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In wenigen Schritten zum Abenteuerspielplatz

Überraschen Sie Ihre Kleinen

Letztlich träumen alle Kinder davon: Vom eigenen Abenteuerspielplatz mit jeder Menge Überraschungen, Fun und Aufregung. Dass die Schaffung eines Abenteuerspielplatzes im eigenen Garten gar nicht so kompliziert ist, möchten wir mit dem folgenden Beitrag zeigen. Wenn Sie die Tipps und Tricks selbst umsetzen möchten, achten Sie bitte darauf, dass die Attraktionen zum Alter der Kinder passen und nur sichere Materialien verwendet werden. 

Der Abenteuerspielplatz im eigenen Garten zeichnet sich besonders durch viele abwechslungsreiche Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten aus. Außerdem sollte er so gestaltet sein, dass dort auch mehrere Kinder spielen können, weil Abenteuer in der Gruppe bekanntermaßen viel mehr Spaß machen.

Unsere Grundidee ist einen Abenteuerspielplatz im Ambiente von „Pirates of the Caribbean“. Damit haben wir auch schon unser Motto gefunden und können uns relativ schnell an die Umsetzung machen. Was wir dafür brauchen, ist nicht unbedingt jede Menge Geld, sondern vor allem eine große Portion fantasievoller Ideen.

Das Piratenschiff

Für die Einrichtung unseres Piratenparadieses haben wir zuerst ein Schiff gesucht. Wer kann, darf sich im Internet ein gebrauchtes und vielleicht sogar defektes Paddelboot ersteigern. Wir haben auf dem Schrottplatz eine große, recht gut erhaltene Badewanne erhalten. Diese haben wir fast bündig im Garten eingegraben und ringsherum mit feinem Spielsand aufgefüllt. Als Segel reichte ein neben der Wanne eingeschlagener hoher Holzmast, den wir mit Querstrebe mit Bettlaken als Segel und einer Piratenflagge ausgestattet haben. Als Sitzmöglichkeiten im Schiff reichen ein paar stabile Bretter. Aber bitte den Abfluss von der Wanne offen lassen, damit sich im Schiff kein Wasser sammelt. So spart man sich mit einfachen Mitteln den Kauf eines teuren Piratenschiffes im einschlägigen Handel.

Die Piratenhöhle

Auf dem Speicher haben wir ein altes Zelt gefunden, das sich prima als Piratenhöhle eignet. Schnell aufgebaut und natürlich auch mit Piratenflagge verschönert, bietet es den Unterschlupf gleich für mehrere Piraten. Innen haben wir mit vielen Kissen, Decken und bunten Tüchern sowie mit einer alten Truhe das passende Ambiente geschaffen. Hier können die kleinen Piraten ihre Schätze bunkern und ihre nächsten Eroberungen planen.

Die Wasserrutsche

Besonders im Sommer macht Kindern Wasser immer Spaß. Um eine Wasserrutsche passend zum Piraten-Abenteuerspielplatz zu schaffen, braucht es weniger, als man denkt. Wir haben gleich neben dem Piratenschiff ein größeres Planschbecken leicht eingegraben und direkt daneben einen kleinen Hügel angelegt. Den haben wir mit einer schwarzen festen Teichfolie in Richtung Planschbecken ausgelegt. Auf der anderen Seite hilft eine auf den Hügel gelegte Holzleiter beim Aufstieg. Wollen die kleinen Piraten die Wasserrutsche nutzen, lassen wir aus dem Gartenschlauch einfach Wasser über die Folie laufen und schon kann der ganz besondere Rutschspaß beginnen. Dasselbe funktioniert auch mit einer handelsüblichen Kinderrutsche, die mit Wasser besprüht auch schnell zur Wasserrutsche wird.

Die Piratenbar

Wann immer die kleinen Abenteurer Hunger oder Durst haben, ist unsere Piratenbar der passende Treffpunkt. Dazu benutzen wir eine Biertischgarnitur mit Tisch und zwei Bänken und ein großes Sonnensegel. Natürlich darf auch hier die Piratenflagge nicht fehlen. Rote Brause als Krakenblut und Bratwurst als Seeschlange sind hier immer die beliebten Speisen und Getränke zum Piratenschmaus. Natürlich lassen sich hier auch viele andere Speisen und Getränke mit fantasievollen Namen als Piratenschmaus deklarieren.

Das Krähennest

Zu jedem anständigen Piratenschiff gehört natürlich auch der richtige Ausguck. Das so genannte Krähennest haben wir aus einem großen runden Mörtelbottich aus schwarzem Plastik gestaltet. Einfach eine grobmaschiges Netz aus Sisal darum geschlungen ergibt schnell die abenteuerliche Optik eines echten Krähennestes. So können die kleinen Piraten direkt aus dem Bottich heraus Ausschau nach anderen Schiffen halten. Ein Plastikfernrohr aus dem Ein-Euro-Laden komplettiert hier die Ausstattung.

Waffen, Waffen, Waffen

Was wäre eine richtige Piratenschlacht ohne die richtigen Waffen. Beim Bauern im Nachbardorf haben wir einen alten Handwagen bekommen. Einfach die Radpaare mit Achse abbauen und schon haben wir die Grundlage für kleine Kanonen. Als Kanonenrohre müssen hier schwarze Abflussrohre aus dem Baumarkt herhalten. Diese lassen sich auch ganz gut an den Achsen der Räder befestigen, so dass mit wenig Aufwand richtige kleine Kanonen entstehen. Im Spielzeugladen haben wir noch ein paar Plastiksäbel und Gewehre sowie Revolver gekauft. So haben unsere kleinen Piraten auch die passende Ausrüstung für die nächste Seeschlacht parat. Bitte achten Sie hier darauf, dass sich die gekauften Waffen auch für das Spielalter der Kinder eignen.

Die richtigen Kostüme

Um Pirat zu werden, braucht es nicht viel. Oftmals reichen schon Dreiviertelhosen, ein gestreiftes Shirt und ein Kopftuch für das richtige Piratenoutfit. Das lässt sich mit Augenklappen aus der Apotheke noch weiter aufpeppen. Auch komplette Faschingskostüme aus dem Spielzeugladen eignen sich natürlich hervorragend zur Verkleidung als Pirat.

Der Ruheplatz

Wenn die kleinen Piraten so richtig getobt haben, wird es Zeit für etwas Ruhe. Zu diesem Zweck eignen sich Hängematten, die es in jedem Baumarkt für relativ wenig Geld gibt. Die lassen sich gut zwischen die Bäume hängen. Auch eine Piratenschaukel aus einem alten Autoreifen und ein paar sichere Ketten oder Seilen lässt sich in die Bäume hängen.

Der gesamte Abenteuerspielplatz für Piraten lässt sich im Frühsommer recht schnell und einfach aufbauen und im Spätherbst auch wieder zurückbauen. Die Wanne und die Wasserrutsche können meist draußen bleiben, während Zelt, Krähennest und Zubehör lieber in den Schuppen geräumt werden sollten. In den Sommermonaten haben Kinder immer viel Spaß mit diesem selbst gebauten Abenteuerspielplatz und laden dann auch gern die Kinder aus der Nachbarschaft ein. Empfehlenswert ist es, wenn sich die Eltern am Piratenspiel beteiligen. So haben sie auch immer die Übersicht über das abenteuerliche Spiel und können helfend eingreifen, wann immer das nötig wird. Außerdem macht das Piratenspiel auf dem eigenen Abenteuerspielplatz auch den Eltern immer wieder Spaß.

Autor: Philip Kullmann aus Hamburg ist als Inhaber von Meingartenversand.de und Experte für alle Themen rund um die Bereiche Garten und Pflanzen.

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