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Mückenstiche vermeiden
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Mückenstiche wirksam vermeiden und behandeln

Mückenstiche bei Kindern vermeiden und behandeln

Jetzt sind sie wieder so richtig lästig, die kleinen Biester. Und Kinder sind oft die bevorzugten Opfer. Lesen Sie hier, wie Sie Mückenstichen vorbeugen und Ihrem Kind nach einem Mückenstich helfen können. 

Expertenrat von 

Dass Mücken „süßes Blut“ lieben und daher die Kleinsten besonders gerne stechen, ist ein Märchen. Allerdings werden Frauen und Kinder tatsächlich bevorzugt von Mücken gepiekst – möglicherweise, weil ihre Haut dünner und weniger haarig als Männerhaut ist. Im Freien können Sie Ihr Kind durch Mücken abschreckende Mittel (so genannte Repellents) schützen. Doch es gibt noch mehr Möglichkeiten, sich vor den Plagegeistern zu schützen. Leider sind einige beliebte „ungiftige“ Alternativen wie Ultraschall-Mückenpiepser weitgehend nutzlos.

Mückenstiche durch Gift-Verdampfer vermeiden: Wirksam, aber ungesund

Eine praktische Sache: Einfach den kleinen, handlichen Verdampfer in die Steckdose stecken und dank einer kleinen Heizfläche verdunstet die Flüssigkeit auf dem eingelegten Wirkstoffplättchen und vertreibt alle Mücken aus dem Raum. Die Wirkstoffplättchen enthalten Pyrethroide. Diese Insektizide werden dabei kontinuierlich an die Raumluft abgegeben. Pyrethroide sind Nervengifte und können Haut und Schleimhäute reizen. Die Anwendung ist keinesfalls zu empfehlen – und schon gar nicht für Babys oder Kleinkinder! Eine Anwendung wäre höchstens in den Tropen gerechtfertigt, wo die Gefahr durch Mücken übertragener Infektionskrankheiten besteht.

Es gibt auch insektizidfreie Wirkstoffverdampfer auf der Basis ätherischer Öle. Die sind zwar weniger bedenklich, aber leider auch wirkungslos. Das gilt auch für Gartenfackeln oder Kerzen, die Mücken mit ätherischen Ölen vertreiben sollen. Dementsprechend sind auch Hausmittel wie ein Lavendelsträußchen oder eine mit Nelken gespickte Orange oder Zitrone weitgehend nutzlos.

Mückenstiche vermeiden: Am besten gar nicht reinlassen

Zugegeben, in Deutschland muss man nicht panisch jeden Mückenstich vermeiden, da bei uns keine Krankheiten wie Malaria übertragen werden. Trotzdem gibt es Verhaltensmaßnahmen, die Mückenstiche vermeiden helfen.

  • Fliegengitter: Feinmaschige Gaze vor den Fenstern hält natürlich nicht nur Fliegen, sondern auch Mücken fern. Besonders geeignet für Schlafräume! Empfehlenswert ist Synthetikgaze (ab etwa 3 € pro Fenster, in Baumärkten), da sie strapazierfähiger als ein Baumwollnetz ist.
  • Moskitonetz übers Bett: Damit ist Ihr Kind sicher vor Mücken geschützt. In Deutschland ist eine Maschenweite von 2 Millimetern ausreichend, um Hausmücken fernzuhalten.
  • Brutstätten abdecken: Mückenweibchen legen ihre Eier in stehenden Gewässern ab. Decken Sie daher Ihre Regentonne mit einem Fliegennetz ab. Verzichten Sie auf einen Gartenteich – auch wegen der Gefahr, dass Ihr Kind ertrinken könnte!
  • Zimmer absuchen: Machen Sie den kleinen Biestern in der Wohnung mit der Fliegenklatsche oder dem Staubsauger den Garaus.
  • Richtige Kleidung: Insbesondere für Tropenreisen gilt: Im Freien sollten alle Körperteile durch weite, nicht zu leichte Kleidung bedeckt sein. Durch dünne, anliegende Stoffe stechen Mücken problemlos durch! Ein Hut mit Moskitonetz oder ein Kopfnetz schützt Gesicht und Kopf und Mückenstiche lassen sich so vermeiden.

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