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Vermeidung von Nanopartikel
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Nanopartikel: So schützen Sie Ihr Kind!

Kinder vor Schadstoffen schützen

Die einen sehen sie als großen Fortschritt, die anderen nur als Bedrohung: Nanopartikel. Über die Risiken ist noch wenig bekannt. Lesen Sie hier, was wir bisher über Nanopartikel wissen und wie Sie Ihr Kind vor den Risiken schützen können.  

Expertenrat von 

Das „Nano“ in Nanopartikel ist nichts weiter als eine Größenangabe...

Es handelt sich bei Nanopartikeln um Teilchen, die kleiner als 100 Nanometer sind (ein Nanometer = ein Millionstel Millimeter). Wie Nanopartikel zu bewerten sind, hängt davon ab, woraus sie bestehen (z. B. Kohlenstoff, Metalle, Fette), ob sie fest gebunden sind (z. B. in einem Lack) oder frei vorliegen (z. B. als Aerosol aus einem Spray), und davon, wie sie aufgenommen werden (über die Atemwege, über den Darm oder über die Haut).

Nanopartikel: Schädigungspotenzial im Tierversuch entdeckt!

Aus Tierversuchen gibt es Hinweise auf gesundheitsschädigende Effekte von Nanopartikeln. So konnte an Ratten gezeigt werden, dass eingeatmete Kohlenstoff-Nanoröhren (das sind mikroskopisch kleine röhrenförmige Gebilde) über den Riechnerv ins Gehirn wandern können. Nanopartikel lösten in anderen Versuchen an Zellen so genannten oxidativen Stress aus, der zu Entzündungsreaktionen führen kann. Wie groß das Risiko durch Nanopartikel wirklich ist, kann heute niemand sagen. Einig sind sich die Experten nur darin, dass man noch zu wenig über Nanopartikel weiß!

Mein Tipp zum Schutz vor Nanopartikeln:
Am gefährlichsten dürfte die Einatmung von Nanopartikeln sein, da sie tief in die Lunge eindringen können. Dort könnten sie ähnlich wie das inzwischen verbotene, Krebs erregende Asbest wirken, worauf Versuche an Mäusen hindeuten. Auf Sprays mit Nanopartikeln (z. B. zur Schuhimprägnierung, auf dem Produkt steht z. B. „Nano-Versiegelung“,„Nano Hi Tech“ oder „Nano Nässe-Blocker“) sollten Sie daher sicherheitshalber verzichten. 

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Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

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