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Ehrgeiz fördern: So erreicht Ihr Kind die Lernziele

Bessere Noten

Eine gesunde Portion Ehrgeiz braucht jedes Kind, um seine Ziele zu verwirklichen und kompetent mit den Herausforderungen unserer Leistungsgesellschaft umzugehen. Zwischen der motivierenden Lust am Gelingen und einem übertriebenen Wettbewerbsdenken ist jedoch oft nur ein schmaler Grat. Wenn der Ehrgeiz überhand nimmt, ist die seelische Gesundheit des Kindes gefährdet. Wie Sie mit dem richtigen Maß die Lernmotivation Ihres Kindes unterstützen, ohne es zu überfordern, lesen Sie im folgenden Beitrag. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Mit dem Ehrgeiz ist es so eine Sache. Natürlich möchten die meisten Eltern, dass ihre Kinder in der Schule erfolgreich sind und den Sprung auf die weiterführende Schule problemlos schaffen. Ohne Ehrgeiz ist das nicht zu machen. Andererseits ist auch bekannt, dass immer mehr Kinder bereits in der Grundschule einem so hohen Druck ausgesetzt sind, dass sie krank werden. Davor haben viele Eltern Angst. Die Aufgabe der Eltern ist es, den angeborenen Ehrgeiz ihres Kindes zu pflegen und zu fördern, sodass ihm der Spaß am Ausprobieren und am Erfolg nicht verloren geht, es aber nicht unangemessen zu fordern. Das ist eine schwierige Balance, wie die folgenden Beispiele zeigen. 

Wecken Sie die Begeisterung Ihres Kindes

Der beste Rat, den Eltern befolgen können, ist das Interesse und die Lust ihres Kindes an einem Thema zu fördern. Nicht Noten oder andere Leistungsbeweise sollten das Ziel sein, sondern mehr über das Thema selbst zu erfahren und den Spaß am Tun zu wecken. Fragen Sie beispielsweise nach einer Klassenarbeit nicht zuerst nach der Note, sondern vielmehr intensiv nach der Fragestellung und dem Thema. So vermitteln Sie Ihrem Kind, dass der Lernstoff selbst wichtiger ist als die erreichte Note.

9 Tipps, um den gesunden kindlichen Ehrgeiz zu fördern

Mit den folgenden Tipps möchten wir Ihnen einen Weg aufzeigen, der es Ihrem Kind erlaubt, ehrgeizig zu sein, ohne unter Erfolgsdruck leiden zu müssen. So packt es seine Lernziele motiviert, engagiert und freudig an.

1. Vergleiche mit „besseren“ Kindern sind tabu

Gehen Sie davon aus, dass Ihr Kind momentan sein Bestmögliches gibt, um seine Lernziele zu erreichen. Wenn Sie Ihr Kind mit anderen vergleichen, die bessere Ergebnisse haben, demotivieren Sie es doppelt. Es muss nicht nur mit seinem eigenen Frust umgehen, sondern bekommt auch noch Ihre Enttäuschung zu spüren. Außerdem fördern Sie ein Konkurrenzdenken, bei dem es um das Siegen und nicht um den Spaß geht.

Beispiel: Messen Sie Ihr Kind bei einer schlechten Note nur an seinen eigenen Leistungen. Lenken Sie dabei seinen Blick auf vergangene Erfolge, damit es wieder motiviert wird und seinen Ehrgeiz nicht verliert. 

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