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Problemzone Kinderzimmer? So kriegen Sie das Chaos in den Griff

Erziehungstipps

Mit der Pubertät kommt oft auch das chronische Durcheinander ins Kinderzimmer: Wäscheberge, Chipskrümel und zerknickte Arbeitsblätter werden dann in vielen Familien zum Streitthema Nummer eins. Lesen Sie in diesem Beitrag, warum es sinnvoll ist, möglichst gelassen mit dem Chaos umzugehen, wann Sie einschreiten sollten und wie Sie Ihr Kind am besten dazu bekommen, wenigstens für ein Mindestmaß an Ordnung in seinem Zimmer zu sorgen.  

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

„Jetzt räum doch endlich mal dein Zimmer auf, das ist ja unerträglich, wie es hier aussieht!“ Frau P. ist ungehalten. Ihren 14-jährigen Sohn Felix interessiert das aber nicht sonderlich: „Jaja, Mutter!“, sagt er geistesabwesend, während er etwas in sein Smartphone tippt. „Mach‘ ich später.“ Frau P. seufzt. Das kennt sie schon. Er verspricht es zwar – und macht es dann doch nicht. „Immer dasselbe!“ denkt sie und verlässt ratlos Felix’ Zimmer.

Für viele Eltern ist es fast wie ein Kulturschock: Da, wo vor Kurzem noch ein buntes, gemütliches Kinderzimmer war, befindet sich nun eine mehr oder weniger „zugemüllte“ Teenager-Bude.

Den meisten Müttern und Vätern ist es völlig unverständlich, wie man sich in einem solchen Wirrwarr wohl fühlen kann. Je höher die eigenen Ansprüche an Ordnung und Sauberkeit sind, desto schwerer fällt es Eltern, dieses Dauerchaos auszuhalten. Viele Eltern schwanken dann zwischen dem Wunsch, einerseits das Chaos in den Griff kriegen zu wollen und sich andererseits resigniert zurückzuziehen, da alle Ermahnungen nicht zu fruchten scheinen.

Wie in vielen Bereichen der Erziehung gilt es auch hier, einen ganz persönlichen goldenen Mittelweg zu finden.

Chaos im Kinderzimmer = Elternstress?

Wenn Sie das Chaos im Kinderzimmer emotional sehr belastet, sollten Sie überlegen, warum das so ist:

  1. Haben Sie das Gefühl, keinen Einfluss mehr auf Ihr Kind zu haben?
  2. Leiden Sie darunter, dass Sie nicht mehr die „Hand im Spiel haben“, sondern durch das Chaos quasi ausquartiert werden?
  3. Widerspricht es massiv Ihrem ästhetischen Empfinden, wie es in dem Zimmer Ihres Teenagers aussieht? Geht es Ihrem Partner ähnlich, oder ist er in dieser Hinsicht lockerer?
  4. Waren Sie in ihrer Pubertät eher ordentlich oder unordentlich?
  5. Haben Sie Sorgen, was andere über Sie denken könnten, etwa Nachbarn, Freunde oder Bekannte?
Mein Tipp
Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben, dass Ihr Kind immer so chaotisch bleiben wird, wie es zurzeit ist. Das Gehirn Ihres Kindes macht jetzt sehr viele Veränderungen durch, da kann der Ordnungssinn auch mal auf der Strecke bleiben. Machen Sie sich immer wieder klar, dass das chronische Durcheinander im Teenagerzimmer nur eine Durchgangsphase darstellt. Spätestens, wenn Ihr Halbwüchsiger ausgezogen ist, weiß er plötzlich wieder sehr genau, wie man aufräumt und putzt.

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