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Akupressur für Kinder
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Akupressur bei Kindern: Die 10 wichtigsten Druckpunkte

Akupressur zur Heilung

Angst vor Klassenarbeiten, Kopfschmerzen nach der Schule, häufige Erkältungen oder Übelkeit beim Autofahren: Durch sanften Druck auf bestimmte Punkte lassen sich diese Beschwerden lindern. Halten Sie das für möglich? In unserem westlich geprägten Denken ist es eine ungewöhnliche Vorstellung, Beschwerden ohne Medikamente nur durch Berührung zu lindern oder zu heilen. In der ostasiatischen Medizin sind solche Verfahren aber sehr gebräuchlich - die Akupressur ist eines davon. Lesen Sie hier, wie Sie die Technik des sanften Drückens leicht sowie ohne medizinische Vorkenntnisse erlernen können und welche wichtigen Akupressurpunkte Sie hierfür kennen sollten. 

Expertenrat von 
Dana Kümmeler, Heilpraktikerin

Die jahrtausendealte Akupressur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und mit der Akupunktur vergleichbar. Es werden jedoch keine Nadeln verwendet, sondern mit den Fingerspitzen oder dem Daumen Druck auf bestimmte Stellen des Körpers ausgeübt. Die Akupressur beruht auf der Annahme, dass eine Energie (Ki oder Chi, Aussprache „Tschi“) durch ein Netz unsichtbarer Kanäle durch den Körper fließt. Diese Leitbahnen, die „Meridiane“, verbinden alle Körperteile, sodass der Körper ein ganzheitliches Energiesystem bildet. Die zwölf Hauptmeridiane sind jeweils einem Organsystem zugeordnet und nach ihm benannt, z. B. Magenmeridian (Ma), Blasenmeridian (Bl) oder Dickdarmmeridian (Di).

Jeder Akupressurpunkt hat eine bestimmte Wirkung auf Geist und Körper Ist der Energiefluss in den Meridianen blockiert, zu schwach oder übermäßig stark, kann sich das in körperlichen oder seelischen Beschwerden wie Schmerzen, Angst oder Erschöpfung äußern. Durch Druck auf bestimmte Punkte auf den Meridianen wird die Energie, das Chi, wieder ins Gleichgewicht gebracht, und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt. Insgesamt gibt es über 500 Akupressurpunkte – da einige Punkte sehr unterschiedliche Wirkungen haben, reichen jedoch schon wenige von ihnen aus, um die meisten alltäglichen Beschwerden Ihres Kindes zu behandeln, z. B.:

Die besten Zaubermittel gegen Konzentrations-Störungen, Lernprobleme, Stress, ADHS ...

  • Erkältungen
  • Kopfschmerzen
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Heuschnupfen
  • Ohrenschmerzen
  • Verspannungen
  • Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Übelkeit
  • Angst
  • Reizbarkeit, Unruhe und Nervosität
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlaflosigkeit
Wichtige Hinweise zur sicheren Anwendung der Akupressur
Bitten Sie Ihr Kind bei der Behandlung immer um Rückmeldung über Schmerz oder Unwohlsein, und passen Sie die Dauer und die Druckstärke dementsprechend an!
Während der Schwangerschaft, in der Stillzeit, bei hohem Blutdruck oder nach Alkoholkonsum darf Akupressur nicht angewendet werden.
Drücken Sie nicht direkt auf Wunden, Verbrennungen oder Venen.
Brechen Sie die Behandlung ab, wenn sich Ihr Kind schwach oder unwohl dabei fühlt.

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