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unzufrieden mit lehrerin, grundschule 3. klasse


Autor Nachricht
Verfasst am: 15.06.2010 [18:47]
tilda70
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 15.06.2010
Beiträge: 7
bereits am ende der 1. klasse kristallisierte sich heraus, dass die relativ junge lehrerin wohl nicht zufrieden mit ihrem job ist. anfangs war sie fröhlich und motiviert, dann erzählte meine tochter immer öfter, die lehrerin ist unzufrieden mit den kindern. ab der 2. klasse kamen von ihr dann sogar sprüche wie "ich bin so enttäuscht"..."wenn ihr so weiter macht, werdet ihr später mal keine arbeit finden". auch schreit sie häufig mit der gesamten klasse.
inzwischen sind die kinder in der 3. klasse, bald kommt die 4.
die noten meiner tochter (9) werden jedes jahr schlechter. sie ist unleidlich bis aggressiv, besonders wenn´s um´s lernen geht.
auch von eltern einiger klassenkameraden/innen weiß ich, dass sich zu hause ähnliches abspielt.
die lehrerin musste bereits für einige kinder förderanträge beim bildungsförderungszentrum beantragen (lernschwierigkeiten, konzentrationsmangel). auch ich habe so einen antrag von der lehrerin stellen lassen. sie brauchte 8 wochen, um überhaupt einen antrag zu stellen. nun klappt´s mit der förderung natürlich nicht mehr vor den sommerferien... ich finde es schon beunruhigend, dass gerade in unserer klasse soviele kinder schwierigkeiten haben sollen!? aber die lehrerin zieht wohl für sich keine schlüsse daraus.
auch geschriebene tests/arbeiten bekommen die kinder erst nach 3 wochen zurück.
auch mit dem unterrichtsstoff hängt sie manchmal hinterher, sodass sie dann im eiltempo durchpreschen muss.
füller sollten wir für´s 2. halbj. der 2. klasse kaufen. wurde bis heute nicht benutzt.
tintenroller sind erwünscht, aber zum schreiben üben damit ist keine zeit. sollen die kinder zu hause tun. (auch noch..!) es wird überwiegend von allen mit bleistift geschrieben. schreibschrift ist auch freiwillig, die meisten schreiben druckbuchstaben. aber gleichzeitig sagt die lehrerin, dass ende der 4. eine verbundschrift bei jedem kind vorhanden sein soll. üben bitte zu hause.
die frau ist anfang 30, es ist ihre erste eigene klasse und offensichtlich hat sie sich alles "romantischer" vorgestellt, ihren frust läßt sie nun an den kindern aus.
leichtes mobbing unter den mädels gab´s auch schon, in der 2. klasse. sie sagt, sie bekommt davon nichts mit.
gespräche mit der lehrerin sind nett, aber sie wiegelt alles ab, beschwichtigt oder sagt auch mal "nicht alle kinder können die gleiche kompetenz haben... es gibt ja verschiedene weiterführende schulen....
die direktorin steht voll hinter ihren lehrkräften. auch hier ist keine hilfe zu erwarten.
ich dachte schon an schulwechsel, aber die nächsten schulen sind recht weit weg und ich berufstätige single-mum ohne auto.
hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht?
kann ich hoffen, dass es auf der weiterführenden schule neue chancen für die kinder gibt?
es ist so frustrierend und irgendwie aussichtslos.
ich freue mich, wenn ihr rat und/ oder trost für mich/ uns habt.


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.2010 um 19:41.]
Antworten Profil
Verfasst am: 26.06.2010 [18:08]
einemami
Newbie
Dabei seit: 26.06.2010
Beiträge: 1
Hallo Tilda,

ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein Sohn geht in die 2. Klasse und seine Lehrerin benotet viel zu streng! Das sagen auch andere Eltern über diese Lehrerin. Ich habe ihr das auch mal gesagt im Beisein vor einem Schulpsychologen, der zu mir hielt. Er sagte ihr, dass die Selbsteinschätzung des Kindes unter schlechten Noten leiden würde, sie sollte andere Maßnahmen zur Benotung ergreifen. Sie zeigte sich zwar einsichtig, geändert hat sie ihr Verhalten aber nicht.

Ich an deiner Stelle würde zum Schulamt gehen und mich über die Schule beschweren. Alternativ gibt es da noch den Schulpsychologischen Dienst, der hilft Lehrern und Eltern weiter, die ihre Probleme nicht alleine lösen können. Übrigens: Es fahren vll. auch Schulbusse! So etwas gibt es auch für Grundschulen. 3x toi!

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.2010 um 18:09.]
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Verfasst am: 28.06.2010 [17:27]
moppel
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 26.03.2010
Beiträge: 50
Hallo,

ich würde erst einmal bei Direktor vorsprechen - am besten aber nicht alleine, sondern mit anderen Eltern zusammen! Wenn die Lehrerin meint, dass alle Schüler so schlecht seien, dass sie niemals eine Arbeit finden, dann sollte sich die Lehrerin mal an die eigene Nase fassen warum sie den Schülern nichts beibringen kann.
Einzelne Schüler werden in verschiedenen Fächern immer schwächer sein, aber dass die ganze Klasse so schlecht sein soll - das kann ja dann wohl nur an der Lehrerin liegen.

Carmen (Mutter von Moppel)

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.2010 um 17:27.]
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Verfasst am: 15.07.2010 [15:44]
tilda70
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 15.06.2010
Beiträge: 7
danke für deine reaktion, moppel. leider steht die direktorin voll hinter ihren lehrkräften und dann sind einige dabei, die ich für nicht allzu fähig halte.
die direktorin ist überzeugt davon, dass es sich bei unserer klassenlehrerin um eine "sehr engagierte und kompetente" lehrerin handelt. und sie findet es ungerecht, dass sich inzwischen soviele eltern unzufrieden äußern.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.2010 um 15:46.]
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