Das Wichtigste, was Sie als Eltern zur Genesung beitragen können, sind Ruhe und Zuversicht. Dazu müssen Sie allerdings selbst sicher sein, dass der Aufenthalt im Krankenhaus richtig und notwendig ist. Besprechen Sie vorher mit dem Kinderarzt Ihre Sorgen und Ängste und holen Sie die Meinung eines zweiten Arztes ein, falls Sie Zweifel haben.
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Mein Tipp wenn das Kind ins Krankenhaus muss: |
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Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren leiden besonders unter einem Krankenhaus-Aufenthalt. Ist Ihr Kind in diesem Alter und ist ein Eingriff geplant, der nicht dringlich ist (z. B. Operation einer Phimose, Entfernung von Polypen), sollten Sie mit dem Kinderarzt sprechen, ob die Operation nicht ein paar Monate später oder ambulant durchgeführt werden kann. |
Damit Ihr Kind sich möglichst wohl fühlt und optimal behandelt werden kann, sollte es unbedingt in einem Kinder-Krankenhaus oder auf einer Kinderstation aufgenommen werden.
So bereiten Sie Ihr Kind aufs Krankenhaus vor
Ist der Klinikaufenthalt geplant, erklären Sie Ihrem Kind schon ein paar Wochen vorher, warum es ins Krankenhaus muss und wie es dort sein wird. Sprechen Sie darüber, dass das Krankenhaus ein Ort ist, an den kranke Menschen kommen, um wieder gesund zu werden. Betonen Sie, dass der Arzt ihm helfen wird, wieder gesund zu werden. Bilderbücher sind eine gute Hilfe, um Ihrem Kind zu erklären, wie es im Krankenhaus aussieht und was dort geschieht.
Beantworten Sie alle Fragen Ihres Kindes zum Thema Krankenhaus.
Erklären Sie alles so einfach wie möglich, ohne Ihr Kind zu ängstigen. Gehen Sie nicht zu sehr ins Detail. Vor einer Operation können Sie ihm z. B. erklären, dass es ein Mittel bekommen wird, mit dem es einschläft, sodass es von der Operation gar nichts bemerken wird.
Machen Sie keine falschen Versprechungen! Sagen Sie nie, dass es nicht wehtun wird. Betonen Sie lieber, dass es kurzzeitig auch mal etwas schmerzen kann, dass aber alles getan wird, damit es Ihrem Kind schnell wieder gut geht.
Kaufen Sie einen Doktorkoffer, damit Ihr Kind spielerisch lernen kann, wie es in einem Krankenhaus zugeht. So können Sie und Ihr Kind schon einmal „Arzt und Patient“ spielen oder Ihr Kind kann seine Puppen und Spieltiere „operieren“. Dabei macht es sich mit Instrumenten wie dem Stethoskop oder auch einer Spritze vertraut und verliert die Angst davor. Seien Sie aber darauf vorbereitet, dass Ihr Kind, auch wenn es sich im Spiel gerne untersuchen lässt, im Krankenhaus vollkommen anders reagieren kann. Bitte schimpfen Sie dann nicht, falls es sich doch gegen Untersuchungen oder Behandlungsmaßnahmen wehrt.
Fragen Sie nach, ob das Krankenhaus eine Kinderführung anbietet. In einigen Kliniken gibt es vorab spezielle Führungen für Kinder (und Eltern). Die vermittelt Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit und baut die Angst vor dem Krankenhaus ab.
Bleiben Sie, wenn möglich, bei Ihrem Kind im Krankenhaus
Je kleiner Ihr Kind ist, desto stärker braucht es Ihre Anwesenheit und Nähe. Das Wichtigste ist ihm, dass es im Krankenhaus mit den vielen fremden Menschen nicht allein gelassen wird. Meist ist es kein Problem, zumindest den ganzen Tag über im Krankenhaus anwesend zu sein und einen Teil der Pflege zu übernehmen. Viele Krankenhäuser bieten auch die Möglichkeit, über Nacht beim Kind zu bleiben. In Kinderkliniken darf ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson bei medizinischer Notwendigkeit (bei Kindern unter sechs Jahren in der Regel gegeben) kostenlos rund um die Uhr anwesend sein.








