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Kopfschmerzen bei Kindern behandeln
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Ein entschleunigter Alltag schützt Kinder vor Kopfschmerzen

Stress abbauen

Traurig, aber wahr - heute leiden immer mehr Kleinkinder bereits an Kopfschmerzen. Schon im Kindergarten können unsere Kinder unter Stress leiden, was sich negativ auf ihr Wohlbefinden ausübt. Was Sie dagegen unternehmen können, lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Schon kleine Kinder leiden heute sehr häufig unter Kopfschmerzen – dreimal so viele wie noch vor einigen Jahren sind an chronischen Spannungskopfschmerzen erkrankt. Der Grund dafür ist der Stress, der oft schon im Kindergartenalter anfängt. Lange Betreuungszeiten im Kindergarten sind häufig an der Tagesordnung, hinzu kommen dann noch „Termine“ wie Musikschule oder Besuche bei Freunden. Zudem bewegen sich die Kinder heute deutlich weniger als früher.

Kopfschmerzen nicht vernachlässigen

Klagt Ihr Kind unter Kopfschmerzen, nehmen Sie diese auf jeden Fall ernst – ein Arztbesuch ist angebracht.

Geben Sie auf keinen Fall Medikamente. Diese werden nur in den seltensten Fällen verabreicht. Vielmehr geht es darum, die eigentlichen Kopfschmerz-Ursachen herauszufinden und abzustellen. Als sehr hilfreich hat sich zum Beispiel die Wecker-Methode erwiesen. Dabei stellen Sie Ihrem Kind, wenn es unter Kopfschmerzen leidet, den Wecker und bitten es, sich ruhig hinzulegen. Sagen Sie ihm, dass es ihm deutlich besser gehen wird, wenn der Wecker klingelt. In der Tat funktioniert das in über der Hälfte der Fälle.

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Stress sorgt für wiederkehrende Kopfschmerzen

Wenn Ihr Kind immer wieder über Kopfschmerzen klagt, versuchen Sie erst einmal, Stress abzubauen. Welche Termine können Sie streichen, damit etwas mehr Ruhe einkehrt? Gestalten Sie zudem den Alltag Ihres Kindes regelmäßig, führen Sie Rituale ein. Und schaffen Sie genügend Zeit für Entspannung, zum Vorlesen und Kuscheln.

All das zusammen kann schon dazu führen, dass die Schmerzen der Vergangenheit angehören.

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