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Diät-Getränke
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Kalorienreduzierte Getränke erhöhen das Krebsrisiko!

Aspartam in light-Getränken

Aspartam – ein Zuckeraustauschstoff, der meist in „light“-Produkten steckt, steht im Verdacht, das Krebsrisiko zu steigern. Wie Sie Ihre Familie schützen, lesen Sie in diesem Beitrag. 

Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Aspartam: Beliebter Zuckerersatz

Aspartam ist ein künstlicher Süßstoff, der als Lebensmittelzusatzstoff (E951) offiziell zugelassen ist. Neue Forschungsergebnisse bestätigen nicht nur bisherige Studien über die Gesundheitsschädlichkeit von Aspartam, sondern bringen darüber hinaus noch neue, bisher  unbekannte Gefährdungspotenziale ans Tageslicht. Wer auf seine schlanke Linie achtet oder seinen Zuckerkonsum einschränken möchte, greift oft zu kalorienreduzierten Light-Getränken wie Cola light, Energiedrinks ohne Zucker, zuckerfreiem Eistee oder Diät-Fruchtschorle. Problem nur: Diese Getränke enthalten Aspartam als Süßstoff.

Aspartam: Gesundheitsgefährdender, als gedacht

Über Aspartam war bisher bekannt, dass es das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall vergrößert sowie Gehirnschäden begünstigt. Bei Schwangeren kann es zudem das Frühgeburtenrisiko erhöhen. Eine neue Studie bestätigt jetzt sogar einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Light- Getränken sowie dem Auftreten von Leukämie, Lymphdrüsen- und Knochenmarkkrebs! Die in den Fachzeitschriften American Journal of Clinical Nutrition und Environmental Health Perspectives veröffentlichten Untersuchungen analysierten über einen Zeitraum von 22 Jahren hinweg die Ernährungsgewohnheiten von 77.218 Frauen und  7.810 Männern. Alle zwei Jahre wurden sie detailliert nach ihren Ess- und  Trinkgewohnheiten befragt. Das Ergebnis ist erschreckend: Wer nur eine(!) Dose Diät-Limo (355 ml) am Tag trinkt, hat gegenüber jemandem,der keine Diät-Limos trinkt, L ein um 31 % höheres Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken, L ein um 42 % höheres Risiko, an Blutkrebs (Leukämie) zu erkranken, und L ein um 102 % höheres Risiko, an Knochenmarkkrebs zu erkranken. Ob Aspartam wirklich der Übeltäter ist, ist noch nicht mit letzter Sicherheit nachgewiesen, aber  hoch wahrscheinlich. Denn die kalorienfreien Getränke sind die Hauptquelle für Aspartam in der menschlichen Ernährung. Die US-Amerikaner verzehren jährlich gut 5.200 Tonnen davon, wir Europäer etwa 2.000 Tonnen, wovon nahezu 90 % aus den Light-Getränken  stammen. Bereits 2006 hatten Forscher 900 Versuchsratten regelmäßig Aspartam zugefüttert. Diese entwickelten ebenfalls Blut- und Lymphdrüsenkrebs. Die Studie wurde damals heftig kritisiert, da sie an Nagetieren durchgeführt und eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen bezweifelt wurde. Vor dem Hintergrund der oben geschilderten aktuellen Forschungsergebnisse bekommt sie jetzt wieder ein ganz neues Gewicht.

Aspartam: Kein Süß-, sondern Giftstoff

Fazit: Die Forschungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass Aspartam kein Süß-, sondern ein Giftstoff ist. Der Konsum von Light-Getränken erspart Ihnen zwar Kalorien, setzt Sie aber anderen, unter Umständen sehr viel gefährlicheren Gesundheitsrisiken aus. Verzichten Sie am besten konsequent auf solche Getränke, ganz gleich, ob sie mit Zucker oder Aspartam gesüßt sind. Verdünnte Fruchtsäfte, Früchtetees oder Mineralwässer schmecken gut und löschen ebenfalls den Durst.

Gut zu wissen: In zuckerfreiem Kaugummi ist meist der Zuckeraustauschstoff  Sorbit enthalten. Er steht zwar nicht im Verdacht, Krebs zu erregen, kann jedoch durch seine abführende Wirkung leicht Magen-Darm-Probleme verursachen. Saccharin und Cyclamat standen vor rund 30 Jahren in Verdacht, krebserregend zu sein. Entsprechende Versuche an Ratten hatten einen Hinweis darauf gegeben. Epidemiologische Studien an Menschen konnten einen solchen Zusammenhang jedoch nie bestätigen.

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