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Welche Geburt ist die Beste?


Autor Nachricht
Verfasst am: 27.05.2010 [15:42]
Mareike181
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 19.08.2009
Beiträge: 4
Da müssen wir Schwangeren leider alle durch und doch weiß ich nicht genau, was richtig ist.
Ich habe mich sehr viel und sehr gut informiert, aber je mehr ich jetzt weiß umso unentschlossener bin ich. Ich habe, was eine normale Geburt angeht, große Angst vor Schmerzen, aber ein Wunschkaiserschnitt kommt für mich definitiv nicht infrage.

Aber welche Geburt ist denn dann nun die angenehmste, bzw. welche Art der Anästhesie ist für das Baby am besten. Oder sollte man doch auf homöopathische Mittel zurückgreifen??

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Antworten Profil
Verfasst am: 27.05.2010 [22:40]
muttis
Super-Nanny
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 85
Mein Credo: Keine Angst vor der natürlichen Geburt! Siehe auch hier: http://muttis.wordpress.com/2010/01/16/keine-angst-vor-der-naturlichen-geburt/
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Geburtsöl aus der Hebammensprechstunde gemacht. Außerdem schwöre ich nach zwei Geburten auf Damm-Massage und Akupunktur! Was ich leider versäumt hab ist Yoga für Schwangere. Ich mache seit einem Jahr regelmäßig Yoga und es hätte mich bestimmt hervorragend auf die Geburt vorbereitet.
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 28.05.2010 [21:40]
Kris
Alter Hase
Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
Hallo Mareike,

schließe mich muttis an: du brauchst keine Angst zu haben! Wenn alles normal läuft, wird's zwar sehr anstrengend und geht natürlich nicht ohne Schmerzen ab, aber ich fand beide Geburten gut auszuhalten und letztlich sehr schön. Habe in beiden Fällen keine Schmerzmittel, Homöopathika o.ä. gebraucht. Dammassage fand ich auch sehr hilfreich. Und: In jedem Geburtsvorbereitungskurs erzählt die Hebamme, man solle die Wehen schön veratmen und tönen auf "A" oder "O" und sich auf den Schmerz einlassen (im Kurs findet man das meist noch ziemlich albern und blöd, später wirkt's Wunder!!!). Ich kann es wirklich nur dringend empfehlen. Auf jeden Fall nicht dagegen ankämpfen, sonst verkrampfst du, sondern denken: die Wehe habe ich geschafft, die kommt nicht mehr wieder!
Und wenn du tatsächlich unterträgliche Schmerzen hast oder einfach nicht mehr kannst, dann lass dir was geben. Wobei ich dazu nichts sagen, weil siehe oben nicht benutzt.
Wichtig finde ich auch, dass dein Partner oder wen auch immer du mitnimmst, möglichst weiß, was du möchstest und dies gegenüber dem Personal äußern kann.
Und wenn's unmittelbar auf die Geburt zugeht, mach was die Hebamme dir an Positionswechseln empfiehlt - es wollen dir ja alle helfen. Nur Mut: du schaffst das! (Und wenn nicht: in der modernen Medizin gibt's genügend Hilfsmittel - du musst nicht als Märtyrerin in die Geschichte eingehen, das erwartet auch dein Kind nicht von dir.)

Alles Gute,
Kris

PS: Auf deinen Bericht sind wir gespannt!
Antworten Profil
Verfasst am: 29.05.2010 [07:13]
olivia1507
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 27.05.2008
Beiträge: 50
Liebe Mareike!
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, sich auf dei Schmerzen einzulassen. Anfangs hab ich während der Presswehen gedacht, dass halte ich nicht aus, das soll zu Ende sein und hab mich nicht auf meinen Körper eingelassen, weil ich mich versucht habe dagegen zu wehren. Dann kam auf einmal die Stimme meiner Sportlehrerin (Schwangerschaftsgymnastik, sie hat auch viele Yoga-Elemente eingebracht)in den Kopf: "Die Atmung ist das A und O." Ich hab dann bei mir gedacht: "So, jetzt reißt Du Dich mal zusammen und atmest vernünftig. So hab ich in Ruhe tief eingeatmet und mir vorgestellt, wie ich Kraft in mich einatme und dann beim Ausatmen hab ich mir vorgestellt, wie der Schmerz mit weggeatmet wird... und ab da ging es viel besser, und ich konnte meine Tochter schon bald in die Arme nehmen. Das hat ja schon sehr viel mit Yoga zu tuen. Das war die meine zweite Tochter. Das ging ohne Schmerzmittel und bei meiner ersten Tochter hatte ich eine PDA. Ich kann Dir nur raten, die keinen bestimmten "Verlauf" vorzunehmen. Schmerzmittel ja oder nein, Wassergeburt,Hocker... es wird sowie anders kommen. Im Krankenhaus kannst Du Dich ja erkundigen, ob sie zu Beginn der Geburt auch mit homeöpatischen Mitteln arbeiten. Ich denke, es ist wichtig, dass man eine gute Hebamme hat, auf die man sich einlassen kann, und der man dann auch vertraut. Akkupunktur und Dammmassge kann ich auch empfehlen, mit beiden habe ich gute Erfahrung gemacht. Deine Geburt wird sicher ein wunderschönes Erlebnis. Wenn das Kind in Deinen Armen liegt, ist alles schnell vergessen und dann ist es auch egal, ob es eine normale Geburt oder ein Kaiserschnitt war. Du wirst das gut machen!
Alles Liebe, noch eine schöne Schwangerschaft!
Antworten Profil
Verfasst am: 29.05.2010 [21:36]
kasimir
Newbie
Dabei seit: 29.05.2010
Beiträge: 1
Hallo Mareike!
Welches die richtige Art der Geburt ist, muß jede werden Mutter für sich selber entscheiden. Wichtig ist, daß man sich wohl fühlt und sich 100% entspannen kann.
Ich habe meinen Sohn in der Badewanne zur Welt gebracht. Ohne PDA und so. Es war im Geburtshaus, einer Umgebung die ich von den Vorsorgeuntersuchnungen gut kannte. Da ich die Vorsorge bis auf zwei Termine bei „meiner“ Hebamme gemacht hatte, war sie mir bestens vertraut. Bei der Geburt waren mein Freund, meine Hebamme und eine Kollegin von ihr, die ich auch kannte, dabei. Also alles in allem eine schöne und mir bekannte Umgebung und nur Personen die ich kannnte. Ich konnte mich voll und ganz fallen lassen. Meiner Hebamme habe ich voll vertraut und da ich meinen Körper gut kenne, konnte ich Tipps zur Atmung und anderm von ihr sehr gut verstehen und ummsetzten. Ich hatte die Wassergeburt nicht explizit geplant, aber auch nicht ausgeschloßen. Als ich dann in der Badewanne war, wollte ich da nicht mehr raus und es ging auch alles recht schnell. Die Geburt habe ich als anstrengend aber nicht als sehr schmerzhaft empfunden. Ne Wurzelbehandlung beim Zahnarzt (hab ich leider schon 3 hinter mir) fand ich schmerzhafter.
Vielleicht hat auch die geburtsvorbereitende Akupunktur geholfen?
Eines habe ich mir immer gesagt: Vor dir haben Milliarden Frauen seit je her Kinder zur Welt gebracht, dann wirst du das auch schaffen. Wenn gebären so etwas schlimmes wäre, würden wir alle heute nicht hier sein icon_wink.gif
Antworten Profil
Verfasst am: 31.05.2010 [10:17]
Kaggen
Alter Hase
Dabei seit: 10.06.2008
Beiträge: 25
Hallo Maraike
Ja, das ging mir auch so vor dem ersten Kind. Und alles was frau liest, verunsichert noch ein wenig mehr icon_wink.gif

Andererseits kannst du vielleicht versuchen mal rauszufinden, was du denn sonst "für ein Typ" bist? Beruhigt es dich, wenn Du möglichst viele Experten um dich hast, mit vielen Tipps und Meinungen oder suchst du im Stressfall lieber die Ruhe um einen klaren Gedanken zu fassen?

Mich machen zuviele Leute die mir im Stress reinreden nur nervös. So hatte ich mich fürs Geburtshaus und eine Hebamme die ich kenne entschieden. Was für mich genau das Richtige war.
Was schon gesagt wurde - das ruhige Atmen - ist auch für mich etwas vom Wichtigsten. Ausatmen und spüren, wie die Wehe damit ebenfalls weggeht.. hat super geklappt bei mir. So habe ich mittlerweile 3 Geburten erlebt, alle ohne irgenwelche Schmerzmittel, alle nicht schmerzfrei aber immer erträglich. Wenn du eine Hebamme hast, die nur für dich Zeit hat, dann beobachtet die dich so gut, dass sie immer genau im richtigen Moment das richtige macht, so dass es gar nie wirklich schlimm wird.

So ist meine Erfahrung und ich wünsche dir, dass du das auch so erleben darfst. Viel Glück!
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