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Gestresste junge Mutter
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Burnout bei Müttern vorbeugen

Sanfte Hilfe für Ihre Seele

Kopfschmerzen, Schlafstörungen und ständige Erschöpfung: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zwischen Kindern, Küche und Karriere zusammen. Nicht selten heißt die Diagnose „Burnout-Syndrom“: Nichts geht mehr. Ist es einmal so weit gekommen, ist der Weg aus dem totalen „Ausgebranntsein“ schwer und langwierig. Lesen Sie hier, wie Sie mit Entspannung und Naturheilkunde vorbeugen können, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.  

Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Mutter sein, heißt für die meisten Frauen, für andere zu da sein, die Bedürfnisse des Kindes vor die eigenen zu stellen, Kuchen für das Sommerfest in der Kita zu backen und zusätzlich noch dem Arbeitgeber und dem Partner gerecht zu werden. Viele Frauen bewältigen diese Strapazen mit einem bewundernswerten Einsatz. Doch werden die Belastungen irgendwann zu groß, schlagen Körper und Seele Alarm und melden: „Bis hierhin und nicht weiter!“

So erkennen Sie ein drohendes Burnout

Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen unserer Checkliste (links) mit „ja“ beantwortet haben, ist es dringend an der Zeit, „Stopp“ zu sagen und einem drohenden Burnout Einhalt zu gebieten. Bei schweren Erschöpfungszuständen oder anhaltenden körperlichen Symptomen sollten Sie außerdem einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen!

Was Sie gegen Erschöpfung und Ausgebranntsein tun können

Stress und Burnout betreffen auf sehr vielfältige Weise sowohl den Körper als auch Geist und Seele des Menschen. Daher ist es wichtig, in allen Bereichen entgegenzusteuern. Das Wichtigste aber ist, dass Sie wieder lernen, auch Ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und im Rahmen des Möglichen zu erfüllen. Hierbei helfen:

Bewegung

Sport, Spaziergänge oder Fahrradfahren bauen Stresshormone ab und machen den Kopf frei.

Ruhe und Entspannung

Mal wieder ein Buch lesen, einen schönen Film schauen, ein Bad nehmen: Reservieren Sie die Zeit, wenn die Kinder abends im Bett sind, oder den Mittagsschlaf Ihres Kindes für Ihr persönliches „Wohlfühlprogramm“.

Entspannungstrainings

Autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Yoga: Finden Sie heraus, was Ihnen guttut. Wenn keine Zeit für einen Kurs da ist: Im Handel gibt es viele gute CDs, die Ihnen helfen können, in kurzer Zeit effektiv zu entspannen.

Spaß und Abschalten

Nehmen Sie sich immer wieder mal eine Auszeit von der Familie, gehen Sie mit einer Freundin ins Kino, tun Sie, was Ihnen Spaß macht, und füllen Sie so Ihre Akkus auf. Ihre Familie wird es Ihnen danken!

Bach-Blüten gegen Burnout

Bach-Blüten stärken Körper, Geist und Seele und können Ihnen helfen, mehr Gelassenheit im Alltag zu entwickeln. In meiner Praxis hat sich für gestresste Mütter folgende Mischung bewährt:

Mütter-Anti-Stress- Mischung (auch für gestresste Väter geeignet!)

Nr. 4 – Centaury:

hilft Ihnen, sich selbst wieder mehr zu beachten und auch mal Nein zu sagen

Nr. 11 – Elm:

gibt in Phasen von Zweifeln und Mutlosigkeit („Ich schaffe das nicht!“) neue Kraft und Zuversicht

Nr. 18 – Impatiens:

lässt Sie geduldiger werden und Ihre eigenen Grenzen besser akzeptieren

Nr. 22 – Oak:

hilft Ihnen, wieder mehr auf Ihre eigenen Wünsche zu hören und das nagende Pflichtgefühl auch einmal hintanzu - stellen

Nr. 23 – Olive:

gibt neue Kraft bei Schlafmangel und Erschöpfung

Nr. 35 – White Chestnut:

bringt ihre ständig im Kopf kreisenden Gedanken zur Ruhe

Dosierung:

4 x täglich 4 Tropfen über 6 bis 8 Wochen einnehmen 

Entspannung durch ätherische Öle

Auch ein entspannender Duft kann Ihnen helfen, aus der Stress-Spirale auszusteigen. Sie können die ätherischen Öle in eine Duftlampe geben, einem Massageöl (z. B. Mandelöl) bei - mischen oder als Badezusatz verwenden. Wenn auch dafür die Zeit nicht reicht: Duftmischung (siehe unten) mit 10 ml Mandel- oder Jojobaöl vermischen sowie Puls, Nacken, Solarplexus und Handinnenflächen damit einmassieren.

Duftmischung „Stress lass nach!“

3 Tropfen Zeder 2 Tropfen Palmarosa 3 Tropfen Neroli 10% 

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