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lächelnde Ärztin neben Kind mit Teddy in der Hand
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Alternative Heilmethoden für Ihr Kind: Die Osteopathie

Was Sie bei dieser Therapie beachten sollten beachten sollten

Osteopathie liegt voll im Trend. Viele Eltern haben diese alternative Heilmethode auch für ihre Kinder entdeckt. Was ist Osteopathie und was bewirkt sie? In welchen Fällen ist diese Methode überhaupt für Kinder geeignet? 

Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Der Begriff Osteopathie („Osteo“ = „Knochen“; „Pathie“ = „Leiden“) bezieht sich auf Erkrankungen bzw. Fehlfunktionen des Bewegungsapparates. Die Osteopathie gehört zu den manuellen Therapien, also zu den Behandlungen, die mit den Händen ausgeführt werden. Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still, sah den Körper des Menschen als Funktionseinheit, der in der Lage ist, sich selbst zu regulieren. Wird das Knochengerüst bzw. der Bewegungsapparat behandelt – zum Beispiel blockierte Gelenke oder verspannte Muskeln –, hat das seiner Meinungs nach Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Was passiert bei dieser alternativen Heilmethode?

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Osteopath erspürt mit seinen Händen die Spannung von Muskeln, Knochen und Gelenken, um gestörte Funktionen zu erkennen. Zur Behandlung etwaiger Funktionsstörungen gibt es verschiedene osteopathische Techniken.

1. Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie bezieht sich auf die Behandlung von Bindegewebe (Faszien), Muskulatur, Knochen und Gelenken. Die Wirksamkeit dieser Technik ist in Deutschland anerkannt und wird mittlerweile von vielen Orthopäden empfohlen.

2. Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die osteopathische Behandlung der inneren Organe und des bindegewebigen Netzes, das die Organe miteinander verbindet.

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3. Craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Osteopathie behandelt die zwischen Kopf und Kreuzbein liegenden Strukturen, also das Gehirn und das Rückenmark. Die beiden letztgenannten Methoden sind in Deutschland umstritten, da ihre Wirksamkeit nicht allgemein anerkannt ist.

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