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Ärztin impft junges Mädchen gegen Grippe
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Alle Jahre wieder: Grippeimpfung

Kinder impfen

Weil sich Grippeviren ständig verändern, muss der Impfstoff der Grippeimpfung jedes Jahr angepasst werden. Doch das Impfen ist nicht bei jedem Kind nötig. 

Expertenrat von 

Die Grippeimpfung wird nur für Kinder mit erhöhtem Erkrankungsrisiko empfohlen. Gehört Ihr Kind nicht zu einer der aufgeführten Risikogruppen, müssen Sie die Kosten für das Impfen in der Regel selbst tragen.
Die echte Grippe (nicht zu verwechseln mit den mehrmals jährlich auftretenden, eventuell fieberhaften Erkältungen!) wird durch das Influenzavirus Typ A, B oder C hervorgerufen. Es handelt sich um eine hochfieberhafte Erkrankung mit Schnupfen, Husten, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie manchmal auch Erbrechen oder Durchfall. Komplikationen treten vorwiegend bei geschwächten Kindern auf und umfassen Mittelohr-, Nebenhöhlen-, Lungenentzündung sowie sehr selten eine Gehirnentzündung. Allerdings sind auch Babys und Kleinkinder bis zwei Jahren in knapp 20 Prozent der Fälle von einer Mittelohrentzündung betroffen und erhalten dann meist ein Antibiotikum. Die Viren verändern sich ständig, daher werden die Stoffe der Grippeimpfung jährlich angepasst. Durch das Impfen wird in etwa 90 Prozent der Fälle eine Schutzwirkung erreicht. Nebenwirkungen nach dem Impfen treten bei 20 bis 30 Prozent in Form von Lokalreaktionen an der Impfstelle sowie grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber auf. Selten (1:100.000 Fälle) sind auch Nervenentzündungen.

Mein Tipp:
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Grippe (influenza)
Wer?Kinder ab dem 6. Lebensmonat mit Grundkrankheiten wie geschwächter Immunabwehr, Herzerkrankungen oder Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma
Wann?
  • im Herbst einmalige Gabe
  • Bisher noch nie gegen Grippe geimpfte Kinder sollten nach 4 bis 6 Wochen eine zweite Impfdosis erhalten.
Auffrischung?jährlich
empfehlenswerter Impstoff:Infectovac® Flu (1 Dosis = 0,25 bis 0,5 ml, je nach Alter; 0,5 ml kosten 22,72 €)
Impfstoff-Zusätze:Antibiotika (Polymyxin B, Neomycin) in Spuren, gezüchtet auf embyonalen Hühnerzellkulturen
Bewertung:
  • bei schwerer Grundkrankheit zu empfehlen
  • nicht geeignet für Hühnereiweißallergiker

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