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Kinder beschäftigen sich gemeinsam mit Tablet
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Sicherheit im Netz für Ihr Kind

Neues aus der Welt des Lernens

Facebook ist erst ab dreizehn Jahren erlaubt und bei Whatsapp sollen die Nutzer sogar sechzehn sein, bevor sie einsteigen. In der Realität ist das anders. Ab der fünften Klasse hat fast jedes Kind ein eigenes Handy oder Smartphone und bewegt sich damit auch im Internet. Beim Videodienst YouTube gibt es keine Altersbeschränkung und auch die anderen Richtlinien können kinderleicht umgangen werden. Einfach ein falsches Geburtsdatum eingeben und Kind ist „drin“. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Um Kinder vor Inhalten zu schützen, die ihnen schaden und sie verstören könnten, sollten Eltern die verschiedenen Möglichkeiten der Kontrolle nutzen. Im Folgenden stelle ich Ihnen Nutzungseingrenzung und Kindersicherungen für Smartphones und Tablet PCs vor, die sich an Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren richten.

Kindersicherung im iOS Betriebssystem (iPhone und iPad)

Um Ihrem Kind den Zugriff auf bestimmte Apps oder Filme zu sperren, müssen Sie einige Änderungen über den Menüpunkt Einschränkungen in den Einstellungen des Geräts vornehmen. Wählen Sie den Menüpunkt Einschränkungen aktivieren an, und geben Sie einen vierstelligen Code ein. Mit einem Schalter kann man dann festlegen, für welche Apps und Filme der Zugriff ohne den Code möglich ist. Ebenso kann man hier Apps, Filme und Musik mit einer vorgegebenen Altersbeschränkung versehen.

Kindersicherung im Windows Betriebssystem (PC und Windows Phone)

Auch bei den Windowsgeräten lassen sich über die Einstellungen am Smartphone, Tablet PC oder Desktop-PC Kindersicherungen aktivieren. In der sogenannten Kinderecke kann beispielsweise festgelegt werden, dass keine Spiele installiert werden können.

Kindersicherung im Android Betriebssystem (Tablet PCs und Smartphones)

Anders als bei den vorhergehenden Betriebssystemen wird die Kindersicherung bei diesen Geräten über eine externe App vorgenommen. Um eine für Kinder sichere Umgebung zu schaffen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

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App Kids Place:

Eltern können mittels dieser App, die zunächst heruntergeladen und installiert werden muss, verschiedene Anwendungen eingrenzen. Das Kind kann dann nur die Apps anwenden, die zuvor in den Kids Place importiert wurden und somit von den Eltern als unbedenklich bewertet wurden. Sie können nun auch keine neuen Spiele oder Apps herunterladen oder installieren. Je nach Einstellungen können sie weder ins Internet, noch Anrufe tätigen oder Kurzmitteilungen verschicken. Jegliche Aktionen, die außerhalb des Kids Place ablaufen, müssen durch einen PIN autorisiert werden, die im Voraus eingerichtet wurde. Außerdem ist es möglich, jegliche Funkverbindungen zu blockieren, um das Kind keiner Strahlenbelastung auszusetzen.

Kids.Zone:

Kids Zone ist eine Sicherung, die eine spezielle Kinderzone erstellt, in der sich ein Kind bewegen kann und nur die Apps nutzen kann, die freigegeben wurden. In drei einfachen Schritten können Eltern den Zugriff auf unerwünschte Anwendungen oder Handy-/Tablet-PC-Funktionen verhindern.

JusProg = Vodafone Child Protect:

Die installierte App ermöglicht es, für den Internetzugang des jeweiligen Benutzers verschiedene Altersabstufungen (0, 6, 12, 16) einzustellen. Außerdem sind Zugangs- sowie Zeitbegrenzungen für beinahe alle Anwendungen möglich. Eltern können konkrete Nutzungsvorgaben für ihr Kind einstellen. Die App integriert zudem die fragFINN Liste, bestehend aus ausgesuchten und geprüften Kinderinternetseiten. So kann man neben den Optionen des freien Internetzugangs und keinem Internetzugang, einen beschränkten Internetzugang zulassen, der das Kind nur auf die in der fragFINN Liste aufgelisteten Internetseiten lässt.

Mein Tipp!

Im Internet gibt es fast jeden Tag neue Apps und aktuelle Software, um das Surfen sicherer zu machen. Anstatt auf jeden neuen Zug aufzuspringen, ist es besser, sich in eine KindersicherungsSoftware gut einzudenken und diese optimal auszunutzen. Und: Eine Kindersicherung ersetzt nicht das regelmäßige Gespräch mit Ihrem Kind über sein Medienverhalten. Nur so lernt es, auch künftig sicher im Netz unterwegs zu sein.

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