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Leichte Kost für kranke Mäuse – was bei Kinderkrankheiten schmeckt

Leichte Kost für kranke Mäuse – was bei Kinderkrankheiten schmeckt

» Appetitlosigkeit bei Kinderkrankheiten

Kind im Bett

Kinderkrankheiten gehen meist auch mit Appetitlosigkeit einher. Es ist jedoch nicht nötig, Ihr Kind dann zum Essen zu drängen. Mit den hier vorgestellten Vorschlägen, die zudem oft auch eine therapeutische Wirkung haben, kommt der Appetit von ganz alleine wieder.

Die während akuter Kinderkrankheiten bestehende Appetitlosigkeit ist durchaus sinnvoll, da hierdurch der Stoffwechsel entlastet wird. Ein nicht chronisch krankes Kind, das normal genährt ist, hat genügend Reserven, um unbeschadet ein oder zwei Tage ohne Essen auszukommen. Sobald die Appetitlosigkeit vorrüber ist und sich der Hunger wieder regt, ist leicht verdauliche, nicht zu fette Kost angesagt, die nicht zu viel Eiweiß (belastet zusätzlich), dafür aber viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten sollte. Viele Kinder mögen weiche, gut durchgegarte Speisen. Bieten Sie Ihrem Kind seine Lieblingsgerichte an und drücken Sie ruhig mal ein Auge zu,wenn es gerne Weiß- oder Toastbrot essen möchte oder sich einen Brei wünscht.

Mein Tipp bei Kinderkrankheiten:

Ist Ihr Kind ein „Breifan“, sollten Sie für Erkrankungsfälle eine Packung handelsüblichen Babyfertigbrei in der bevorzugten Geschmacksrichtung zu Hause haben. Speziell bei Kau- und Schluckbeschwerden sind Babyfertigmenüs oder Obstmus im Gläschen eine praktische Alternative, da sie auch von größeren Kindern gerne gegessen werden.

Wichtig bei allen Kinderkrankheiten: Viel trinken

Bei allen Kinderkrankheiten ist es wichtig, dass Ihr Kind regelmäßig und viel trinkt, vor allem wenn es Fieber hat oder unter Durchfall bzw. Erbrechen leidet. Bei Erkältungen hilft eine hohe Trinkmenge, den gebildeten Schleim im Nasen-Rachen-Raum und in den Bronchien zu verflüssigen.

Geeignet sind:

  • verschiedene Kräutertees (möglichst mit entsprechender Heilwirkung),
  • leicht gesüßte Früchtetees sowie verdünnte Säfte (bei Halsschmerzen oder Magen-Darm-Erkrankungen aufgrund der Fruchtsäure nur stark verdünnt geben),
  • Mineral- oder Leitungswasser, klare, nur leicht gesalzene Suppen, z. B. Fleisch- oder Gemüsebrühe,
  • ausnahmsweise auch mal ein Glas Limonade.

Die besten Tipps, damit Ihr Kind genug trinkt:

  • Bieten Sie Ihrem Kind Getränke mit einem abknickbaren Strohhalm an. Diese sind nicht nur sehr beliebt, sondern zum Trinken im Bett auch recht praktisch. Besonders lustig sind verzierte Party-Strohhalme, die es fertig zu kaufen gibt. Sie können den Trinkhalm aber auch selbst mit ausgeschnittenen Lieblingsmotiven Ihres Kindes verschönern oder ganz einfach zwei passende Aufkleber Rücken an Rücken mit dem Strohhalm dazwischen gegeneinander kleben.
  • Machen Sie ein Spiel daraus und servieren Sie das Getränk mal in einer Puppentasse oder einem Eierbecher. Laden Sie zum „Kaffeekränzchen“ auch den Teddy oder die Lieblingspuppe ein.
  • Trinken Sie mit Ihrem Kind um die Wette! Das motiviert fast alle Kinder.
  • Kranke Kinder sind oft wieder ganz „klein“ und wollen bemuttert werden. Ausnahmsweise dürfen Sie Ihrem Kind daher auch sein Getränk in einer Lerntasse oder sogar in der Nuckelflasche geben.
  • Bieten Sie Wasser in „versteckter“ Form an, z. B. als Götterspeise, die bei den meisten Kindern beliebt ist.

Unsere Übersichtstablle mit beliebten Klassikern die gegen die Appetitlosigkeit und zusätzlich bei den meisten Kinderkrankheiten besonders hilfreich sind, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.

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Lernen und Fördern kompakt

Nettes aus Kindermund :)

Da fehlt doch was! Heute Morgen hat sich mein Mann mit meiner Tochter (23 Monate) einen Sonnenaufgang angesehen. Da die Sonne aber noch nicht ganz aufgegangen war, sah man nur einen Kreisabschnitt über dem Horizont leuchten, woraufhin meine Tochter ganz erstaunt ausrief: „Nonne babutt!“ (= Sonne kaputt)