich beendet werden!

Euch Dreien alles Gute wünscht
Sunny Calm
Antworten Profil
Verfasst am: 03.12.2010 [12:09]
CarlaS
Junior
Dabei seit: 03.12.2010
Beiträge: 8
Hallo,
meine Tochter hatte auch schon mit Mobbing an der Schule zu kämpfen. Das war eine furchtbare Zeit und wir konnten das schlimme Problem nur durch ein ernsthaftes Gespräch mit dem Lehrer klären. Die Schule hat dann Schritte gegen die Mitschülerin eingeleitet und es war danach endlich Ruhe.
Es ist also wichtig, dass man ein Gespräch mit dem Klassenlehrer führt und ihn zu Lösungen drängt.

Gruß Carla
Antworten Profil
Verfasst am: 03.12.2010 [12:49]
Linaa
Newbie
Dabei seit: 22.11.2010
Beiträge: 4
Hallo,
Mein Sohn wurde auch gemobbt und er hat sich ähnlich in der Schule verhalten wie Ihre Söhne.Die Antwort von der lehrerin war auch :"Es stimmt wohl etwas zu Hause nicht etc"Die Reaktion ihrer Söhne ist völlig normal wenn Mobbing stattfindet!!das ist ja eine Art Hilferuf!Schade das die Schule dies nicht erkannt hat!auf jeden fall sollten sie schnellstmöglichst reagieren und ein Gespräch mit dem Lehrer führen.Es wäre gut wenn Sie zu diesem Gespräch nicht alleine gehen würden damit ist gewährleistet das es einen "Zeugen"gibt der im Notfall bestätigen das a)das Gespräch stattgefunden hat und b)welche Aussage dort getätigt wurden.ich würde das Thema auch nicht unbedingt am Elternabend oder mit einem Elternvertreter besprechen.Das kann möglicherweise auch nach hinten losgehen denn es kann schnell passieren das sich einige Eltern nicht gerade positiv äussern werden weil sie sich persöhnlich angegriffen fühlen oder weil sie wissen das Ihr Kind eines der besagten "Mobber"ist etc.Wichtig ist das ein gespräch mit dem lehrer erfolgt und mit dem Jugendamt und notfalls mit dem Schulaufsichtsamt.Lassen sie sich bitte nicht den sogenanten schwarzen Peter zuschieben!alles Gute
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