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Medikamente: Wie Sie den Beipackzettel richtig verstehen

Beipackzettel von Medikamenten richtig verstehen

Mit unserer „Übersetzungshilfe“ für Beipackzettel entschlüsseln Sie das Fachchinesisch auf Beipackzetteln von Medikamenten. Manche Angst verschwindet, wenn Sie wissen, dass z. B. eine „häufige“ Nebenwirkung des Medikaments höchstens jeden Zehnten trifft. 

Expertenrat von 

Ein Blick auf den ellenlangen Beipackzettel des genügt – und Sie wollen Ihrem Kind das verschriebene Medikament am liebsten gar nicht geben! Einer Umfrage zufolge sind Sie damit nicht allein, denn 46 Prozent der Befragten gaben an, dass sie der Beipackzettel verunsichere oder gar ängstige. 15 Prozent der verschriebenen Arzneimittel wandern sogar aus Angst vor den aufgeführten Nebenwirkungen direkt in den Müll. Doch damit ist dem Kind bei seiner Krankheit auch nicht geholfen!

Beipackzettel: Das verrät der Namenszusatz des Präparats

Dem Namen des Präparats ist eventuell ein Zusatz beigefügt, der auf die Zusammensetzung oder die Wirkungsweise des Medikaments hinweist:

mono: Es enthält nur einen einzigen Wirkstoff.

comp oder plus: Es handelt sich um eine Kombination von zwei oder mehr Wirkstoffen.

Depot, retard, long oder lente: Der oder die Wirkstoff(e) des Präparats werden langsamer freigesetzt, sodass die Wirkung länger anhält, z. B. den ganzen Tag lang.

Achtung
Medikamente dürfen nicht zerkleinert, zerkaut oder in Wasser aufgelöst werden – es sei denn, es handelt sich um ein Präparat mit einer Bruchrille, dann darf die Tablette halbiert werden. 

S oder K: Diese Zusätze zeigen in der Regel an, dass es sich um ein Medikament für Säuglinge bzw. Kinder handelt.

N: Dieser Buchstabe verrät, dass das Präparat eine andere Zusammensetzung (z. B. andere Wirkstoffe oder geänderte Dosierung) aufweist als früher.

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