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Junge wird geimpft
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Neue HPV-Impfung jetzt auch für Jungen?

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Seit einigen Jahren gibt es die HPV Impfung für Mädchen. HPV-Viren können bei Mädchen und Frauen unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen. Impf-Experten diskutieren nun darüber, ob diese Impfung auch für Jungen sinnvoll ist. 

Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Seit ihrer Einführung vor zehn Jahren ist die HPV-Impfung für Mädchen auch in der Fachwelt stark umstritten. Dennoch empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) die Impfung für Mädchen zwischen neun und 14 Jahren. Befürworter versprechen sich hierdurch einen deutlichen Rückgang von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen. Kritiker haben Zweifel an der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Impfung. Darüber hinaus bemängeln sie die enormen Kosten. Auch die hohe Komplikationsrate bis hin zu Todesfällen macht die HPV-Immunisierung zu einer umstrittenen Impfung.

Der geistige Vater des Impfstoffs, Harald zur Hausen, setzt sich schon länger dafür ein, dass auch Jungen im gleichen Alter geimpft werden sollen. Die Impfung schütze Sexualpartner davor, sich gegenseitig anzustecken. Darüber hinaus haben Wissenschaftler inzwischen herausgefunden, dass das HPV Virus nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch bei Männern Krebs auslösen kann. Eine Arbeitsgruppe der STIKO beschäftigt sich daher mit der Möglichkeit, die HPV-Impfung auch für Jungen einzuführen.

Mein Tipp:

Als Homöopathin stehe ich Impfungen zwar nicht generell ablehnend, aber doch sehr kritisch gegenüber. Die HPV-Impfung halte ich wegen der hohen Komplikationsrate (12 Todesfälle seit Einführung der Impfung) und der umstrittenen Wirksamkeit für nicht sinnvoll. Stattdessen sollten Jugendliche gründlich darüber aufgeklärt werden, wie sie sich mit Kondomen vor einer Infektion schützen können. Diese Meinung greift offenbar auch in der Bevölkerung um sich:

Immer weniger Mädchen lassen sich impfen. Wenn die HPV-Impfkampagne jetzt auch auf Jungen ausgedehnt wird, frage ich mich: Könnte es sein, dass dahinter hauptsächlich wirtschaftliche Interessen der Pharmaindustrie stehen?

Ein vollständiger Impfschutz kostet in Deutschland derzeit zwischen 320 und 480 €. Wird die Impfempfehlung auch auf Jungen ausgedehnt, könnte so der weiter sinkende Absatz bei den Mädchen ausgeglichen werden.

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